2019 Da Xue Shan Ye Sheng Pu Erh Tee (wild)

(4 Kundenrezensionen)

Da Xue Shan Ye Sheng Pu Erh Tee ist ein ungereifter Pu Erh Tee von tief in den Wäldern des gleichnamigen, in Lincangs Yongde-Bezirk gelegenen Teebergs wild wachsenden Teebäumen. Die Wurzeln der vom Samen gewachsenen Teebäume dringen bis zu 2 Meter tief in das Erdreich ein und machen den Input eines natürlichen biodiversen Umfelds auf diese Weise für die Pflanze verfügbar. Der Tee überrascht mit gefälliger Orchideennote und ungewöhnlich cremiger Textur.

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Beschreibung

Da Xue Shan Ye Sheng Pu Erh Tee - wilder ungereifter Pu Erh Tee aus Da Xue Shan, Bezirk Yongde, Präfektur Lincang, Süd-Yunnan, China

zu Fladen gepresster Da Xue Shan Ye Sheng Pu Erh Tee

Da Xue Shan Ye Sheng Pu Erh Tee

Da Xue Shan Ye Sheng Pu Erh Tee ist ein ungereifter Pu Erh Tee von wild wachsenden Teebäumen. Diese gedeihen in Höhenlagen um 1900 Meter tief in den Wäldern des gleichnamigen, in Lincangs Yongde-Bezirk gelegenen Teebergs. Dabei ist der Wildwuchs-Charakter verantwortlich für die von wenigen Jahren bis zu einigen Jahrhunderten reichende Altersspanne der großblättrigen Yunnan-Teebäume.

Wilde Teebäume in Da Xue Shan, Bezirk Yongde, Präfektur Lincang, Süd-Yunnan

wilde Teebäume in den Wäldern des Da Xue Shan

Der Tee überrascht mit einer ausgeprägten, überaus gefälligen Orchideennote und ungewöhnlich cremiger Textur. Als nachfermentierender Pu Erh Tee von hohem Pflück- und Verarbeitungstandard ist er nicht nur potentiell unbeschränkt haltbar. Vielmehr tragen die im gepressten Teefladen stattfindenden Reifungsprozesse darüber hinuas auch zu einer begrüßungswerten geschmacklichen Entwicklung bei. Wie für ungereifte („sheng“) Pu Erh Tees dieser Region typisch, kommt der Tee als (hier: 200g schwerer) Fladen oder „Bing“. Und wie in uralter Zeit packt man mehrere von diesen wiederum in einen aus Palmblättern hergestellten „Tong“.

„Tong“ aus Palmblättern enthält mehrere „Bing“

Was ist Sheng Pu Erh Tee?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen „sheng“ und „shou“, ungereiftem und gereiftem Pu Erh Tee. Dabei ist die initiale Verarbeitung beider Typen zunächst die gleiche und entspricht weitgehend der von grünem Tee. Anders als bei der Grünteeherstellung entfällt bei der Verarbeitung von Pu Erh Tee jedoch weitegehen das Welken der Teeblätter nach der Pflückung. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal und charakteristisches Kennzeichen der Pu-Erh-Tee-Verarbeitung ist die Endtrocknung der Teeblätter im Freien unter der Sonne.

Da Xue Shan Ye Sheng Pu Erh Tee - wilder ungereifter Pu Erh Tee aus Da Xue Shan, Bezirk Yongde, Präfektur Lincang, Süd-Yunnan, China

ausgepackter Teefladen (Da Xue Shan Ye Sheng Pu Erh Tee)

Was bedeutet „Ye Sheng“?

„Ye Sheng“ heißt so viel wie „wild“. Dies wiederum bedeutet bei Teebäumen, dass sie vom Samen und in ihrem natürlichen biodiversen Umfeld wachsen. Das natürliche Umfeld ist dabei in aller Regel der Wald oder eine dem ähnliche Vegetation. Beide Faktoren machen einen echten Unterschied! Denn nur der Input eines natürlichen biodiversen Umfelds schafft den besten Boden für einen besonders geschmacks- und wirkstoffreichen Tee. Und nur die Wurzeln eines vom Samen gewachsenen Teebaums dringen bis zu 2 Meter tief in das Erdreich ein und machen auf diese Weise den Reichtum des Bodens für die Teepflanze verfügbar. Dies ist unter anderem auch für den besonders hohen Gehalt dieses Tees an Antioxidantien verantwortlich.

