Beschreibung
Ruan Zhi Oolong TRES #17 Jade-Perlen
Der Ruan Zhi Oolong aus Doi Mae Salong basiert auf dem taiwanesischen Kultivar TRES #17. Dabei zeigt das nur leicht oxidierte, zu kompakten, unregelmäßig geformten Kugeln gerollte Teeblatt im Aufguss einen klaren, ausgewogenen Charakter mit feiner Süße, floralen Anklängen und bemerkenswerter Konstanz über mehrere Aufgüsse.
Ein klassischer Hochland-Oolong taiwanesischer Prägung mit klarer Struktur und ruhiger Eleganz – geeignet sowohl für den regelmäßigen Genuss als auch für die vertiefte, aufmerksame Verkostung.
Der Kultivar: Ruan Zhi (TRES #17)
Der auch als „Ruan Zhi“ bekannte Kultivar TRES #17 ist ein Ergebnis der systematischen Oolong-Tee-Forschung in Taiwan, deren intensive Phase in die 1960er- und 1970er-Jahre fällt. Ziel war die Entwicklung eines Kultivars, der eine feine, natürliche Süße mit stabiler Qualität, relativer Höhenindifferenz und hoher Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge verbindet.
Diese Eigenschaften haben Ruan Zhi zu einem der weltweit erfolgreichsten Oolong-Kultivare gemacht. Im Rahmen des Royal Thai Development Project wurde er auch in Doi Mae Salong etabliert, wo er sich unter Hochlandbedingungen als besonders geeignet erwiesen hat.
Herkunft & Terroir: Doi Mae Salong, Nordthailand
Doi Mae Salong liegt im äußersten Norden Thailands, nahe der Grenze zu Myanmar, in Höhenlagen zwischen etwa 1.000 und 1.600 Metern über dem Meeresspiegel. Das Hochland ist geprägt von kühlen Nächten, hoher Luftfeuchtigkeit und einer vielfältigen Vegetation. Diese Bedingungen schaffen ein stabiles Mikroklima, das sich besonders für den qualitätsorientierten Tee-Anbau eignet. Ein weiterer das Terroir vor Ort prägender Faktor sind die felsigen Hochland-Böden. Diese verleihen dem hier gedeihenden Tee ein besonderes mineralisches Profil als charakteristischen Herkunftsstempel,
Heute gilt Doi Mae Salong als eines der wichtigsten Zentren der hochwertigen Teeproduktion in Nordthailand. Der Schwerpunkt liegt auf handwerklich hergestellten Tees aus klar definierten Gartenlagen, oft auf Basis taiwanischer Kultivare und in enger Anlehnung an ostasiatische Verarbeitungstraditionen.
Ein kurzer Blick in die Geschichte von Doi Mae Salong
Die heutige Teekultur von Doi Mae Salong ist eng mit der Geschichte der Region verknüpft. In den 1940er Jahren ließen sich hier Teile der chinesischen Kuomintang-Armee aus Chiang Kai-sheks Truppenverbänden nieder, die nach dem chinesischen Bürgerkrieg aus China geflohen waren. Mit ihnen kamen ihre Familien, landwirtschaftliches Wissen und kulturelle Prägungen aus Südchina und Taiwan.
In den 1960er- und 1970er-Jahren erlangte die Region traurige Berühmtheit als Teil des sogenannten „Goldenen Dreiecks“, eines der bedeutendsten Opiumanbaugebiete Südostasiens. Die soziale und wirtschaftliche Situation war entsprechend instabil.
Ein grundlegender Wandel setzte ab den 1980er-Jahren ein, als im Rahmen einer Initiative des thailändischen Königshauses der legale Hochlandanbau gefördert wurde. Ziel der Maßnahme war die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Region und die vollständige Substitution des Opiumanbaus. Eine zentrale Rolle spielte dabei das bis heute aktive Royal Thai Development Project, das alternative Einkommensquellen – sogenannte „Cash Crops“ – etablierte. Tee wurde dabei zu einem der wichtigsten Pfeiler dieser Transformation.
