ShanTee Wilder Tee (Raw Pu Erh)

Bewertet mit 4.50 von 5 basierend auf 4 Kundenbewertungen
(5 Kundenrezensionen)

7,4023,40

Von Angehörigen des Shan-Volkes von wild wachsenden Assamica-Teebäumen Nordthailands geernteter und nach alter Tradition im Pu Er-Stil verarbeiteter Tee.

Für weitere Informationen siehe bitte untenstehende Produktbeschreibung.

Auswahl zurücksetzen

Beschreibung

Nachfermentierter (Pu Erh-Style), über Holzkohle gerösteter wilder Tee der im Hochland der Grenzregion Nordthailand/Burma seit Hunderten von Jahren in Baumform wachsenden, großblättrigen Tee-Spezies camellia sinensis assamica. Die Tees des in Nordthailand seit mindestens 1500 Jahren heimischen „Bai Yai“ (Thai für „großes Blatt“) Tee-Baums, ein enger Verwandter des Yunnanesischen „Ur“-Teebaums erfreuen sich einer langen Genusstradition unter den einheimischen Bergvölkern, Shan und Nord-Thais.

Shan Tee: Assamica-Tee-Baum, Wildwuchs, Nordthailand, Pu Er-Stil

Unser ShanTee wird von einem Shan-Farmer von über 300 Jahre alten, diesseits und jenseits der Thai-burmesischen Grenze wild wachsenden Teebäumen gesammelt. Bereits der Vater unseres Tee-Sammlers pflegte einst in der alten Heimat (burmesische Shan-Gebiete) seinen Lebensunterhalt mit der Pflückung und Verarbeitung wilden Tees zu verdienen. Von ihm erlernte unser Farmer die Kunst bereits als Kind, und als die Familie schließlich vor dem Hintergrund der herrschenden politischen und sozialen Verhältnisse nach Thailand migrierte, ließen sie sich dort inmitten eines Gebiets nieder, in dem sie eine Vielzahl in die übrige Landschaft eingestreute wilder Teebäume fanden. Die Familie glaubt, dass diese Teebäume bereits zu früheren Zeiten gepflegt und bepflückt wurden, wissen aber nicht von wem. Nur 2-3km von ihrer Siedlung entfernt fanden die neuen Siedler die Überreste eines Dorfes. Es wird angenommen, dass dessen Bewohner, die das Dorf offenbar während der 40er Jahre aufgaben, die früheren „Kultivatoren“ dieser Teebäume waren, diese möglicherweise sogar ursprünglich, vor mehr als 300 Jahren, gepflanzt haben.

ShanTee - "sheng" Pu erh Tee von wilden Teebäumen in Nordthailand

Bereits die schonende Pflückung, die dem Teebaum immer nur seine besten Knospen und Blätter abgewinnt, ohne ihm zu schaden oder die Qualität späterer Pflückungen zu beeinträchtigen, ist ein Teil des Geheimisses dieses Tees.  Weitere wichtige Elemente des Verarbeitungsprozesses von ShanTee zu einem „ungereiften“ oder „rohen“ (sheng) Pu Erh Tee sind die Sonnentrocknung der Teeblätter, der „letzte Schliff“ in Form einer etwa 10-15-minütigen Röstung über dem Holzkohlefeuer, und die Lagerung des fertig verarbeiteten Tees in dunklen, gut belüfteten und vergleichweise kühlen Räumen. Viele weitere Informationen und Illustrationen über die Herkunft, Hintergründe und Verarbeitung unseres ShanTee finden Sie in unserem Blog-Artikel

Pang Kham – Teedorf im Niemandsland

Äußerst individueller, vom „Pu Erh Tee“-Verfahren und Holzkohleröstung geprägter Geschmack mit ausgeprägter grasiger Note; klare, orange-braune Tasse. ShanTee ist aufgrund seines Wildwuchs-Charakters 100% reine Natur!

Für weitere Informationen über die in Nordthailand heimische Teevarietät und Verarbeitungsvariationen lesen Sie bitte auch unseren Blog-Beitrag Bai Yai – Der Alte Teebaum Nordthailands.