Ye Sheng Pu Erh Tee – Pflückung und Verarbeitung

Die Pflückung von „ye sheng“ (= wildem) Tee ist besonders aufwändig. Zum einen sind die tief im sonst weitgehend unberührte Wald liegenden Teebäume schwer zugänglich. Zum anderen müssen sie zur Pflückung häufig erst mühsam erklettert werden. Und auch die Umsetzung des anzuwendenden Pflückstandards wird unter diesen Bedingungen zur Herausforderung. Für unseren Da Xue Shan Ye Sheng Pu Erh kommt dabei grundsätzlich der „Königs“-Standard von „2+1“ zur Anwendung. Das heißt, jeweils eine junge, noch ungeöffnete Knospe zusammen mit den beiden jüngsten an sie anliegenden Blätter sind zur Pflückung qualifiziert.

Die beste Pflückzeit für diesen Tee liegt mit dem März recht früh im Jahr. Denn das zu dieser Zeit in Yunnan herrschende trockene und sonnige Klima bietet die besten Bedingungen für die Herstellung von Pu Erh Tee.

Ming Feng Shan Gushu Sheng Pu Erh - Initiale Verarbeitung

Pflückstandard / Erhitzen der Teeblätter i. d. Wok-Pfanne über Holzfeuer / Rollen / Sonnentrockung

– Bild zum Vergrößern klicken –

Die Verarbeitung erfolgt gemäß dem Standard für die Verarbeitung von Pu Erh Tee. Das heißt, unmittelbar auf die Pflückung der Teeblätter folgt deren Erhitzen zum Stoppen der enzymatischen Oxidationsprozesse im Teeblatt. Hierauf folgt das Rollen der Teeblätter zugunsten des Aufbrechens der Zellwände und der gleichmäßigen Verteilung der Säfte im Teeblatt. Die anschließende Endtrocknung der Teeblätter erfolgt typischerweise im Freien unter der Sonne und über einen entsprechend langen Zeitraum.

Das Ergebnis dieser Endtrocknung bezeichnet man als „Mao-Cha“. Dieser wiederum liefert das Rohmaterial für die Weiterverarbeitung zu gereiftem oder ungereiftem, Shou oder Sheng Pu Erh Tee darstellt. In beiden Fällen können die Teeblätter in eine der typischen Formen, Ziegel-, Pilz- oder wie hier: Fladenform gepresst werden. Den in Fladenform gepressten Pu Erh Tee bezeichnet man dabei häufig auch als „Bing Cha“.

Da Xue Shan Ye Sheng Pu Erh Tee - wilder ungereifter Pu Erh Tee aus Da Xue Shan, Bezirk Yongde, Präfektur Lincang, Süd-Yunnan, China

Zubereitung

Die Zubereitung von Pu Erh Tee beginnt gewöhnlich mit einem „Waschaufguss“. Dieser wird unmittelbar nach dem Befeuchten der Teeblätter mit sprudelnd heißem Wasser wieder abgegossen. Wie der Name schon sagt, dient dieser Zubereitungsschritt einerseits dazu, die Teeblätter von Staub und Verunreinigungen zu befreien. Andererseits bewirkt er ein „Wecken“ der Teeblätter, welches dem darauffolgenden, ersten getrunkenen Aufguss geschmacklich zum Vorteil gereicht.

Nach dem Waschaufguss 3g Teeblätter / 100ml Wasser mit einer Temperatur mit sprudelnd heißem (90°-100°C) Wasser aufgießen. Dann für einen ersten Aufguss gemäß persönlicher geschmacklicher Präferenz bis zu 1 Minute ziehen lassen. Hiernach produziert Da Xua Shan Ye Sheng Pu Erh Tee noch eine ganze Reihe gleichsam schmackhafter Folgeaufgüsse. Für diese genügt zunächst eine verkürzte Ziehdauer von 20-30 Sekunden, welche bei nachlassendem Geschmack entsprechend verlängert werden kann.