Teepflanzen & Kultivare in Doi Mae Salong
Im Rahmen des Royal Thai Development Project wurden gezielt taiwanische Teekultivare nach Nordthailand eingeführt. Hierzu identifizierten zunächst Tee-Experten aus Taiwan eine Reihe besonders gut für das regionale Terroir Region geeignete Kultivare. Die Pflanzen wurden importiert und vor Ort durch asexuelle Vermehrung – über Stecklinge – dauerhaft etabliert.
Zu den wichtigsten Kultivaren zählen:
- Ruan Zhi (TRES #17)
- Jin Xuan (TRES #12)
- Chin-Shin / Qingxin, in Taiwan traditionell die Grundlage für Oriental Beauty Oolong
- Si Ji Chun (Four Seasons)
Ergänzt wird dieses Portfolio durch die in der Region heimischen großblättrigen Teepflanzen des Assamica-Typs. Nordthailand bildet gemeinsam mit Teilen von Laos, Myanmar, Nordvietnam und Nordostindien (Assam) die evolutionäre Ursprungsregion dieser Varietät der Camellia Sinensis.
Diese Kombination aus eingeführten Kultivaren und einheimischen Teebäumen bildet die Grundlage für die außergewöhnliche stilistische Bandbreite der Tees aus Doi Mae Salong.
Unser Erzeugerpartner vor Ort
Unsere Tees dieser Herkunft stammen aus den Gärten der chinesisch-stämmigen Familie Banphodsikorn, die ihre Teegärten in Doi Mae Salong seit Mitte der 1980er Jahre bewirtschaftet. Die fachliche Leitung liegt bei Frau Sumalee Banphodsikorn, deren Erfahrung sowohl den Anbau als auch die Verarbeitung der Tees prägt.
Unsere Zusammenarbeit mit dem Erzeuger basiert auf direktem Austausch, Transparenz und einem geteilten Qualitätsverständnis. Die einzelnen Tees stammen aus klar zugeordneten Gärten, die jeweils auf bestimmte Kultivare spezialisiert sind.
Naturnaher Anbau & Biodiversität
Die Bewirtschaftung der Teegärten der Familie Banphodsikorn erfolgt auf naturnahe Art und Weise. Entsprechend sind die einzelnen Gartenparzellen klein strukturiert und durch biodivers bewachsene Areale voneinander getrennt. Dabei finden sich zwischen den Teepflanzen Patches verschiedener Baum-, Strauch- und Grasarten, die ein stabiles ökologisches Gleichgewicht fördern.
Auf den Einsatz von Pestiziden wird vollständig verzichtet. Die Nährstoffversorgung erfolgt ausschließlich über den natürlichen Eintrag der umgebenden Vegetation. In den Gärten leben unter anderem Bienenvölker, und zweimal jährlich – im Frühling und im Herbst – treten Zikaden auf. Besonders in den Gärten des Chin-Shin-Kultivars ermöglicht dieser natürliche Insektenbefall die Herstellung von Oriental Beauty Oolong, dessen Charakter maßgeblich von dieser Wechselwirkung geprägt ist.
Teeproduktion in Doi Mae Salong
In Anlehnung an die verwendeten taiwanischen Kultivare liegt der Schwerpunkt der lokalen Teeproduktion auf Oolong-Tees. Die Höhenlagen jenseits von 1.000 Metern begünstigen insbesondere die Erzeugung sogenannter Hochland-Oolongs, die sich durch Frische, Klarheit und strukturelle Tiefe auszeichnen.
Daneben werden – sowohl aus Assamica-Teebäumen als auch aus den importierten Kultivaren – grüne Tees und schwarze Tees hergestellt. Die Verarbeitung erfolgt kleinbetrieblich und orientiert sich am jeweiligen Pflanzmaterial sowie am gewünschten Stil des fertigen Tees.
