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ShanTee – Wild Thai Sheng Hei Cha (2019)

(8 Kundenrezensionen)

Preisspanne: 7,60 € bis 21,90 €

Unser ShanTee Wild Thai Sheng Hei Cha wird von einem Shan-Farmer von รผber 70 Jahre alten, in ihrem natรผrlichen biodiversen Umfeld im Hochland der Grenzregion Nordthailand/Mynmar gedeihenden Teebรคumen gepflรผckt und verarbeitet. Hier im Angebot ist der Jahrgang 2019 dieses Tees. Eine ursprรผnglichย  dominante grasige Note weicht รผber die Jahre der Reifung nun immer mehr erdig-sรผรŸen Trockenobst-Aromen. Aufgrund seines Wildwuch-Charakters ist ShanTee 100% reine Natur!

Fรผr weitere Informationen siehe bitte untenstehende detaillierte Produktbeschreibung.

Beschreibung

Wilder Thai Sheng „Pu Erh“ Tee – Jahrgang 2019

„ShanTee“ ist ein nachfermentierender Tee („Hei Cha“) von wild wachsenden Teebรคumen im Hochland der Grenzregion Nordthailand/Burma. Die dort seit uralter Zeit heimischen Teebรคume sind eng verwandt mit dem „Ur-Teebaum“ in Yunnan, und wahrscheinlich auch ebenso alt. Der aus ihren Blรคttern gewonnene Sheng Hei Cha ist daher gleichzusetzen mit einem Pu Erh Tee. In Nordthailand erfreuen sich „Bai Yai“-Tees (Thai fรผr „groรŸes Blatt“) einer langen Genusstradition unter den einheimischen Bergvรถlkern.

Unser ShanTee Wild Thai Sheng Hei Cha wird von einem Shan-Farmer von รผber 70 Jahre alten Teebรคumen im Hochland der Grenzregion Nordthailand/Mynmar gepflรผckt und verarbeitet. Dabei sind alle Teebรคume vom Samen gewachsen und gedeihen in ihrem natรผrlichen, in hรถchstem MaรŸe biodiversen Umfeld. Hier im Angebot ist der Jahrgang 2019 dieses Tees. Liebhabern und Neugierigen sei zum Vergleich deshalb auch der Vintage-Jahrgang 2010 dieses Tees empfohlen.

 

 

ShanTee – Sheng Hei Cha aus Wildpflรผckung, Nordthailand

 

Pang Kham – Teedorf im Niemandsland

Bereits der Vater unseres Tee-Sammlers pflegte einst in der alten Heimat (burmesische Shan-Gebiete) seinen Lebensunterhalt mit der Pflรผckung und Verarbeitung wilden Tees zu verdienen. Von ihm erlernte unser Farmer die Kunst bereits als Kind. Als die herrschenden politischen Verhรคltnisse die Familie schlieรŸlich zur Flucht nach Thailand zwangen, lieรŸ sie sich dort in einem Gebiet nieder, in dem reichlich wilde Teebรคume wuchsen.

 

ShanTee - Wilder Sheng Hei Cha (= ungereifter "Pu Ehr" Tee) aus dem Grenzgebiet Nordthailand / Myanmar

 

Die Bewohner des Grenzdorfes Pang Kham glauben, dass diese Teebรคume bereits zu frรผheren Zeiten gepflegt und bepflรผckt wurden. Von wem, ist aber ein Geheimnis, das auch sie nicht vollstรคndig zu lรผften in der Lage waren. Nur etwa 2 km von ihrer Siedlung entfernt fanden die neuen Siedler die รœberreste eines Dorfes. Dort sollen wรคhrend der 40er Jahre chinesische Kuomintang-Soldaten nach ihrer Flucht aus China fรผr kurze Zeit gesiedelt haben. In Pang Kham nimmt man an, dass die ursprรผngliche Pflanzung der Teebรคume auf diese Siedler zurรผckgeht.

 

Shan-Teebauern vor ihren Teebรคumchen in Pang Kham, Nordthailand

 

Pflรผckung und Verarbeitung

Bereits die schonende Pflรผckung ist ein Teil des Geheimisses von ShanTee Wild Thai Sheng Hei Cha. Diese gewinnt dem Teebaum immer nur seine besten Knospen und Blรคtter ab, ohne dabei die Qualitรคt spรคterer Pflรผckungen zu beeintrรคchtigen.

Die Verarbeitung eines Sheng Hei Cha – oder Sheng Pu Erh – gleicht in weiten Teilen der Verarbeitung von grรผnem Tee. Auf eine Phase des Welkens der Teeblรคtter nach der Pflรผckung folgt das Stoppen der enzymatischen Oxidationsprozesse im Teeblatt durch Hitzezufuhr. Ein weiteres wichtiges Element des Verarbeitungsprozesses von ShanTee zu einem „ungereiften“ oder „rohen“ (sheng) Pu Erh Tee ist die Sonnentrocknung der Teeblรคtter. Und seinen „letzten Schliff“ erhรคlt der Tee in Form einer etwa 10-15-minรผtigen Rรถstung รผber dem Holzkohlefeuer.

