Mi Lan Xiang (Honey Orchid) Phoenix Dancong Oolong Tee

(11 Kundenrezensionen)

10,2034,90

Spring Mi Lan Xiang (Honey Orchid) Phoenix Dancong Oolong Tee aus der südchinesischen Provinz Guangdong, dem traditionellen Anbaugebiet von Dancong Oolong Tees. Mi Lan Xiang Dancong ist wegen seiner feinen floralen Noten und der ausgeprägten Honigsüße, von denen der Tee seinen Namen hat, der beliebteste Dancong-Kultivar. Für beste Qualität werden die (Halbbaum-) Teebüsche nur einmal jährlich im Frühling (Anfang April) für kurze Zeit bepflückt.

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Beschreibung

Spring Imperial Mt. Wudong Song Variety Mi Lan Xiang (Honey Orchid) Phoenix Dancong Oolong Tee

Dancong Oolong Tees sind sozusagen eine “Wissenschaft für sich”. Dies git zum einen innerhalb der großen und vielseitigen Welt reiner Tees im Allgemeinen. Zum anderen gilt es insbesondere aber auch innerhalb der kleineren, aber dafür umso komplexeren Welt der Oolong-Tees. Deshalb müssen wir zur qualitativen Positionierung unseres Spring Mi Lan Xiang Dancong Oolong zunächst etwas weiter ausholen.

Traditionelle Herkunftsgebiete von Oolong-Tees

Die vier traditionellen Herkunftsgebiete von Oolong-Tees sind

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Geschichte und Herkunft von Dancong Oolong Tees

Zentrum des relativ weitläufigen Phoenix Mountains (‘Feng Huangshan’) Teeanbaugebiets ist dessen höchste Erhebung, der nahe der Stadt Chaozhou gelegene Mount Wudong. Dort nahm die historisch belegte Geschichte der Dancong Oolong Tees vor etwa 600 Jahren ihren Anfang. Neben einschlägigen Literaturnachweisen belegt dies anschaulich der bis heute existierende Mutterbusch der ‘Huang Zhi Xiang’ Dancong-Subvarietät ebendieses Alters.

Die Dancong-Varietäten markieren eine evolutionäre Zwischenstufe der Ausbreitung des Teebaums von Yunnan in andere Regionen Süd- und Mittelchinas. Diese liegt etwa in einer gedachten Mitte zwischen dem großblättrigen, bis zu 20 Metern Höhe erreichenden Yunnanesischen (Ur-) Teebaum und den kleinblättrigeren, in Buschform wachsenden Tee-Varietäten. Entsprechend vereinen die bis etwa 6 Meter hoch wachsenden, auch als ‘Halbbaum-Büsche’ bezeichneten Dancong-Teebüsche Eigenschaften beider Enden der Entwicklungslinie.

‘Dancong’ bedeutet so viel wie “Einzelner Strauch”. Der Begriff geht zurück auf eine Zeit, in der es als selbstverständlich galt, einzelne Dancong-Kultivare auch separat zu bepflücken und jeweils entsprechend reine Teesorten zu produzieren. In heutiger Zeit dagegen spielen häufig wirtschaftliche Erwägungen gerade für die (Massen-) Produktion von Tees niedrigerer Preislagen eine ausschlaggebende Rolle. Entsprechend sind viele Dancong Oolong Tees auf dem Markt sog. ‘Blends’, d. h. Mischungen aus verschiedenen Kultivaren. Nicht so unser Spring Mi Lan Xiang (Honey Orchid) Phoenix Dancong! Dieser ist tatsächlich nicht nur sorten-, sondern auch garten- und ernterein.

In alter Zeit waren Dancong-Oolong-Tees am kaiserlichen Hofe hoch geschätzte ‚Tribut-Tees‘, deren beste Qualitäten mit Gold aufgewogen wurden.