Pflückung & Verarbeitung
Die Pflückung des Ruan Zhi Oolong erfolgt – mit einer etwa drei- bis viermonatigen Winterpause – über weite Teile des Jahres hinweg. Die Qualität der Pflückungen bleibt dabei bemerkenswert konstant. Allerdings gilt die Frühlingspflückung traditionell als besonders ausgewogen und aromatisch.
Der Pflückstandard entspricht dem für Oolong-Tees üblichen Schema. Das heißt, gepflückt werden die jeweils jüngsten, bereits entfalteten Blätter am Ende eines Triebs, ohne die ungeöffnete Knospe. Die Verarbeitung erfolgt nach taiwanesischem Vorbild als nur leicht oxidierter Oolong. Im Rahmen dieser Verarbeitung werden die Blätter sorgfältig von Hand zu kompakten, unregelmäßig geformten „Perlen“ („ball-type“) unterschiedlicher Größe gerollt.
Geschmack & Erscheinungsbild
Im Aufguss entfalten sich die Blätter nach kurzer Zeit vollständig. Die Tasse ist klar und von warmem, bernsteinfarbenem Ton.
Der Tee zeigt sich mild, zugleich aromatisch vielschichtig. Eine samtige, natürliche Süße bildet das Zentrum, begleitet von feinen floralen Noten. Der Gesamteindruck erinnert an einen niedrig oxidierten Tie Guan Yin, ergänzt um zusätzliche Tiefe und strukturelle Komplexität. Der Nachhall ist weich, ausgewogen und anhaltend.
Insgesamt braucht der Tee den Vergleich mit hochwertigen Oolong-Tees aus Taiwan oder China nicht zu scheuen.
Zubereitung
Westliche Zubereitung:
3–5 g Tee auf 200 ml Wasser
Wassertemperatur: ca. 85 °C
Ziehdauer: 2–3 Minuten
Der Tee zeigt auch bei längerer Ziehdauer praktisch keine Bitterkeit und behält seinen Charakter über etwa 2–3 Aufgüsse hinweg, die sich jeweils leicht voneinander unterscheiden.
Gong Fu Cha:
Wie viele hochwertige Oolong-Tees eignet sich auch der Ruan Zhi Oolong TRES #17 Jadeperlen sehr gut für die traditionelle chinesische Zubereitung. Bei höherer Dosierung und stark verkürzten Ziehzeiten lassen sich die einzelnen Geschmacksnuancen über eine längere Reihe von Aufgüssen differenziert erleben.




















Peter Uhle (Verifizierter Käufer) –
2011-07-15 09:13:03 Hallo,
Oolong Nr 17 – Nordthailand
die Tüte, in der ein Tee abgepackt wird, sagt oft auch etwas über den Inhalt: Hoher Berg, ein ordentlicher Teegarten, ich spüre schon von draußen die kugelige Form der gerollten Blätter.
Ob er hält, was er verspricht?
Der Duft aus der Tüte ist angenehm, leicht und typisch für diese Form von Tee, der leicht fermentiert, vieleicht 20 % vieleicht aber auch noch weniger, eine schöne hellgrüne Farbe besitzt.
Also gleich ein Versuch in meiner Tonkanne, vorgewärmt natürlich, wie ich es auch in der Anleitung lesen kann. Und wie wichtig die ausreichende Temperierung für die Entfaltung der Blätter bei dieser Sorte ist, musste ich in einem späteren Versuch mit einer anderen Kanne bemerken.
Schon der Duft der warmen Blätter – noch kugelig – zeigt wie der Tee später schmecken wird. Und ich dachte, ja typisch, wie ein Hochland Oolong aus Taiwan, Dong Ding oder Li Shan.
