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Lanna Forest White Silver Needle Tee (Baihao Yinzhen)

Preisspanne: 12,70 € bis 41,90 €

Dieser weiße Siver Needle Tee (Baihao Yinzhen) stammt aus den Bergregionen Nordthailands in der Umgebung von Chiang Mai, wo die Teebüsche und -Bäume als Teil bestehender Waldökosysteme (*forest-friendly") kultiviert werden. Im Aufguss zeigt der Tee eine kristallklare, von Bernstein bis rötlich-goldenen Nuancen reichende Farbe von bemerkenswerter Leuchtkraft und Brillanz. Geschmacklich verbindet er eine feine Honigsüße mit zarten vegetalen und federleichten floralen Nuancen. Trotz seiner insgesamt zurückhaltenden Art entfaltet er eine bemerkenswerte Vielfalt an Eindrücken, die den Genießer in einen Kräuter- und Blumengarten im jungen Frühling versetzen.

Für weitere Informationen und Illustrationen siehe untenstehende Produktbeschreibung.

Beschreibung

Lanna Forest White Silver Needle (Baihao Yinzhen)

Dieser weiße Sibernadel-Tee (Baihao Yinzhen) stammt aus den Bergregionen Nordthailands in der Umgebung von Chiang Mai. Die Region bildet das historische Kerngebiet des ehemaligen Königreichs Lanna.

Der Tee entsteht in einem biodiversen, „forest-friendly“ Anbausystem. Dabei wachsen die Teepflanzen als Teil bestehender Waldökosysteme. Diese Form der Teeerzeugung bewahrt die natürliche Vegetationsstruktur der Bergwälder und verbindet traditionelle Teeerzeugung mit einer besonders naturnahen Form des Anbaus.

Im Aufguss zeigt der Tee eine kristallklare, von Bernstein bis rötlich-goldenen Nuancen reichende Farbe von bemerkenswerter Leuchtkraft und Brillanz. Geschmacklich verbindet er eine feine Honigsüße mit zarten vegetalen und federleichten floralen Nuancen. Trotz seiner insgesamt zurückhaltenden Art entfaltet er eine bemerkenswerte Vielfalt an Eindrücken, die den Genießer in einen Kräuter- und Blumengarten im jungen Frühling versetzen.

 

Lanna Forest White Silver Needle (Baihao Yinzhen) - Waldfreundlich kultivierter weißer Silbernadel-Tee aus dem nordthailändischen Hochland

 

Herkunft – Weißer Silbernadel-Tee aus Nordthailand

Dieser „Baihao Yinzhen“ stammt aus den in den bewaldeten Höhenlagen der Bergregionen Nordthailands in der Umgebung von Chiang Mai. Hier kommen großblättrige Assamica-Varietäten der Teepflanze, Camellia sinensis, als Teil der natürlichen Vegetation vor. Ihr Vorkommen ist das Ergebnis der evolutionären Entwicklung dieser Pflanzen in den Bergregionen des nördlichen Festlands Südostasiens.

Anders als in vielen klassischen Teeanbaugebieten wachsen die Teebäume hier nicht ausschließlich in Plantagenstrukturen. Häufig stehen sie in Mischvegetation innerhalb bestehender Waldökosysteme.

Botanisch handelt es sich überwiegend um großblättrige Assamica-Varietäten der Teepflanze. Diese Teepflanzen sind eng mit den ebenfalls großblättrigen Teebäumen der südwestchinesischen Provinz Yunnan verwandt.

Die Kombination aus Terroir – Höhenlage, mineralreicher Untergrund und Waldumgebung – sowie lokalen Teebaumvarietäten prägt den Charakter dieser Tees. Sie bildet die Grundlage für eine Form der Teeerzeugung, die stärker als üblich mit dem umgebenden Ökosystem verbunden ist.

 

Lanna Forest White Silver Needle (Baihao Yinzhen) - Waldfreundlich kultivierter weißer Silbernadel-Tee aus dem nordthailändischen Hochland

 

„Forest-Friendly Tea“ – Tee als Naturprodukt im engeren Sinne

Der Begriff „Forest-Friendly Tea“ bezeichnet eine Form der Teeproduktion, bei der Teepflanzen nicht in großflächigen Monokulturen angebaut werden. Stattdessen wachsen sie als Teil bestehender Waldökosysteme. Die Teebüsche und -bäume stehen dabei in Mischvegetation mit anderen Pflanzenarten. Sie sind in das natürliche Gefüge des Waldes eingebunden.

