Wild Purple Buds Sheng Pu Erh Tee

Bewertet mit 4.50 von 5, basierend auf 4 Kundenbewertungen
(4 Kundenrezensionen)

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Ungereifter (’sheng‘) Pu Erh Tee von wilden, uralten Teebäumen in den Wäldern des Lang Cang Flusses in Pu Erh, Yunnan. Ein Ausnahme-Tee, der alles hat, was an Sheng Pu Erh begeistern kann, und nichts von dessen möglichen Schattenseiten. Wer bisher von ungereiften Pu Erh Tees enttäuscht war oder keinen Zugang zu diesen gefunden hat, sollte es hiermit noch einmal versuchen! Und … ein Tee mit einer Geschichte…

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Beschreibung

Wild Purple Buds ungereifter ('sheng') Pu Erh Tee

Pu Erh Tee – Ursprung, Geschichte und besondere Merkmale

Pu Erh Tee ist die älteste bekannte Handelsform von Tee und zählt bis heute zu den ganz großen Tees Chinas. Er hat seinen Namen von der Stadt und gleichnamigen Präfektur ‚Pu Erh‘ in Yunnan, China, der Wiege des Tees, wo er nachweislich seit etwa dem 4. Jahrhundert n. Chr. hergestellt und gehandelt wird. Außerhalb Yunnans nach der gleichen Methode hergestellter Tee wird in China nicht als Pu Erh Tee, sondern als ‚Dunkler Tee‘ (chin.: ‚Hei-Cha‘) bezeichnet. Frühe weltweite Verbreitung fand Pu Erh Tee bereits seit ca. 1000 n. Chr. über die Tee-Pferde-Straße, über welche der Tee in der Folge und noch bis ins 20. Jahrhundert hinein auf Maultieren von Yunnan in Richtung Norden durch ganz China bis nach Lhasa in Tibet transportiert wurde, um ihn dort gegen in China begehrte Pferde einzutauschen. Zeitzeugen berichten von einer insgesamt 1 Jahr in Anspruch nehmenden Hin- und Rückreise voller Entbehrungen. Die limitierten Transportkapazitäten der mitgeführten Maultiere haben die alte Tradition des Pressens von Pu Erh Tee in Fladen- oder Ziegelform zur einfacheren Transportierbarkeit aller Wahrscheinlichkeit mit inspiriert. Allerdings hat die Pressform auch Auswirkungen auf den Reifungsprozess, die sich in geschmacklicher Verfeinerung niederschlagen können.

Wild Purple Buds ungereifter ('sheng') Pu Erh Tee

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen gereiftem (‚shu‘) und ungereiftem (‚sheng‘) Pu Erh Tee. Anders als bei anderen Tee-Kategorien (grüner Tee, Oolong-Tee, schwarzer Tee, usw.) geht es bei der Verarbeitung von Pu Erh Tee nicht darum, den Oxidationsprozess an einem bestimmten Punkt zu stoppen und die Teeblätter durch Hitzeeinwirkung zu fixieren, sondern der besondere Charakter von Pu Erh Tee gründet sich auf einen ursprünglich viele Jahre in Anspruch nehmenden (Nach-) Fermentierungs- oder Reifungsprozess unter kontrollierten Bedingungen (gereifter oder ‚shu‘ Pu Erh). Während sich die initialen Schritte der Verarbeitung von Pu Erh Tee (Sonnentrocknung) im Vergleich zu den für andere Teesorten nötigen Verarbeitungsschritten eher einfach darstellen, ist die Reifung ein eher komplexer Prozess, welcher der ständigen Intervention eines kompetenten Teemeisters erfordert. Die heute gängige, stark beschleunigte Methode der Reifung von Pu Erh Tee wurde erst während der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts von chinesischen Tee-Forschern entwickelt. Unser Wild Purple Buds Sheng Pu Erh Tee ist ungereifter Pu Erh Tee. Dennoch unterliegen auch ungereifte Pu Erh Tees einem natürlichen Reifungsprozess, der im Laufe der Jahre geschmackliche sowie anderen Eigenschaften (Farbe, Konsistenz) betreffende Veränderungen mit sich bringt. Mehr über die Geschichte, den Anbau und die Verarbeitung von Pu Erh Tee erfahren Sie in unserem einschlägigen Artikel im Thailand Tee Blog:

‚Mysterium Pu Erh Tee – ein Schlüssel zu Yunnans ältester Teetradition‘

Wild Purple Buds ungereifter ('sheng') Pu Erh Tee

Pu Erh Tee werden allgemein eine Reihe wünschenswerter gesundheitlicher Eigenschaften nachgesagt. Sheng Pu Erh Tee im Besonderen wird unter anderem mit Anti-Aging-Effekten, Förderung der Verdauungstätigkeit, Unterstützung von Gewichtsabnahme, Verbesserung der Sehkraft, entgiftenden anti-entzündlichen Wirkungen und Stärkung des Kreislaufs in Verbidnung gebracht. Wo er herkommt, gilt er darüber hinaus als probates Mittel zur Überwindung der Folgeerscheinungen übermäßigen Alkoholgenusses (‚Kater‘). Insbesondere der langfristige, regelmäßige Genuss soll ausgleichende Wirkung bei Bluthochdruck und zu hohem Cholesterinspiegel haben und so vorbeugend gegen Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen wirken.