Der Geschmack dann auch entsprechend lieblich hellgrün, leichte Kräuter, etwas blumig, süßes ist auch drin, kein Kratzen im Hals, nichts astringierendes … Und doch hat er auch etwas überaschend eigenes. Da ist ein Geschmack, der sich für mich nur schwer beschreiben lässt. Ich denke darüber nach und freue mich auf den nächsten Aufguss. Der zweite ist kräftiger, das ist klar. Die Blätter haben sich jetzt erst so richtig entfaltet. Dazu gibt es dann noch einen dritten und einen vierten, so wie es angekündigt ward. Und das reicht auch, dann lässt er langsam nach.
Ich finde den Tee sehr anregend, das ist gut am Morgen in der Früh.
Sicherlich kann ich mit der Dosiermenge noch etwas experimentieren.
Die feuchten Blätter dann sehr schön entfaltet, gefallen mir, sind oft ganz, meist zwei zusammen mit einem Stiel, einiges kleineres, ganz wenige feine Teile, die in meinem Sieb zurückbleiben.
Nr 17 – A, ein schlichter Name für einen Tee, der auch mehr verdient hätte, vieleicht ein „Jade“, vieleicht ein „Shan“?
Bei mir wird er bestimmt nicht alt werden.
Gruß Krabbenhueter
Geschrieben und mit Bilder abgelegt bei:
Herbert Albrecht –
Als ich die Bestellung aus dem Karton holte, fielen mir sofort die quietschbunten Farben auf. Ungewohnt, aber es hob sich erfrischend von den hier üblichen, sehr „seriösen“ in doch mehr gedeckten Farben gehaltenen Tüten ab.
Dingdongoolong, ja ich weiß, daß es Dong Ding heißt 🙂 , aber so klingt es wie ein Glockengeläut, ist in metallisch hellblau gehalten, der Nr 17 in ein knalliges Hellrot mit Schriftzeichen und einem Foto. Leider wurde der deutschsprachige Aufkleber über das Foto geklebt, und mein Versuch, den Klebezettel auf die Rückseite zu verfrachten schlug leider fehl. Aber bis auf den Namen und Menge und Gunpowder stand auch nichts drauf.
Deutlich vermißt habe ich eine Zubereitungsempfehlung. Nachforschung auf der Internetseite brachten die Empfehlung der Zubereitung, aber immer noch keine Mengenempfehlung. Ich weiß, daß jeder rausfinden muß, was ihm schmeckt, aber eine Empfehlung macht den Zugang leichter.
So habe ich es erstmal mit 6 Gramm für mein neues Kännchen (400 ml) versucht. Überrascht hat mich das Gewicht der graugrünen Kügelchen und der Geruch in der Tüte, mein erster Gedanke war Plastik, aber das war es nicht ganz, und wenn wäre es irgendwie „grünes Plastik“, quasi naturnah gewachsen, auf jeden Fall ein heller, freundlicher Geruch.
Der Empfehlung folgend, habe ich den Tee erst gewaschen, 80°C, und dann mit der gleichen Temperatur 2 Minuten ziehen lassen.
Der Duft, welcher der Tasse entstieg, ja, Duft, Geruch wäre ein viel zu schweres Wort, war leicht, blumig, auch irgendwie nach hellen Früchten, etwa weißer Pfirsich, aber nicht so, als würde man direkt an der Frucht riechen, sondern eher so wie der Duft, den ein Schmetterling beim Verlassen der Blüte mitnimmt.
Die Farbe ein helles Gelb, vielleicht so wie verdünnter Akazienhonig.
Der Geschmack ist sanft, natürlich süß, d.h. keine Bitterstoffe, nichts was den Mund trocknet, sehr angenehm. Ich habe mal Champagner mit einem Schuß Holunderblütenlikör gekostet, daß Empfinden der Frische und Leichtigkeit war sehr ähnlich.
Und doch ist da noch ein anderer Geschmack, etwas dunkler, erdverbundener, es entzieht sich meiner Beschreibung.