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Arten und Gemeinsamkeiten von Dancong Oolong Kultivaren

Ursprünglich erfolgte die Vermehrung der ersten, wahrscheinlich weitgehend homogenen Dancong-Teebüsche durch die Aussaat von deren Samen. Entprechend bildeten sich bereits früh eine ganze Reihe verschiedener Dancong-Varietäten. Diese unterscheiden sich durch unterschiedliche geschmackliche und aromatische Charakteristika, welche häufig auch als ‘Fragrances’ bezeichnet werden.

Kenner unterscheiden heute mindestens 10 solcher ‘Fragrances’ oder Dancong-Kultivare. Aufgrund seiner ausgeprägten Süße ist der Mi Lan Xiang (= ‘Honey Orchid’ oder ‘Snow Orchid’) der beliebteste und wegen seiner relativen Knappheit auch teuerste Dancong Oolong Tee. Weitere bekannte Dancong Oolong Varietäten sind Ba Xian (‘Die Acht Unsterblichen’), Fan Shu Xiang(‚Sweet Potato‘-Fragrance), Huang Zhi Xiang (‘Gardenia’-Fragrance), Tong Tian Xiang (‘Himmels’-Fragrance’), Jiang Hua Xiang (‘Fackelingwer’-Fragrance), Yu Lan Xiang (‘Magnolien’- Fragrance), Zhi Lan Xiang (‘Orchideen’-Fragrance).

Gemeinsam ist allen Phonix Dancong-Oolongs ein durch den felsigen Untergrund des Anbaugebiets bedingter mineralischer ‘Steintee-Charakter’. Typisch ist weiter auch eine gewisse, stärker als bei Wuyi-Oolong-Tees ausgeprägte florale Adstringenz. Diese mag so manchem Oolong-Tee-Neuling gewöhnungsbedürftig erscheinen, ist aber allen gestandenen Dancong-Liebhabern ein unverzichtbares Plus und Muss. Tatsächlich wandelt sich sich im Nachklang des Tees zu ausgeprägter Süße.

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Unser Spring Mi Lan Xiang (Honey Orchid) Phoenix Dancong

Herkunft

Unser Spring Mi Lan Xiang Dancong Oolong gedeiht in einem naturnahen Teegarten des Xia Hu Mountain, Chaozhou. Dort nährt der besondere vulkanische Boden einen an Komplexität und Energie („Qi“) kaum zu übertreffenden Dancong Oolong Tee.

Pflückung

Die Pflückung findet wegen des warmen Klimas in Südchina bereits früh im Jahr, etwa ab Anfang April statt. Dabei öffnet sich das Zeitfenster nur für wenige Wochen. Der Pflückstandard für diesen Tee sind die obersten (jüngsten) 2-3 Blätter plus Knospe. Dies entspricht dem höchsten der für Dancong Oolong geläufigen Pflückstandards entspricht.

Verarbeitung

Kräftige Röstung und Oxidationsniveaus jenseits der Mitte sind für Dancong Oolong Tees ebenso typisch wie für Wuyi-Oolongs. Entsprechend wird auch unser Mi Lan Xiang Phoenix Dancong nach traditionellem Vorbild als ein stark gerösteter Oolong-Tee mit hohem Oxidationsgrad verarbeitet. Hierzu lässt man die frisch gepflückten Teeblätter zunächst für einige Stunden draußen an der Sonne, dann im Inneren der Verarbeitungshalle welken. Anschließend unterzieht man die durch das Welken um etwa 30% ihres Feuchtigkeitsgehalts reduzierten und bereits sehr viel geschmeidigeren Blätter dann für mehrere Stunden einem mechanischen Prozess des ‘Rollens’ der Teeblätter. Dieser dient dabei zunächst weniger der Formgebung als vielmehr dem Aufbrechen der Blattoberflächen zugunsten des gewünschten Oxidationseffekts.

