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Wild Artisan Lapsang Souchong Schwarzer Tee (ungeräuchert)

6,6021,40

Ungeräuchterter Lapsang Souchong von natürlich gewachsenen Bohea-Teebüschen auf 1400 Metern Höhe in Wuyi Mountain, Fujian, China. Die Spezialität des organischen Erzeugers, Wuyi Mountain Farmers Collective, ist die Artisan-Verarbeitung von Wildpflückungen. Diese schöpfen aus aus den umliegenden wilden oder semi-wilden Arealen, wo die Teebäume in biodiverse Lebensräume eingebettet sind.

Für weitere Informationen und Illustrationen siehe bitte untenstehende Produktbeschreibung.

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Beschreibung

Artisan Lapsang Souchong aus Wildpflückung, Wuyi-Gebirge

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Artisan Lapsang Souchong (ungeräuchert)

Unser aus Wildpflückung stammender Lapsang Souchong ist mit Sicherheit einer der rarsten Tees Chinas. Dabei wachsen die über 200 Jahre alten Teebüschen in einem praktisch unberührten, biodiversen Ökosystem in Höhenlagen von fast 2000 Metern in Fujians Wuyishan-Gebirge. Das Gebiet ist Teil des sog. „Zheng Shan“- Areals. Hierbei bedeutet „Zhengshan“ soviel wie „original mountain“ und steht für das Wuyishan-Kerngebiet für feinste Wuyi Rock Oolong und Schwarztees. Dort werden schwarze Tees wie unser Wild Artisan Lapsang Souchong aus der heimischen „Bohea“ Teepflanzen-Varietät gewonnen.

Der Erzeuger – Wuyi Mountain Farmers Collective

Das landwirtschaftliche „Grassroots“-Kollektiv lebt unter anderem vom organischen Anbau typischer Wuyi Oolong und -Schwarztees. Die hiermit erzielten Gewinne teilen die Familien des Dorfes zu gleichen Teilen unter sich auf. Ein wahrhaftig „fairer Trade“ sowzusagen, von dem alle Bewohner des 50 Einwohner zählenden Dorfes  gleichermaßen profitieren. Außerdem betreibt die Dorfgemeinschaft noch den Anbau von Früchten und Gemüsen rund um das idyllisch in einem Bergtal gelegene Dorf.

Die Tees des Wuyi Mountain Farmers Collective gehören zu den besten der Region. Die wahre Spezialität sind des Kollektivs sind jedoch dessen Wildpflückungen. Diese schöpfen aus den umliegenden wilden oder semi-wilden Arealen, wo die Teebäume in biodiverse Lebensräume eingebettet sind. Weiter blickt gerade solche Wildpflückung in dem kleinen Dorf auf eine lange Tradition zurück. Aus dieser wiederum resultiert die Erfahrung, ohne die es einen Artisan-Tee wie unseren Wild Lapsang Souchong nicht geben kann.

Artisan Lapsang Souchong aus Wildpflückung, Wuyi-Gebirge

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Pflückung und Verarbeitung

Gemäß dem Standard für Lapsang Souchong werden für diesen Tee jeweils bis zu 5 der obersten Teeblätter eines Ästchens gepflückt. Um die beim Welken einsetzenden natürlichen Fermentierungsprozess möglichst kurz zu halten, erfolgt die Verarbeitung sehr zeitnah nach der Pflückung. Während dieser sorgt die Befeuerung mit gut abgelagertem Kiefernholz beim Trocknen für den charakteristischen, honigsüßen Piniengeschmack des fertigen Tees. Abschließend werden die Teeblätter einer leichten Röstung unterzogen, welche die typische rote Farbe des Aufgusses herausbildet.

Anders als der uns bekannte Standard an Lapsang Souchong Tees wird unser Wild Artisan Lapsang Souchong bei der Verarbeitung nicht geräuchert. Während die teils sehr starke Räucherung typischer Lapsang Souchong Tees oft zur Kaschierung minderwertiger Pflück- und Verarbeitungsqualität dient, wird jeder Liebhaber guter schwarzer Tees zustimmen, dass dieser Tee solche Camouflage nicht nötig hat.

Artisan Lapsang Souchong aus Wildpflückung, Wuyi-Gebirge

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Der Tee – Geschmack und andere Eigenschaften

Die Erstverkostung des tief dunkelroten Aufgusses wartet insbesondere für Kenner von Lapsang Souchong Tees mit einer Reihe von Überraschungen auf. Erste Eindrücke sind Vollmundigkeit, komplexe, an getrocknete Pflaumen erinnernde Süße und ein ausgewogenes Röstaroma. Auch der Hauch einer Rauchnote wird wahrnehmbar. Dieser stammt jedoch nicht von einer Räucherung, sondern ist vielmehr ein integraler Bestandteil besagten Röstaromas.

Als Element lässt sich diesem Tee klar das Feuer zuordnen. Dies unterstützt neben dem Geschmack auch die unverzüglich nach dem Genuss eintretende wärmende Wirkung von Wild Artisan Lapsang Souchong. Wild gepflückte Teeblätter enthalten höhere Konzentrationen an Vitaminen und Antioxidanzien als „konventionell“ (in Monokultur) angebaute Tees. Hieraus resultieren die von Wild Aritsan Lapsang Souchong erzeugte „innere Wärme“ und das damit einhergehende Glücksgefühl, welches spürbare Wirkungen des „Qi“ dieses Tees sind.