Das war der erste Aufguß.
Beim zweiten Aufguß, gleiche Temperatur, 2 Minuten 30 Sek., hat sich am Geschmack nichts geändert, vielleicht daß der unbeschreibbare Geschmack etwas deutlicher wurde, aber nicht beschreibbarer.
Den dritten Aufguß habe ich vergeigt, bin gestört worden und nach ca 10 Min. war das Zeug ungenießbar.
Für mich ist das ein Frühling-/Sommertee, wenn die ersten Sonnenstrahlen richtig wärmen, Fliegzeug um die ersten Blüten schwirrt, dann draußen sitzen und diesen Tee als ein Versprechen auf den Sommer genießen.
Ne, kann ich auch woanders und zu einer anderen Zeit trinken, ist echt lecker.
Emanuel Brauer –
Beim ersten Mal Zubereiten hatte ich aufgrund einer eher kurzen Ziehzeit (erster Aufguss, nach Spülaufguss ca. 1 Min. bei 90 Grad), einen sehr milden und vor allem weichen Geschmack. Es war gegen Abend und er fing die Stimmung für den Moment wahrlich perfekt ein. Entspannend, aber dennoch gesiterweckend. Ich war beeindruckt.
Das zweite Mal war die Ziehzeit länger. Eine kräftige und sehr aromatische Tasse, mit viel Energie und vor allem Geschmack!
Ein wunderbarer „Allrounder“ der sich hinter den beliebten Qualitätsoolongs aus Taiwan bei Weitem nicht verstecken braucht.
Cornelia Huber –
Diesen weichen und mildwürzigen Oolongtee, aus dem schönen Nordthailand, könnte man einer begehrenswerten Königin gleichstellen.
Von einer feinen Eleganz und einer durchdringenden Anmut, mit einer leichten Süße ist der Tee eine absolute Offenbarung am Gaumen.
Der Oolong Tee ist nur dezent, zu ca. 10% fermentiert.
Das sehr schöne, gleichmäßige gerollte Teeblatt überzeugt schon beim Hinsehen und ist sanft im Geruch wie ein seidiger Sonnenstrahl. In der Teetasse ist er von schimmernder zartgrüner Farbe und einer frischen, leichten Süße – sie erinnert ein wenig an filigrane Blüten und samtige Früchte.
Aufgegossen mit einer Temperatur von ca 80°, kann man diesen Oolongtee natürlich bis zu 7x erneut genießen.
Originaltext von Teesorte, dem Teelexikon der Teesorten:
Christian Hofmeister –
Ich kenne den Oolong Tee aus Mae Salong bereits aus meiner Zeit in Chiang Mai in Thailand und habe das Anbaugebebiet auch schon einmal besucht. Um so mehr freue ich mich diesen überaus schmackhaften Tee nun auch in Deutschland kaufen zu können. Ich war schon damals als Teeliebhaber vom einmaligen und wirklich unverwechselbaren Geschmack des Tees begeistert.
Inga Rukma –
Ein schöner ausgewogener Oolong Tee. Ich würde dem Tee eine fruchtige Note zuordnen. Die Blattqualität ist auch sehr schön… Dieser Tee ist mein Absoluter Favorit aus diesem Sortiment!!
Gern wieder
Marcus –
Extrem blumiger Geruch, bisweilen süßlicher Geruch (zweiter Aufguss, 2 Min.), geht teilweise sogar ins Marzipanige. Kann bei zu heiße Aufgüssen recht bitter werden, also aufpassen. Wenngleich der Tee sehr weich ist, er hinterlässt meines Erachtens einen nicht ganz angenehmen Nachgeschmack, der dann zwar leicht frisch, fast mentholig daherkommt, aber stärker noch zum Bitteren tendiert. Ein Versuch war es wert (und sollte es jedem sein, gerade Freunden etwas rustikalerer Tees), aber ich werde ihn nicht noch einmal bestellen.