Weitere gereifte und ungereifte Pu Erh Tees im Siam Tee Shop findet ihr hier:

Shou und Sheng Pu Erh Tees im Siam Tee Shop

Zusätzliche Informationen

Gewicht

25g, 50g, 100g, 200g Bing

4 Bewertungen für 2019 Da Xue Shan Ye Sheng Pu Erh Tee (wild)

  1. Bernd W. Römhild (Verifizierter Besitzer)

    Wie würde Lu Yu sich ausdrücken: „Dies ist ein guter Tee“ & „Der Tee schmeckt gut“.
    Orchideennote, so, so. Leider kann ich mir darunter nichts vorstellen. Eine florale Note schwingt im Hintergrund mit, ja.
    Und zusammen mit der Textur schmeckten mir die ersten 3 Aufgüsse wie Blütennektar. Soo süß.
    Das Hauptthema war für meine Geschmacksnerven das Fruchtfleisch einer reifen süßen Mandarine mit leichten Citrussäureanklängen.
    Für einen jungen Sheng hat er nicht diese unangenehmen und aufdringlichen Aromen, die viele jungen Shengs kennzeichnen.
    Genuss pur also! Ein schöner frischer und fruchtiger Tee mit leichten floralen Anklängen.

  2. Michael M. (Verifizierter Besitzer)

    Da Xue Shan Ye Sheng Pu Erh Tee- die gepressten Blätter haben einen fruchtigen Geruch, leicht nach Pfirsich. Erster Aufguss bei 100 Grad der Waschgang. Der zweite Aufguss bei ca. 90/95 Grad für ne gute Minute. 8 Gramm für 500 ml ergibt bei mir eine klare grüne Tassenfarbe mit einem rötlichen Schimmer. Der Duft bleibt fruchtig süß und geschmacklich gibt es da fruchtige Noten, aber such blumiges ist vorhanden.

  3. Jürgen (Verifizierter Besitzer)

    Da Xue Shan Ye Sheng Pu Erh

    Bei vorliegendem Tee handelt es sich um einen ungereiften und aus Wildpflückung stammenden ( Ye Sheng) Pu Erh vom Da Xue Berg im Lincang Gebiet.
    Die Pflückung der Blätter erfolgt im zeitigen Frühjahr und gestaltet sich, da es sich nicht um Plantagensträucher, sondern wild in der Natur wachsende Bäume handelt, entsprechend aufwendig. Trotzdem wird auf einen hohen Pflückstandard von 2:1 wert gelegt, also jeweils nur die Knospe und die daran anliegenden jüngsten Blätter geerntet.
    Nach der Verarbeitung presst man diese zu Fladen (Bing), die anschließend gelagert werden (können). Im Fladenstück wechseln sich sehr schön dunkel gefärbte Bereiche mit grünen oder gar hellgrünen ab. Mittendrin finden sich immer wieder flauschige sehr helle Einspregsel, die von den jüngsten Knospen stammen.
    Die trockenen Blätter duften intensiv süß und schokoladig. Da ich letzteres häufiger im trockenen Blattgut zu registrieren glaube, habe ich zusätzlich mein großes Kind um seine Meinung gebeten. Die Antwort kam prompt: „Süß und schokoladig.“ Na bitte, ich bin nicht allein damit.
    Die Infusion ist strahlend hellgelb und behält diesen Farbton während der gesamten Aufgüsse bei. Geschmacklich wird es interessant. Der Tee besticht durch florale, teilweise fast parfümiert wirkende Noten. Daneben werden besonders die ersten Aufgüsse von einer merklichen Fruchtnote geprägt, die durch sehr feine, an den Duft trockenen Kiefernholzes erinnernde Nuancen vervollkommnet wird. Eine leichte Adstringenz schwingt im Hintergrund mit, ohne aber das Geschmackserlebnis zu trüben.
    Der Tee zeigt sich sehr ergiebig. Im GongFu Cha Stil sind do problemlos acht und mehr Aufgüsse möglich. Dabei erzielte die Zubereitung mit kochendem, oder fast kochendem Wasser für meinen Geschmack die besten Ergebnisse.

    Zubereitung: im Tonkännchen 4g/100 ml kochendes Wasser
    Spülgang, 60, 30, 45, 60, 90, 180s…

  4. Susanne A.-H.

    Ich habe lange keinen Sheng Pu Erh- Tee mehr getrunken, daher war ich sehr gespannt. Aufgegossen habe ich nach Gong Fu Cha mit einem „Waschdurchgang“ vorweg und einer Temperatur von 90 Grad.
    Sehr dominant sind für mich Pfirsichnoten in eine leichte Süße eingebunden. Gute acht Aufgüsse sind möglich, man sollte bei der Ziehzeit etwas aufpassen, sonst hat man zu viele Bitternoten.

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