Die aus dem Teeblatt austretenden Säfte reagieren mit Luft. Dieses spezielle Merkmal der Oolong-Tee-Verarbeitung ist sehr stark mitprägend für den typischen Geschmack der Teesorten dieser Verarbeitungskategorie. Das anschließende, etwa 10-minütige Rösten der Teeblätter bei starker Hitze (über 200°C) über dem Holzkohlefeuer stoppt den Oxidationsprozess und ‘fixiert’ damit die Teeblätter. Nun erst werden die jetzt äußerst geschmeidigen Blätter, die in dieser Phase bereits über die Hälfte ihres Feuchtigkeitsgehalts verloren haben, in die charakteristische lange, leicht gekräuselte Form gerollt. Anschließend bildet die vollständige Trocknung der Teeblätter bei vergleichsweise schwacher Hitze im Ofen (‘Backen’) den vorläufigen Abschluss des Verarbeitungszyklus. Am Ende der Erntezeit unterzieht man den vorübergehend eingelagerten Tee noch einmal einer Endsortierung. Hierbei befreit man das Blattmaterial von Stängeln und minderwertigen Blättern. Danach erfolgt eine letzte Röstung, bevor der Tee bereit für den Markt ist.

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Geschmack und Erscheinungsbild

Sowohl die dunkelbraunen bis schwarzen trockenen Teeblätter als auch in noch stärkerem Maße die hell golden leuchtende Tasse verströmen einen feinen, leicht blumigen, an die wilden Orchideen des Anbaugebiets erinnernden honigsüßen Duft, von dem der Mi Lan Xiang (Honey Orchid) Phoenix Dancong Oolong Tee seinen Namen hat. Nach dem Aufguss zeigen die nassen Teeblätter ein sattes dunkles, an den Blattbruchstellen mit bräunlichen Streifen durchzogenes Grün.

Das breite und äußerst komplexe, zwischen einem leicht adstringenten herb-floralen Pol und der beschriebenen Honigsüße angesiedelte geschmackliche Spektrum bewegt sich um eine vollmundige, von mineralischen, erdigen und nussigen Noten geprägte Mitte. Der typische, durch die Holzkohlenfeuerung bedingte Röstgeschmack ist mitprägend für den ersten Aufguss, macht danach aber zunehmend Platz für die beschriebenen komplexen floralen Noten und das diese kontrapunktierende Honigaroma. Praktisch alle Geschmacksbereiche auf Zunge und Gaumen werden angesprochen und der lang anhaltende Nachklang von Spring Mi Lan Xiang (Honey Orchid) Phoenix Dancong Oolong Tee lässt den Geschmack dieses Tees, vor allem aber seine Süße, noch lange nach dem Genuss auf den Geschmacksknospen verweilen.

Zubereitung

Zubereitungsempfehlungen sind – gerade für einen Oolong-Tee – immer etwas schwierig. Das liegt danran, dass die chinesische Art der Zubereitung bei Oolong-Tees besonders stark von westlichen Standards der Teezubereitung abweicht. Wie in vielen Fällen empfehlen wir auch für die Zubereitung unseres Spring Mi Lan Xiang (Honey Orchid) Phoenix Dancong Oolong Tee eine Synthese aus westlicher und ritueller Zubereitung. Dabei erfordert die Zubereitung von Dancong Oolong besondere Aufmerksamkeit und Sorgfalt, um das Beste aus diesem einzigartigen Typ von Oolong-Tee herauszuholen. Und glauben Sie mir, dieser Tee wird es Ihnen danken!

Zunächst 6-8g Teeblätter (möglichst in einem Tonkännchen) mit 200ml möglichst weichem Wasser einer Temperatur von ca. 85-90°C übergießen. Dann für einen ersten Aufguss 2-3 Minuten ziehen lassen. Anschließend ist mit einer etwas kürzeren Ziehdauer für einen zweiten Aufguss und anschließender Steigerung der Ziehdauer von Aufguss zu Aufguss eine ganze Reihe vollwertiger, köstlicher Folgeaufgüsse möglich. Dabei wird jeder von diesen ein ganz individuelles Geschmacksprofil aufweisen.