Denis (Verifizierter Käufer) –
ich hol mal weiter aus.
soweit ich weiß , war der Ruan Zhi damals sogar ausgezeichnet worden.
aufgrund dessen wurde ich aufmerksam und kaufte ihn schon vor jahren.
leider überzeugte er mich bisher noch nie endgültig, auch dieser nicht.
ich konnte ihn aktuell mit 2 versionen chinesischem Jade-oolong vergleichen und sogar gegen die preislich günstigeren konnte er sich nicht so behaupten, wie ich es erwartet hätte.
er bleibt ein guter süßlich-blumiger standart-oolong, der aber weder in aromafülle , noch mit facettenreichtum an z.b. gleichpreisige Jade Ti kuan Yin oder Formosa Dung Ti rankommt.
nichts desto trotz, gebe ich der frischen frühlingsernte eine chance
vielleicht trifft dieser ins ziel 😉
Michae l (Verifizierter Käufer) –
Ein schöner, intensiver „gelber“ Oolong (damit meine ich, nicht grasgrün wie es mittlerweile teilweise modern ist, und auch nicht dunkel wie die traditionellen Oolongs).
Ich bereite ihn mit 7g/200ml zu. Ein üppiges, süßliches Aroma betört einen gleich und bleibt die ersten drei Aufgüsse lang sehr präsent bevor der Tee sich von einer etwas milderen Seite zeigt. Es ist die Art Tee der in der Regel auch Leuten schmeckt die sonst nur aromatisiertes trinken.
Auch für eine etwas enthusiastischere Zubereitung ist er durchaus geeignet, wogleich er immer auf der gefälligen Seite bleibt und auch bei der Zubereitung sehr gutmütig ist.
Der fortgeschrittene Gongfu-Trinker würde womöglich einen Tee mit etwas mehr Ecken und Kanten bevorzugen, aber das betrifft den Grundcharakter des Tees und nicht die Qualität, welche wirklich nicht zu beanstanden ist. Auch bei diesem Tee finde ich das Preis- Leistungsverhältnis tadellos.
Denis (Verifizierter Käufer) –
anhand der neuen-ernte-aktion, hatte ich mich dazu entschlossen diesen tee erneut zu probieren.
auf anraten von thomas kasper habe ich ihn mit niedriger dosierung eher länger ziehen lassen.
ich muß sagen, dass er mich diesmal überrascht hat.
ein deutliches mehr an aromen und auch an fülle.
insgesamt kräftiger und mit komplexer süße.
Jakob Mühldorfer (Verifizierter Käufer) –
Der Ruan Zhi hinterlässt im ersten Aufguss einen sehr „leichten“ Eindruck.
Hiervon sollte man sich jedoch nicht täuschen lassen, er kann im Gaiwan ohne Probleme zahlreiche male aufgegossen werden und entwickelt weiter ein feines Aroma.
Sehr angenehm zu trinken, hauptsächlich macht sich eine Mandel/Marzipanartige Süße bemerkbar, die eher „in die Nase steigt“ als auf der Zunge liegt.
Auch davon dass der Oolong sehr grün erscheint sollte man sich nicht täuschen lassen, er hat keine häufig typischen (mir persönlich) unangenehmen Gemüse-Grün Geschmäcker und lässt gegen Ende zu gemächlich im Aroma nach statt sauer zu werden.
Ingo (Verifizierter Käufer) –
Dieser Oolong ist mein erster Tee hier aus dem Shop und eigentlich war ich zuvor nur Taiwanesische Oolongs gewöhnt. Dieser No. 17 schmeckt wirklich absolut anders als meine Taiwan-Oolongs. Geschmacklich wirklich absolut anders. Man kann es schwer beschreiben.. es schmeckt kräftig aromatisch grasig mit Tiefe. Leicht rauchige Aromen kann ich auch vernehmen und stufe den Tee selbst als gut ein. Morgens ein absoluter Wachmacher!
sandy.beer (Verifizierter Käufer) –
Von diesem Oolong war ich sehr angetan.