Wild Purple Buds Sheng Pu Erh Tee

Wild Purple Buds ungereifter ('sheng') Pu Erh Tee

„Dieser Tee wird dein Leben verändern. Ich habe Leute high werden gesehen von diesem Tee, Frauen, die nach dem Genuss dieses Tees vor Verzückung aufstöhnten, und ja, dieser Tee ist vollkommen legal. Es ist ein wilder Purple Pu Erh aus den Regenwäldern Süd-Yunnans, ein seltener und exotischer Fund.“ Diese Worte von J. T. Hunter, Autor von ‚Wild Tea Hunter‘ und ‚The Wild Truth of Tea‘, über Wild Purple Buds Sheng Pu Erh Tee mögen eine leichte Tendenz des Autors zu Übertreibungen reflektieren, aber jeder Kenner ungereifter (’sheng‘) Pu Erh Tees, der diesen Tee verkostet hat, wird unmittelbar verstehen, was gemeint ist.

Die ‚Buds‘ (Knospen) kommen in drei verschiedenen Farben, purpur, grün und gelb, die im Aufguss leuchtend hell werden und an Volumen gewinnen. Die Aufgussfarbe selbst ist ein blass-helles Gelb mit leichtem Purpur-Stich. Geschmack und Duft werden von floralen, honigartigen Noten dominiert. Hat alles, was an sheng Pu Erh begeistern kann, und nichts von dessen möglichen Schattenseiten. Wer bisher von ungereiften Pu Erh Tees enttäuscht war oder keinen Zugang zu dieser besonderen Art von Tee finden konnte, sollte es hiermit noch einmal versuchen.

Wild Purple Buds ungereifter ('sheng') Pu Erh Tee

Gepflückt wird Wild Purple Buds Sheng Pu Erh Tee von wilden Teebäumen in den unberührten Wäldern des Lang Cang River in Pu Erh. Teemeisterin Chen Mei, deren Familie zu der in Yunnan ansässigen Volksgruppe der Dai gehört, hat den allergrößten Teil ihres Lebens mit der Weiterentwicklung und Vervollkommnung der Kunst des Pflückens und der Verarbeitung der Blätter dieser wilden, uralten Teebäume verbracht, welche von ihrem Volk als mächtige Geister verehrt werden, die ihnen in schlimmen Zeiten wie beispielsweise während des Krieges gegen die Briten in den 30er Jahren beigestanden und Schutz geboten haben. Während der Kulturrevolution sollten laut Regierungserlass alle alten Teebäume Yunnans gefällt werden. Ziel dieser Maßnahme war es, ein Zeichen gegen die althergebrachten, mit dem imperialen China verbundenen Traditionen zu setzen, bzw. die Verbundenheit des Volkes mit diesen zu lösen. Chen Meis Großvater, der die wilden Teebäume zu jener Zeit bestellte, setzte sein Leben aufs Spiel, indem er sich diesem Bestreben entgegenstellte und den Bewohnern seines Dorfes das Fällen. der wunderschönen alten Bäume untersagte. Der mündlichen Überlieferung nach verkündete er, er werde diese heiligen Teebäume wenn nötig mit seinem Leben schützen. Dank seiner Kühnheit blieb die Teeplantage von Chen Meis Großvater die gesamte Zeit der Kulturrevolution hindurch unversehrt und gilt heute als das Juwel unter den Teebaumwäldern des Berges. Die tatsächlichen Ausnahme-Eigenschaften dieses raren und nur äußerst begrenzt verfügbaren Tees waren in China bereits Gegenstand eingehender wissenschaftlicher Studien.

Wild Purple Buds ungereifter ('sheng') Pu Erh Tee

Zubereitung

3-5 Gramm Wild Purple Buds Sheng Pu Erh Tee mit 250-350 ml Wasser einer Temperatur von 90° – 100°C aufgießen und für einen ersten Aufguss 1-2 Minuten ziehen lassen. Ziehdauer zweiter und dritter Aufguss leicht reduziert (45 Sekunden und 1 Minute). Bei gradueller Steigerung der Ziehdauer um jeweils etwa ½ Minute für Folgeaufgüsse produziert dieser Tee eine lange Reihe köstlicher Aufgüsse.

Zusätzliche Information

Gewicht n.a.
Gewicht

25g, 50g, 100g

4 Bewertungen für Wild Purple Buds Sheng Pu Erh Tee

  1. Bewertet mit 5 von 5

    ECL

    Die Blätter/Verarbeitung: Vollständige Knospen alter Teebäume aus Yunnan, die Farbe ist grünlich, gelblich, bräunlich, teils leicht ins rötliche (daher purple). Der Geruch der Blätter ist minimal rauchig.