Zusätzliche Informationen

Gewicht n. a.
Gewicht

25g, 50g, 100g

11 Bewertungen für Mi Lan Xiang (Honey Orchid) Phoenix Dancong Oolong Tee

  1. Martin Kirstein (Verifizierter Besitzer)

    Dieser Tee ist bisher mein Favorit.
    Die Süße Note erinnert an Honig und ist gut erkennbar. Ein Tee der nach Honig schmeckt, ohne dass man Honig hinein tut ist wirklich verrückt 😉
    Natürlich nicht so penetrant, als wenn man Honig in den Tee füllen würde, eher angenehm und dezent.
    Desweiteren trifft es die Beschreibung des Tees auf der Homepage sehr gut. Florale Noten, leicht erdig und Nussig. Ich bin sehr Dankbar für diese tolle Beschreibung.
    Was mir besonders an diesem Tee gefallen hat ist, dass sich nach jedem Aufguss neue Aromen entwickelt haben. Das macht diesen Tee sehr spannend.

  2. Jürgen (Verifizierter Besitzer)

    Vakuumverpackt kommt der Tee beim Kunden in neutral weißen Tüten an. Ein Aufkleber informiert über den Inhalt und die Menge. Über Ziehzeiten muss man sich wie gehabt auf den Seiten von Siam schlau machen, Thomas hat an der Stelle jedoch bereits Besserung gelobt.Mit dem neu erworbenen Wissen über diese Oolong Spezialität, habe ich für den Tee dieses Mal sofort die Ziehzeiten (10, 5, 10, 15, 25s) gewählt. Mit vollem Erfolg, wie sich zeigte, denn der Dancong von Siam belohnte diese Vorgehensweise mit einer floral, fruchtigen Geschmacksentfaltung, die man durchaus mit dem Prädikat „Lychee“ beschreiben kann. Gerade genieße ich den 5. Aufguss dieses wunderbaren Tees, und bin mir sicher, dass dies nicht der letzte gewesen ist. Was für ein Potential! Ja, der Dancong macht einfach Spaß im Glas.

  3. ECL (Verifizierter Besitzer)

    Der zweite Phoenix Dancong Oolong Tee den ich verkoste. Zunächst sollte man zu dem Tee erwähnen, dass typischerweise recht „zickig“ ist und daher nicht ganz so leicht zuzubereiten. Man sollte im Gaiwan bei der Gong Fu Cha sehr kurze Ziehzeiten bei hohen Temperaturen verwenden. Übung und dann daraus resultierende Erfahrung lohnen sich jedoch auf jeden Fall, denn der Teefreund wird dann mit „Bitter Sweet Poetry“ aus der Tasse verwöhnt. Eine leichte Bitterkeit in Kombination mit einer unglaublich feinblumigen Süße, wie sie bei sonst keinem anderen Tee vorkommt und verdammt nachhaltig ist.
    Aus Verarbeitungssicht ist dieser Tee eher kleinblättrig und enthält auch einige Krümel, was allerdings keinstenfalls schlimm ist (bei der Zubereitung im Gaiwan sei hier ein Sieb empfohlen, das die eigentlich recht wenigen Krümel auffängt). Also nichts zu motzen, einen solch tollen Dancong bekommt man in Deutschland, auch auf Grund der Rarität dieses Tees, wahrscheinlich nirgendwo.

    Also auch Teeanfänger sollten sich nicht abschrecken lassen, die Übung lohnt sich und man bekommt etwas echt unvergleichlich Leckeres.

  4. Hendryk (Verifizierter Besitzer)

    unglaublich sagenhafter Tee! Sehr vielschichtige Nuancen.
    Jeder Aufguss und jede weitere Tasse offenbaren hauchzarte Aromen von Holunderblüten, Orchideen, Apfel und Quitte. im Wechsel mit Nuss und der Süße von Honig. Die allererste Tasse schmeckte zart mineralisch salzig, etwas nach Eisen eventuell wurde jedoch schnell von dem fruchtig floralen Aromen abgelöst.

    Sehr komplexer und wohlschmeckender Tee.

  5. Uwe (Verifizierter Besitzer)

    ganz leichte Cremigkeit oder buttrich mit floraler Charakteristik, Quitte passt sehr gut und natürlich Orchidee aber ebenso Anklänge von Pfirsich und Orange, Honig …na klar … ,aber in jedem Aufguss entdeckt man andere Nuancen … leicht geheimnisvoll und immer wieder ein Erlebnis mit wechselnden Überraschungen … ein Spassmacher dem man sich sehr gerne hingibt.