Entscheidend fรผr einen optimalen Reifungsprozess ist die richtige Lagerung des Blattmaterials nach der Verarbeitung. In Pang Kham wie bei uns im Lager erfolgt diese in dunklen, gut belรผfteten und vergleichsweise kรผhlen Rรคumen. Weitere Informationen รผber Herkunft und Umfeld dieses Tees liefert der einschlรคgige Blogartikel

Pang Kham – Teedorf im Niemandsland Revisited 2019

 

Shan Tee: Wilder Thai sheng "Pu Erh" Tee von alten Teebรคumen in Nordthailand

Geschmack und Erscheinungsbild

Frische Gras- und Heunoten dominieren den รคuรŸerst individuellen Geschmack der hellgelben bis leicht orangefarbenen Tasse. Hierbei sind die Sonnentrocknung und Holzkohlerรถstung weitere geschmacksprรคgende Faktoren.

 

ShanTee - "sheng" Pu erh Tee von wilden Teebรคumen in Nordthailand

 

Aufgrund seines Wildwuchs-Charakters ist ShanTee 100% reine Natur! Fรผr weitere Informationen รผber die in Nordthailand heimische Teevarietรคt und Verarbeitungsvariationen lesen Sie bitte auch unseren Blog-Beitrag

Bai Yai – Der Alte Teebaum Nordthailands

 

Zubereitung

ShanTee Wild Thai Sheng Hei Cha bei einer Wassertemperatur zwischen 90ยฐC und 100ยฐC aufgieรŸen und im ersten Aufguss 1 Minute ziehen lassen. Hierbei empfehlen wie eine Dosierung von 4-5 Gramm Teeblรคtter auf 200ml Wasser. Bei entsprechender Orientierung der weiteren Aufgรผsse ergibt ShanTee bis zu 7 Aufgรผsse und mehr, von denen jeder mit einem eigenen Geschmacksprofil aufwartet.

Zusรคtzliche Informationen

Gewicht 100,00 kg
Gewicht

25g, 50g, 100g

8 Rezensionen fรผr ShanTee – Wild Thai Sheng Hei Cha (2019)

  1. ECL

    รœblicherweise werden fermentierte Tees aus Yunnan als Pu Erh Tees bezeichnet. Tees dieser Art aus allen anderen Regionen heiรŸen Hei Cha (dunkler Tee). Um solch einen handelt es sich bei diesem Vertreter aus dem Hochland der Grenzregion Nordthailand/Myanmar. Dieser Tee ist ungepresst, also ein Maocha und stammt von รผber 70 Jahre alten Bรคumen, die vermutlich auf aus China geflohenen Kuomintang-Soldaten zurรผckgehen.
    Wรคhrend sich der 2010er Jahrgang dieses Tees, welchen ich recht regelmรครŸig trinke, verarbeitungstechnisch auf eher einfachem Niveau bewegt, so hat sich mit der Zeit die Qualitรคt, die der Produzent liefert, deutlich verbessert. Man kann am feuchten Blatt den sehr hochwertigen Pflรผckstandard von 1+1 vielleicht zum Teil 2+1 feststellen. Die Blรคtter sind lang und schmal in ihrer Form.
    Geschmacklich steht dieser natรผrlich gereifte (Sheng) Tee deutlich teureren chinesischen Exemplaren von namenhaften Meistern in nichts nach. Dieser Tee ist trotz seiner kurzen Reifezeit sehr angenehm zu trinken und kann durchaus als ausgeglichen beschrieben werden. Der Aufguss verfรผgt รผber eine gewisse Herbe, die nicht รผbertrieben ist, eine angenehme leichte SรผรŸe und ebenfalls leichte Sรคurenuancen. Getragen wird der Tee vom typisch mosig mineralischen Kรถrper, welcher fรผr Tees dieser Art typisch ist. Jedoch ist nichts an diesem Tee so aufdringlich, dass es andere Nuancen รผberlagert. Da ich ebenfalls schon Hei Chas aus Laos und Vietnam getrunken habe, รผberrascht es mich nicht, dass auch solche fermentierte Tees auf denen nicht das Wort Pu Erh steht hervorragend schmecken und dabei meist ein gutes Stรผck gรผnstiger sind.