Im Unterschied zu klassischen Plantagen wird der Wald hierbei nicht gerodet, um Platz für den Teeanbau zu schaffen. Stattdessen nutzt das Konzept der waldfreundlichen Kultivierung vorhandene Teepflanzenbestände innerhalb des Waldes. Dabei integriert es neue Pflanzen behutsam in die bestehende Vegetationsstruktur. Diese Form der Teeerzeugung findet sich in verschiedenen Bergregionen Süd- und Südostasiens. Sie tritt besonders dort auf, wo großblättrige Assamica-Varietäten der Teepflanze natürlicherweise vorkommen.

Der hier vorgestellte Tee stammt von Monsoon Tea. Das Unternehmen aus Nordthailand hat sich gezielt auf diese Form der biodiversen Waldkultivierung spezialisiert. Gleichzeitig arbeitet es mit lokalen Gemeinschaften der Bergregionen zusammen.

 

Baihao Yinzhen – Pflückung & Verarbeitung

Silver-Needle-Tee – im Chinesischen Baihao Yinzhen – repräsentiert den hochwertigsten Pflückstandard des weißen Tees. Verwendet werden ausschließlich junge, noch ungeöffnete Blattknospen der Teepflanze. Diese sind von feinen silbrig schimmernden Härchen bedeckt. Sie geben dem Tee sein charakteristisches Erscheinungsbild und sind zugleich Namensgeber der Bezeichnung „Silbernadel“.

Die Pflückung erfolgt von Hand. Sie ist auf einen relativ kurzen Zeitraum im Frühling begrenzt, in dem die Knospen ausreichend entwickelt, aber noch nicht geöffnet sind. Nur ein kleiner Teil des jährlichen Blattwachstums erfüllt diese Voraussetzungen.

Die Pflückung und erste Verarbeitung erfolgen durch Dorfbewohner aus Gemeinschaften des Bergvolkes der Lahu, die in dieser Region seit Generationen leben. Monsoon Tea arbeitet eng mit diesen Gemeinschaften zusammen und unterstützt ihren Verbleib vor Ort sowie die Pflege überlieferter Traditionen. Gleichzeitig trägt diese Zusammenarbeit dazu bei, der Abwanderung jüngerer Generationen in die Städte oder in wirtschaftlich stärker entwickelte Regionen entgegenzuwirken.

Nach der Pflückung werden die Knospen schonend gewelkt. Anschließend werden sie unter kontrollierten Bedingungen langsam getrocknet.

Ein Rollen oder Erhitzen der Blätter findet nicht statt. Diese minimalistische Verarbeitung gehört zu den charakteristischen Merkmalen des weißen Tees.

 

Lanna Forest White Silver Needle (Baihao Yinzhen) - Waldfreundlich kultivierter weißer Silbernadel-Tee aus dem nordthailändischen Hochland

 

Geschmack und Erscheinungsbild

Das trockene Blatt besteht aus sorgfältig sortierten, nadelförmigen Knospen, die von feinen silbrig schimmernden Härchen bedeckt sind. Diese geben dem Silver-Needle-Tee sein charakteristisches Erscheinungsbild und sind zugleich Namensgeber der Bezeichnung „Silbernadel“.

Der kristallklare Aufguss zeigt eine von Bernstein bis rötlich-goldenen Nuancen reichende Färbung von bemerkenswerter Leuchtkraft und Brillanz.

Die für Silver-Needle-Tees vergleichsweise tiefe Tassenfarbe hängt mit den verwendeten großblättrigen Assamica-Varietäten der Teepflanze zusammen. Aufgrund der für Tees aus diesem Pflanzenmaterial typischerweise etwas längeren oder bei höheren Umgebungstemperaturen stattfindenden Welkung entstehen leicht erhöhte Mengen an Theaflavinen und oxidierten Polyphenolen. Diese sind für die besondere bernstein- bis rötlich-goldene Färbung des Aufgusses verantwortlich. Solche Farbnuancen finden sich häufiger bei Weißtees aus Assamica-Material als bei klassischen Fujian-Silbernadeltees.

Nach dem Aufguss entfalten sich die Knospen und geben ihre Blattstruktur frei. Die aufgegossenen Teeknospen zeigen dabei – je nach Ziehdauer – eine Mischung aus dunkelgrünen und rötlich-braunen Farbschattierungen.