  6. David Astor

    Wunderbar! Ein Fruchttraum! Leich Adstringend aber in keinster Weise störend! Lang anhaltender vollmundiger süßlicher Geschmack! Wahnsinn!

  7. Markus (Verifizierter Besitzer)

    Ein Traum. Den aktuellen Bewertungen kann ich nur zustimmen. Sowas kann man eigentlich nicht von einem Tee erwarten. Ich liebe diesen Tee.

  8. Michael M. (Verifizierter Besitzer)

    Spring Imperial Mt. Wudong Song Variety Mi Lan Xiang (Honey Orchid) Phoenix Dancong Oolong Tee – dieser Oolong der einen Honiggeschmack hat ist schon etwas besonderes. Das beginnt beim Anbau wie durch Siam Tee geschildert und endet mit den Honig süßen Geschmacksnuancen die nach der Verkostung auf der Zunge verbleiben.

  9. David Astor

    Erster Eindruck war schon ein „wow“. Ich dachte mir, „so muss er aussehen“. Der Duft bestätigte diesen ersten Eindruck. Diese Fruchtigkeit und Intensivität kennt man als Laie so nicht. Viele Dancongs sind sehr zickig! Auch einen guten Dancong kann man durch falsche Ziehzeiten schlichtweg versauen. Trotzdem habe ich mich nicht an die bei dieser Art von Oolong gewohnten kurzen Ziehzeiten gehalten und habe folgende Zeiten gewählt: Wecken, 40 Sekunden, 120 Sekunden, 20 Sekunden, 20 Sekunden, 1 Minute, 2 Minuten, 4 Minuten, immer bei 85-90C! Diese Spielerei hat mir viele Einblicke in die Güte dieses Tees gegeben. Im ersten Aufguss zeigte sich eine honigsüße gepaart mit reifen Tropenfrüchten, Litschi, Anklänge von Honigmelone, ganz sanft und mit Phantasie. Der zweite Aufguss war durch seine Ziehdauer von 120 Sekunden dominant fruchtig mit minimaler Adstringens. Kraftvoll und mächtiger Geschmack, in keinster Weise aber drückend und trocken! Der Duft der Blätter nach dem ersten Aufguss war verblüffend. Kaum zuzuordnender Duft. So lief ich mit der Teekanne unter der Nase ersteinmal ein wenig auf und ab. Die Folgeaufgüsse waren sanft fruchtig von mittlerer Schwere. Blätter und Verarbeitung in hervorragender Qualität! Dieser Tee hat mich sofort überzeugt, dass es nicht das letzte Mal war, dass ich ihn verkostet habe.

  10. Susanne A.-H.

    Ein toller Dancong! Sehr vielschichtig in den verschiedenen Aufgüssen. Der erste Aufguss hatte für mich auch eine fruchtige Note, so Richtung Pfirsich. Beim dritten Aufguss war eine leichte Bitternote dabei, aber nicht unangenehm!
    Ansonsten gefällt die Süße und das lang anhaltende Geschmackserlebnis sowie die Ergiebigkeit (bin jetzt beim sechsten Aufguss).
    Ein Tee für besondere Momente!

  11. franzneuhold (Verifizierter Besitzer)

    Erster Duft nach intensivem Früchtetee, garniert mit Honig und Melasse. Der Röstgrad ist fühlbar hoch – muy delicioso! Der Geschmack verbindet das von Wuyi-Oolongs bekannte mineralisch Anorganische mit Qualitäten bester Schwarztees. Vor allem die mittleren Aufgüsse schmecken perfekt, die leichte Herbe ist dabei ideal integriert (Gong-Fu in Banko-Kyusu mit 5g, 80-90ml, knapp 90°C, ca. 30-40 sek.). Ich muss noch viele Oolongs aus diversen Regionen probieren, um einen umfassenden Überblick zu erhalten. Doch fürs Erste steht dieser Mi Lan Xiang in der pole position.

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