Und übrigens, keine Angst vor „zu langer“ Lagerung! Denn Wild Artisan Lapsang Souchong altert in wahrer Würde. Sein Aromakörper wächst sozusagen mit den Jahren und gewinnt dabei zunehmend an Komplexität.

Artisan Lapsang Souchong aus Wildpflückung, Wuyi-Gebirge

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Zubereitung

Für die Zubereitung von Wild Artisan Lapsang Souchong empfiehlt sich die Anwendung eines Zubereitungsstandards für schwarzen Tee. Hierzu 5 Gramm Teeblätter in einer Teekanne mit 200-300ml kochendem Wasser (nach Beruhigung) übergießen. Dann je nach persönlichem Geschmack 3-5 Minuten ziehen lassen. Auf diese Weise lassen sich mit diesem Tee 2 gute Aufgüsse erzielen, wobei die Qualität des zweiten Aufgusses immer von den für den ersten Aufguss gewählten Parametern abhängig ist.

Artisan Lapsang Souchong aus Wildpflückung, Wuyi-Gebirge

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Wuyi Mountains

Das im Norden der chinesischen Provinz Fujian gelegene Wuyi-Gebirge ist seit Jahrtausende Schauplatz von Legenden und mytischen Erzählungen. Dies könnte sehr wohl in dem Nebel begründet sein, der die höheren Lagen von Wuyishan praktisch ganzjährig umhüllt. Verantwortlich für die besondere Fruchtbarkeit der Böden in Wuyishan ist der vulkanische Ursprung des Berges.

Fluss der neuen Windungen in Wuyi Mountains, China

Einen Namen für Tee hat das Wuyi-Gebirge seit der „Goldenen Ära des Tees“ in China, der Zeit der Tang Dynasty (618 – 906 n. Chr.). Schon damals galten Wuyi-Tees als besonders wertvoll. Deshalb waren sie – typischerweise in Blattgold gehüllt und mit einem Drachen-/Phoenix-Motiv versehen – ein beliebter „Tribut“ an den chinesischen Kaiser. Von diesem heißt es gar, er habe Wuyi-Tee derart hoch geschätzt, dass er diesen nicht einmal mit seinen engsten Bediensteten geteilt habe.

 Lapsang Souchong – Legende / Geschichte

Die Entdeckung von Lapsang Souchong, im Westen heute einer der bekanntesten Tees Chinas, ist der Legende nach einem Zufall zu verdanken. Zu Zeiten der Qing-Dynastie, der letzen kaiserlichen Dynastie Chinas von 1644-1912, wurden die Bewohners des in den Wuyi Mountains in der chinesischen Provinz Fujian gelegenen Dorfes Tongmu durch eine unglückliche Verknüpfung von Ereignissen zum übereilten Trocknen ihrer Teeblätter über dem Herdfeuer gezwungen.

Das starke „Raucharoma“ des so getrockneten Tees erwies sich als willkommene Kaschierung der weniger wünschenswerten geschmacklichen Eigenschaften des verwendeten, eigentlich minderwertigen Tees. Das Raucharoma verlieh dem Tee darüber hinaus eine besondere Note. Diese etablierte sich in der Folgezeit insbesondere im Westen als eine beliebte Teespezialität. In China selbst dagegen galt schwarzer Lapsang Souchong Tee deshalb lange Zeit als „arme-Leute-Tee“, zu dessen Produktion häufig mindere Teeblattqualitäten herangezogen. Für diese war die intensive Beräucherung mit frisch geschnittenem Kiefernholz lange Zeit ein Standard.

Lapsang Souchong – jüngere Entwicklung

Die Szene änderte sich drastisch, als das Dorf Tongmu im Jahr 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde: der Wert der Anbauflächen innerhalb der Grenzen der Schutzzone vervielfachte sich in allerkürzester Zeit, was den Anbau minderwertiger Tees unrentabel machte und eine Verlagerung hin zum Anbau deutlich hochwertigeren Tees zur Folge hatte. Mit den Auflagen des Weltkulturerbes ist unter anderem auch ein vollständiges Verbot des Einsatzes von Pestiziden verbunden, ein weiterer Beitrag zu höherer Selektivität bei Anbauprodukten und Verarbeitungsqualität und allgemein steigenden Preisen in Tongmu und innerhalb der UNESCO-Schutzzone, aber natürlich auch eine durchaus wünschenswerte Bio-Garantie aus der Sicht bewusster Konsumenten und Umweltschützer.

Die Produktion von Lapsang-Tee im Dorf Tongmu hat sich seither vor allem in zwei Richtungen entwickelt. Zum einen sah die jüngere Zeit die Einführung von Lapsang Jin Jun Mei, dem ohne Räucherung verarbeiteten Pflückstandard 1+1 oder „reine Knospe“. Zum anderen wird das klassische Verarbeitungsmuster gepflegt und das Ergebnis durch die Verwendung hochwertigerer Tee- und Blattgrade sowie zurückhaltenderer Räucherung immer weiter verfeinert.


Zusätzliche Information

Gewicht k.A.
Gewicht

25g, 50g, 100g

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