    Geschmack/Geruch: Die erste Wahrnehmung beim Verkosten dieses Tees musste mich an einen Wild White Taliensis (der auch aus Yunnan kommt) denken lassen. Die Geruchs- und Geschmacksnuancen gehen Richtung Sandelholz und Kaminfeuer. Insgesamt ist dieser Tee jedoch vollmundiger und hat etwas mehr Körper, was sich auch schon an Hand der dunkleren Farbe der Knospen erahnen lässt. Der Tee in seiner Grundnote ist jedenfalls leicht floral und hat eine gewisse Honigsüße. Die geschmackliche Gesamterscheinung dieses Tees ist an sich sehr rund und gefällig. Trotz Vollmundigkeit hat der Tee keinerlei unangenehme Adstringenz oder anderweitig unangenehme Noten. Die Geschmackskomponenten gehen eine harmonische Symbiose ein. Die Verarbeitungsschritte dieses Sheng Pu Erh werden wohl weiterhin ein Mysterium bleiben, jedoch lediglich sonnengetrocknet, wie der White Wild Taliensis werden sie wohl nicht sein.

    Fazit: Sehr empfehlenswerter Tee und ein neuer Eindruck, den ich, wenn ich den Namen Pu Erh höre, nicht erwarten würde. Im Gegensatz zur „Strenge“ eines Shu Pu Erhs, die für viele wohl recht gewöhnungsbedürftig sein dürfte, ist dieser Tee sehr gefällig und kann auch problemlos (europäischen) Gästen angeboten werden (auch wenn die sich möglicherweise auch mit deutlich schlechterem zufrieden geben würden). Die hohe Qualität ist eindeutig erschmeckbar, so dass dieser Tee auf Grund seiner Eigenschaften als absolute Rarität einzustufen ist.

  2. Bewertet mit 4 von 5

    Jürgen (Verifizierter Besitzer)

    Es handelt sich dabei um einen nicht fermentierten (Sheng) Pu Erh Tee. Die Blattknospen im noch nicht aufgegossenen Zustand machen optisch schon mal viel her, aber wir wissen, der schöne Schein ist nicht alles.
    Der Duft des aufgegossenen Tees ist typisch Pu Erh. Irgendwie assoziiere ich das immer mit einem brennenden Blockhaus. Da ich gerade keinen fermentierten Pu Erh habe, kann ich die Intensität der Düfte nicht vergleichen, ich meine aber, dass dieser (fermentierte) deutlich stärker „räuchert“. Im Geschmack ist dann vor allem ebenfalls sehr viel Rauch, und ich komme nicht umhin, mir gedanklich eine Notiz zu machen, dass dieser Tee ein perfekter Begleiter zu einem Laphroaig oder Lagavulin ist.
    Ist da noch mehr? Ich schmatze und schlürfe, zerkaue den Tee, walke ihn im Mund hin und her, dabei die Nase immer in der Tasse…
    Etwas Süße weit entfernt im Hintergrund? Oder bilde ich mir das nur ein. Damit wir uns nicht falsch verstehen : der Tee schmeckt, ist jedoch durch seinen speziellen Charakter sicher nicht jedermanns Sache. Wenn da noch irgendwelche Aromen durch die Tasse geistern, bin ich wohl einfach unfähig sie zu erschmecken. Die Tasse ist leer, ein neuer Aufguss muss her…
    Der vierte Aufguss machte dann doch schon einen recht homöopathischen Eindruck. Ich werde wohl nächstes mal nur drei Aufgüsse, die aber mit längeren Ziehzeiten probieren.

  3. Bewertet mit 5 von 5

    Reza-Félix (Verifizierter Besitzer)

    Meiner Meinung nach ein sehr schöner Sheng.

    Er entwickelt innerhalb der Aufgüsse viele schöne Frucht-Noten und auch eine schöne Süße.
    Jedoch kann er auch kurzzeitig zickig werden und etwas bittern, wenn man nicht vorsichtig ist. Das ist dann aber spätestens im nächsten Aufguss wieder verziehen.

    Zusätzlich zu der hier vorgeschlagenen Zubereitungsmethode, kann ich nur empfehlen, ihn nach der Gong-Fu-Methode für klassischen Pu-Erh zuzubereiten. Also ein kurzer Waschgang und dann Ziehzeiten von nur 5-10 sekunden. Pro Aufguss nochmal 5 sekunden drauf. Damit kann man nochmal eine ganze Reihe sehr nuancierter Aufgüsse rausholen.

    Sehr schön!

  4. Bewertet mit 4 von 5

    Uwe Widelny

    … schon optisch lassen die edlen Knospen viel erwarten …
    Ein frisch, floraler und fruchtiger Geschmack mit einem tiefen, rauchigem (Kaminfeuer bzw. Räucherofen) Aroma und Nachgeschmack, sehr reflektierende Rückmeldung des Duftes zu den Geschmacksnerven… ein sehr weicher und runder Abgang
    Leider kann ich bedingt der Rauchnote keine genaue Definition der floralen, fruchtigen Note definieren.

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