Camellia Sinensis Assam

ShanTee Wilder Tee sollte bei einer Wassertemperatur zwischen 90°C und 100°C zubereitet und im ersten Aufgus nicht länger als 1 Minute ziehen gelassen werden. Bei entsprechender Orientierung der weiteren Aufgüsse ergibt der ShanTee gut 7 Aufgüsse und mehr.

ShanTee Wilder Tee ist natürlich auch hervorragend geeignet für die Zubereitung in der Chinesischen Teezeremonie, Gong Fu Cha.

Zusätzliche Information

Gewicht 100.00 g
Gewicht

50g, 100g, 200g

5 Bewertungen für ShanTee Wilder Tee (Raw Pu Erh)

  1. Emanuel Brauer

    Ich muss sagen, solch einen Tee habe ich bisher noch nicht getrunken. Wunderbare Optik, tolles großes Blatt und ein sehr würziger Geschmack, aber ohne ZU kräftig zu werden. Als würde man schmecken woher er kommt. Absolut großartig und dringend zu empfehlen! Vielen Dank!

  2. Bewertet mit 5 von 5

    bernd.roemhild@gmx.de (Verifizierter Besitzer)

    Wie ich finde, ein wundervoller Tee, dem man, je nach Zubereitung, eine unglaubliche Geschmacksvielfalt entlocken kann. Abweichend von der Empfehlung schmeckt er mir mit 80°C gebrüht deswegen so gut, weil er hier einen wundervollen Reigen eines dunklen Oolong mit der Frische eines jungen Pu Erh vollführt. Je heißer aufgebrüht um so mehr tendiert er zu einem Pu Erh. Ein Tee mit dem sich in der Zubereitung gut experimentieren lässt und jeweils ein anderes Geschmackserlebnis zeitigt. Ich bin begeistert!

  3. Bewertet mit 5 von 5

    Denis (Verifizierter Besitzer)

    ein top tee.
    auch wenn er nicht mit der aufguß-stabilität eines besseren china pu-erh mithalten kann.
    für diesen preis beste note. klasse aroma, verzeiht vieles und entwickelt über verschiede brüh-methoden eine klass vielfalt.
    egal ob klassisch mit wenig tee, oder mit der gongfu-cha-methode , dieser tee macht spaß !

  4. Bewertet mit 4 von 5

    ECL (Verifizierter Besitzer)

    Der Tee besteht aus großen und schwarzgrünen Blättern, die würzig riechen. Aufgegossen fällt mir geschmacklich zuerst der Begriff „Waldboden“ ein, der Tee schmeckt pilzig, leicht grasig, mosig und ein bisschen süßlich. Der Tee scheint mit zunehmender Lagerzeit auch milder geworden zu sein und ist nicht mehr so streng wie vorgewarnt. Trotzdem muss man hinzufügen, dass dieser Sheng Pu Erh deutlich stärker polarisiert als bspw. die Purple Buds. Mir schmeckt er jedenfalls, ein eher einfacher und günstiger Sheng Pu Erh, den man auch bedenkenlos mit nicht ganz so weichem Wasser zubereiten kann. Er ist gut fürs Büro geeignet, da er auch anständig wach macht und hält.

    Manchmal sind auch einfache Dinge einfach gut und dieser Tee gehört zu diesen Dingen.

  5. Bewertet mit 4 von 5

    Clemens Brunn (Verifizierter Besitzer)

    Habe mich an die Ziehanleitung gehalten und den ersten Aufguss nur eine Minute lang ziehen lassen. Dann schmeckt der Tee zunächst sehr leicht und elegant-fein, fast zitronig-spritzig, ganz entfernt an einen Nuwara Eliya erinnernd, die typischen Pu-Erh-Töne sind im Hintergrund da, aber sehr verhalten. Der Tee gewinnt nach einigen Minuten in der Kanne noch und entwickelt interessante warme, nussige Töne, wird komplexer, ohne störend nachzubittern.

Füge deine Bewertung hinzu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.