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Wuyi Waishan „Ai Jiao“ Dwarf Oolong Tee

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7,5021,40

„Ai Jiao“ oder „Dwarf“ Oolong Tee ist ein für seinen Herkunftsort Wuyishan in der ostchinesischen Provinz Fujian typischer Oolong-Tee. Entsprechend sind das offen gerollte Blatt, die mittlere bis starke Röstung und ein ebensolcher Oxidationsgrad typische Verarbeitungskennzeichen. Geschmacklich prägen den Tee die für die Oolong-Tees dieser Region und Verarbeitungsweise typischen süßen Trockenobstnoten, welche mit milden Röstaromen in nahtloser Harmonie zu einem die Geschmacksknospen betörenden, perfekt harmonischen Gesamtbild verschmelzen.

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Beschreibung

„Ai Jiao“ Dwarf Oolong Tee

„Ai Jiao“ oder „Dwarf“ Oolong Tee ist ein für die ostchinesische Provinz Fujian typischer Oolong-Tee. Entsprechend sind das offen gerollte Blatt, die mittlere bis starke Röstung und ein ebensolcher Oxidationsgrad typische Verarbeitungskennzeichen. Dem für diesen Tee Pate stehenden „Ai Jiao“ oder „Dwarf“ („Zwerg“) Kultivar werden viele Teefreunde bereits unter seinem taiwanesischen Namen „Cing Xin“ begegnet sein. Denn in Taiwan dient dieser Kultivar als Grundlage einer ganzen Reihe von Teesorten, darunter der weltbekannte Oriental Beauty Oolong. Geschmacklich prägen den Tee die für die Oolong-Tees dieser Region und Verarbeitungsweise typischen süßen Trockenobstnoten. Dabei ergeben sich im Einklang mit unterschiedlich stark ausgeprägten Röstaromen und bodenabhängigen mineralischen Komponenten recht individuelle Geschmacksbilder.

Wuyi Waishan "Ai Jiao" Dwarf Oolong Tee

Wuyi Waishan „Ai Jiao“ Dwarf Oolong Tee

Wie der vollständige Name unseres „Ai Jiao“ Dwarf Oolong Tee bereits preisgibt, kommt dieser aus Fujian’s berühmter Teeanbauregion Wuyishan. Von hier kommen die weltberühmten schwarzen „Lapsang“-Tees, und von hier kommen die unter Teekennern nicht minder populären Wuyi Steintees. Anders als letztere wächst unser „Ai Jiao“ Dwarf Oolong Tee aber in dem die felsige Wuyi-Kernregion umgebenden „Waishan“-Gebiet. Entsprechend handelt es sich zwar um einen echten Wuyi Oolong, aber nicht um einen Wuyi „Yancha“ Rock Oolong oder Steintee). Dies erklärt auch den vergleichsweise niedrigen Preis dieses geschmacklich und in manch anderer Hinsicht herausragenden Oolong-Tees.

trockene Teeblätter vor dem Aufguss

Der Teegarten

Der Teegarten liegt in Wuyishan’s fruchtbarem, für seine harmonisch-süßen Wuyi Oolong Tees bekannten Tal des „Flusses der 9 Windungen“. Dabei ist die Kultivierung zwar nicht naturnah im engeren Sinne (= biodivers), aber doch immerhin pestizidfrei. Und bereits ein erster Schluck dieser Köstlichkeit lässt keinen Zweifel offen, dass es den Teepflanzen hier an nichts fehlt…

Wuyi Waishan Teegarten - Collage

Verarbeitung

Die Verarbeitung erfolgt auf die für Wuyi Oolong Tees typischen Art und Weise. Das heißt, in einem ersten Verarbeitungsschritt lässt man die Teeblätter zunächst für einige Stunden welken. Das Welken erfolgt in 2 Phasen, einmal im Freien in der Sonne und einmal im schattigen Inneren der Verarbeitungshalle. Beide Phasen werden immer wieder durch manuelles Verwirbeln und Gegeneinanderreiben der Teeblätter unterbrochen. Hierbei bricht man durch manuelle Krafteinwirkung die Blattoberflächen auf, ohne das Teeblatt als solches zu zerstören. Als Folge reagieren austretende Blattsäfte mit dem Luftsauerstoff, was für den Geschmack von Oolong-Tees besonders prägend ist.

Oolong-Tee-Verarbeitung - Welken der Teeblätter

Nach Erreichen des gewünschten Oxidationsgrades sorgt das Erhitzen auf relative hohe Temperatur für die Degeneration der Enzyme im Blatt.  Dies unterbindet den Oxidationsprozess. Anschließend erhalten die Teeblätter unter reduzierter Wärmzufuhr durch Rollen ihre endgültige Form. Das Rollen dient dabei nicht nur ästethischen Zwecken. Vielmehr sorgt es außerdem für das Aufbrechen verbliebener Blattstrukturen und die gleichmäßige Verteilung der Säfte im Teeblatt. Die offen gerollte, leicht gekräuselte Form ist dabei charakteristisch für die Oolong-Tees dieser Region und Verarbeitungsweise.