Geschmacklich verbindet dieser Tee eine feine Honigsüße mit zarten vegetalen und federleichten floralen Nuancen. Trotz seiner insgesamt zurückhaltenden Art entfaltet er eine bemerkenswerte Vielfalt an Eindrücken, die den Genießer in einen Kräuter- und Blumengarten im jungen Frühling versetzen.

 

 

Lanna Forest White Silver Needle (Baihao Yinzhen) - Waldfreundlich kultivierter weißer Silbernadel-Tee aus dem nordthailändischen Hochland - biodivers, naturnah, artisan, "forest-friendly" - nasse Teeknospen nach dem Aufguss

Zubereitung

Für die Zubereitung empfiehlt sich eine Dosierung von etwa 4–5 g Teeknospen auf 200–250 ml Wasser. Das Wasser sollte eine Temperatur von etwa 90 °C haben. Es kann sprudelnd kochend sein und nach kurzem Beruhigen aufgegossen werden. Die Ziehdauer kann je nach gewünschter Intensität zwischen etwa 2 und 3 Minuten liegen.

Hochwertige Silbernadel-Tees eignen sich zudem gut für mehrere Aufgüsse. Dabei wird jeder Aufguss ein leicht individuelles Aromaprofil zeigen.

 

 

Weißer Tee: Traditionen aus Fujian und Yunnan

Die frühe Geschichte des weißen Tees liegt aufgrund spärlicher historischer Quellen weitgehend im Dunkeln. Literarische Hinweise deuten jedoch auf eine lange Tradition hin. So erwähnt der chinesische „Tee-Weise“ Lu Yu weißen Tee bereits im Jahr 760 n. Chr. in seinem Werk Cha Jing („Klassiker des Tees“).

Als Ursprungsregion des weißen Tees gilt die Gegend um die Stadt Fuding in der ostchinesischen Provinz Fujian.

Historisch ist weißer Tee nicht nur eine Verarbeitungskategorie. Er ist auch an bestimmte regionale Teepflanzen gebunden, insbesondere an die sogenannte „Da Bai“-Varietät und ihre lokalen Unterarten.

In dieser Region entwickelte sich die klassische Herstellungsmethode des weißen Tees. Dabei werden frisch gepflückte Blätter oder Knospen lediglich gewelkt und anschließend schonend getrocknet.

Ausgehend von Fuding verbreiteten sich sowohl die verwendeten Kultivare als auch die Verarbeitungstechnik über weitere Teile der Provinz Fujian. Sie gelangten auch in benachbarte Teeregionen wie Zhejiang und Anhui.

Deutlich jüngeren Datums ist die Herstellung von weißem Tee aus großblättrigen Teebaum-Varietäten der südwestchinesischen Provinz Yunnan.

Diese Tees werden häufig unter der Bezeichnung „White Moonlight“ (Yue Guang Bai) zusammengefasst.

Charakteristisch für manche dieser Tees ist der helle und dunkle Farbkontrast der beiden Blattseiten. Von diesem Kontrast leitet sich auch der Name „White Moonlight“ ab.

Heute findet sich diese Form des weißen Tees nicht mehr nur in Yunnan.

Ähnliche Tees werden auch in benachbarten Regionen mit heimischen großblättrigen Teepflanzen hergestellt. Beispiele sind Laos oder Tees aus der „Tuyet-Shan“-Varietät in Nordvietnam.

Auch in den Bergregionen Nordthailands wachsen botanisch eng verwandte Assamica-Varietäten. Aus ihnen lassen sich nach derselben Methode hochwertige Weißtees herstellen.

 

Mehr über Monsoon Teas und das revoultionäre „BiodiversiTea“- Konzept von „Forest-Friendly Tea“ verrät mein einschlägiger Artikel im Siam Tee Blog:

 

“Forest-Friendly Tea”- Plädoyer für mehr Biodiversität im Teeanbau

 

Übrigens, ein weitere weißer Tee aus waldfreundlicher Kultivierung im Hochland Nordthailands, dieser mit einem Knospen-zu-Blättern-Verhältnis von 1:2 bietet der Siam Tee Shop hier

.

Und hier geht es zu weiteren naturnah kultivierten Tees aus Nordthailand.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 200 kg
Gewicht

25g, 50g, 100g

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