  2. Jรผrgen (Verifizierter Kรคufer)

    Im Duft dieses. jungen Shan Tees nehme ich ein sehr filigranes Rรถstaroma wahr. Der Geschmack ist unglaublich weich, subtil, zart und mit gerade mal einem Hauch von dunkler Schokolade.
    Im Gegensatz zu seinem gelagerten Pendant aus dem Jahr 2010 hat dieser Tee deutlich grรถรŸere Blรคtter welche bei gleicher Grammzahl im nahezu doppelten Volumen resultieren. Der Pflรผckstandard dieses Tees hat sich im Verlauf der Jahre offenbar deutlich gesteigert. Sollte es in 10 Jahren noch einen Vorrat von diesem Tee geben, wรคre es interessant zu erfahren wie sich dessen Geschmack รผber die Zeit verรคndert hat.
    Insgesamt gefรคllt mir die deutlich kernigere Variante aus dem Jahr 2010 etwas besser, wobei ich รผberzeugt bin, dass eine fachgerechte Lagerung diesem jungen Shan nur gut tuen kann.

  3. Susanne A.-H.

    Dieser junge Shan-Tee duftet nach Erde und Moos. Irgendwie herb. Geschmacklich finde ich ihn dann eher weich und mild mit wenig Rรถstaromen. Auch beim vierten Aufguss glaube ich immer noch, dass ich Pfirsiche und Aprikosen schmecke, die ich aber nicht riechen kann.
    Spannender Tee, der sich bestimmt mit zunehmendem Alter noch entwickeln wird. Ich werde die Vintage-Variante aus dem Jahr 2010 dagegen verkosten. Bin sehr gespannt, wie die Unterschiede sind. Wein wird mit zunehmendem Alter ja auch nicht schlechter…

  4. Rafael (Verifizierter Kรคufer)

    Den Geschmack dieses Tees zu beschreiben finde nicht so einfach, deshalb sage ich mal „schmeckt wie Regenwald“! Ein weiterer Tee, der das Fernweh besรคnftigt ๐Ÿ™‚

  5. Moritz W. (Verifizierter Kรคufer)

    Zunรคchst ist bei dem ShanTee โ€“ Wild Thai Sheng Hei Cha aus dem Jahr 2019 festzustellen, dass im Vergleich zu dem 2010er-Jahrgang ein wesentlich besserer Pflรผckstandard eigehalten wurde. Insoweit kann ich meinen Vorrezensenten nur beipflichten. GrรถรŸere Blรคtter und ein erhรถhter Knospenanteil sind zu erkennen.
    Nach dem Waschgang bemerkt man sofort einen fruchtig-spritzigen Geruch – typisch Sheng. Der Geschmack ist grundsรคtzlich sehr ausgewogen und sรผffig. Ich konnte Assoziationen zu einem gemรผsigen Umami feststellen, welches man in japanischen Senchas vorfindet.
    Es bleibt festzuhalten, dass dieser Tee ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhรคltnis besitzt und vollstรคndig weiterempfohlen werden kann.

  6. Erlesenes (Verifizierter Kรคufer)

    Vor etwa einem Jahr hatte ich diesen Tee bereits einmal bestellt, damals noch recht unvertraut mit „Hei Cha“. Heute habe ich die neue Bestellung verkostet und bin sehr positiv รผberrascht von der Qualitรคt des Blattgutes, dem harmonischen, runden & weichen Geschmack.
    Nach Gong-Fu-Cha Methode zubereitet erfreut einen dieser Tee รผber viele Aufgรผsse.
    Top in Qualitรคt & Preis-Lesitungsverhรคltnis.

  7. Marie (Verifizierter Kรคufer)

    Wunderbare Blattstruktur, fein-erdig mit sanften Rรถstaromen, ein sehr dezenter Geschmack, der nicht รผberwรคltigt. Wunderbar!

  8. Klaus M (Verifizierter Kรคufer)

    (mir) seltsamer Tee! Ist das รผberhaupt (botanisch) Camellia (sinensis, assamica,…) ? Oder – รคquivalent hiesiger
    Bezeichnungsgepflogenheit, die schlussendlich jeglichen Pflanzen-Aufguss, auch Krรคutertee wie z.B. Hagebutte,
    Kamille, Pfefferminze,… rein SPRACHLICH als Tee bezeichnet – eine ganz andere Pflanze?
    – Fragte ich mich nach erster Verkostung. Laut Wikipedia ist es dies wohl nicht, sondern durchaus die Varietรคt Camellia Assamica (hรค, auch wild wachsend?).
    Dies nun meine allererste Erfahrung mit „Pu Erh-Tee“ (oder vergleichsweise/ da aus Thailand). Blรคtter mittels MIKRO-ORGANISMEN gezielt behandelt, erinnert irgendwie an Kรคse (Einsatz Milchsรคurebakterien). Blรคtter(-Inhaltsstoffe), die,
    รคhnlich Wein, mit den Jahren „nachreifen“ ? –
    THEORETISCH hat mich dieser Tee mit der Historie(!) berรผhrt. Was Menschen/Kulturen „drauf hatten“. PRAKTISCH (und damit geschmacklich) war er fรผr mich leider eher eine Enttรคuschung.

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