Die anschließende Röstung erfolgt zugunsten eines schonenden Prozesses bei relativ niedriger Temperaturen und erstreckt sich über mehrere Durchgänge. Hierbei ist es wichtig, dass die Teeblätter nicht „verbrennen“ und das Röstaroma den Wohlgeschmack des Tees nicht überlagert. In Wuyishan bedient man sich hierzu spezieller, über einem Holzkohle-Stövchen errichteter Vorrichtungen. In einem letzten Verarbeitungsschritt, der Endtrocknung, entzieht man den Teeblättern schließlich den größten Teil ihrer Restfeuchte. Dies geschieht heute meist in modernen Umlufttrocknern.

Wuyi Waishan "Ai Jiao" Dwarf Oolong Tee

Geschmack und Erscheinungsbild

Das trockene Teeblatt erscheint je nach Licht in den verschiedensten Graustufen bis hin zu tiefem Schwarz. Im leuchtend roten Aufguss nehmen die Blätter dann an eine bräunliche Farbe an. Intensiv süße Trockenobst-Noten verschmelzen mit milden Röstaromen in nahtloser Harmonie zu einem die Geschmacksknospen betörenden, perfekt harmonischen Gesamtbild.

Zubereitung

Wie allgemein für Oolong-Tees erlaubt auch unser Ai Jiao Dwarf Oolong zwei voneinander verschiedene Zubereitungsansätze. Zum einen ist dies der häufig als „westlich“ bezeichnete Ansatz der Zubereitung eines Tees in einem bis maximal zwei Aufgüssen. Prägend für diesen Ansatz ist die Kombination aus vergleichsweise niedrigen Dosierung mit verhältnismäßig langen Ziehperioden. Da dieser Ansatz auch im Alltag der Chinesen Verwendung findet, handelt es sich eigentlich weniger um einen „westlichen“ als vielmehr um den „alltäglichen“ Ansatz an Teezubereitung… Für unseren „Ai Jiao“ Dwarf Oolong Tee 5g trockene Teeblätter mit 200ml Wasser (90°C) übergießen, 3-5 Minuten ziehen lassen, fertig. Und wem der eine Aufguss dann doch nicht reicht… Auch ein zweiter Aufguss mit mindestens gleicher Ziehdauer ist durchaus noch schmackhaft!

Wuyi Waishan "Ai Jiao" Dwarf Oolong Tee

Dem gegenüber steht der „chinesische“, oder vielmehr: rituelle Ansatz der Teezubereitung, insbesondere der Oolong-Tee-Zubereitung. Wie das Wörtchen „rituell“ bereits sagt, geht es dabei um mehr als nur darum, einen gut schmeckenden Tee zu erzeugen. Die chinesische Teezeremonie, oder „Gong Fu Cha“ verfügt vielmehr auch über eine spirituelle Komponente, in Form einer meditativen Praxis. Im Gegensatz zum „Alltags-Ansatz“ ist für den rituellen Ansatz die Verwendung relativ hoher Dosierungen für eine lange Reihe von Aufgüssen mit eher kurzer individueller Ziehdauer charakteristisch. Ziel ist dabei die Isolierung individueller Geschmacksmuster und deren Entwicklung über die gesamte Reihe von Aufgüssen…

Für unseren „Ai Jiao“ Dwarf Oolong Tee zunächst 8-12g Teeblätter mit ein wenig Wasser (90°C) übergießen, dann sofort wieder abgießen. Das initiale Befeuchten mit heißem Wasser dient dabei zum „Wecken“ der Teeblkätter. Erst dann folgt der erste Aufguss mit einer Ziehdauer um 30 Sekunden. Die genaue Ziehdauer dieses und auch der Folgeaufgüsse kann und sollte dem individuellen und situativen Empfinden entspringen sowie diesem jeweils angepasst werden. Deshalb spielen dike haptische, olfaktorische und anderweitige Sinneswahrnehmung bei der rituellen Teezubereitung eine wichtige Rolle.

nasse Teeblätter nach dem Aufguss

Zusätzliche Information

Gewicht n.a.
Gewicht

25g, 50g, 100g

1 Bewertung für Wuyi Waishan „Ai Jiao“ Dwarf Oolong Tee

  1. Michael M. (Verifizierter Besitzer)

    Wuyi Waishan „Ai Jiao“ Dwarf Oolong Tee – Ein Geruch nach Malz und ein wenig geräuchert entströmt der Verpackung beim Öffnen. Die Blätter sind schwarz und gerollt. Bei 90 Grad habe ich ca. 5 g Tee mit 1,2 Liter Wasser aufgegossen und eine klare rötlich braune Tassenfarbe nach ca. 4 Minuten Brühzeit erhalten. Der Duft des Tees blumig, malzig und süß. Der Geschmack hat süßliche und blumige Aromen. Ein insgesamt lieblicher Wuji Oolong Tee.

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