Er ist so, wie ich die grünen mag, süßlich, dezent, unaufdringlich, entspannend.
Dabei hat er aber eine unverwechselbare eigene Note, die ihn besonders macht, einen gewissen Tiefgang.
Dazu hat er eine große Ausdauer bei den Aufgüssen, er schafft bei 6,5gr locker 10 Aufgüsse a 100ml, die alle interessant sind.
Uwe –
(Jade-) Perlen, zart, zerbrechlich, anmutig … eher gelblich leuchted, klar, etwas cremig mit Anklängen von evtl Jasmin?
frisch-blumiges, süßes Aroma … <10% fementiert
s.Bewertung von Cornelia Huber "Königin" … ich finde den Vergleich einer "Prinzessin" angemessener …
umschmeichelt Gaumen und Sinne.
Slawa Gaurich (Verifizierter Käufer) –
Denn tee hab ich schon in Thailand probiert, und in Deutschland nirgentswo gefunden das ist ein tee mit einer Tiefe wo kein tee hat danke nochmal
Ronja.Regen –
Mein erster Oolong und prompt beim ersten Aufguss alles falsch gemacht: kochend heißes Wasser, zu viel Tee und viel zu kurze Ziehzeit. Trotzdem kam schon eine Ahnung auf, wie dieser Tee schmecken könnte. Die schöne bernsteinfarbene Tasse gefiel mir schon mal sehr gut, der Geschmack war mild und weich. Beim zweiten Aufguss vorher nachgelesen, wie man Oolongs behandelt, etwas abgekühltes Wasser genommen, etwas länger ziehen lassen, und nun kam der sanfte, etwas blumige und mit einem leichten Hauch erdige Geschmack richtig heraus.
Der Tee, von dem ich eine 20 g Probe habe, gefällt mir gut. Für meinen kräftigen Assamtee gewöhnten Gaumen allerdings eine Umstellung! Aber eine, die sich lohnt und Lust auf mehr Oolong macht.
Jürgen (Verifizierter Käufer) –
Der wird zukünftig definitiv zu meinen Favoriten gehören. Ich war richtig überrascht, so ein Aroma hatte ich nicht erwartet. Wirklich sehr lecker!
Susanne A.-H. –
Leicht fermentierter Oolong. Schönes gerolltes Blatt im Trockenzustand. Sehr hochwertig verarbeitet. Der feine Duft lässt schon viel vom Geschmack erahnen.
Ich habe den Tee im Rahmen der Gong Fu Cha aufgegossen. Vorher einmal kurz „geweckt“. Die Tasse ist hell, der Geschmack insgesamt sehr angenehm und vielfältig. Daher kann ich nur allgemein florale Noten mit einer leichten Süße benennen, ohne dies konkretisieren zu können. Nach dem fünften Aufguss lässt der Tee dann nach. Trotzdem gibt es dafür fünf Sterne, da mir der Tee einfach Spaß macht!
MR –
Toll mild blumig, leicht oxidierter Oolong, schön, wenn man etwas Leichteres möchte.
Katja Ehmayr –
Ich bekam diesen Oolong Ruan Zhi Oolong N17 als Probe.
Der Geruch der trockenen als auch feuchten Teeblätter ist sehr angenehm. Geschmacklich leider dann nicht so vielversprechend wie der Duft.
Mir persönlich fehlt etwas die Orientierung zu einer oder mehreren Geschmacksnoten hin. Normalerweise schmeicheln sich Oolongs bei mir ein, das jedoch kann ich hier nicht richtig fühlen. Weder würzig, noch grasig, samtig, herb,bitter, fruchtig,blumig, süßlich -es legt sich nichts so richtig bei mir fest.
Vielleicht ist das Wort mild am ehesten angebracht.
Kein Favorit von mir, aber kann ja auch nicht jeder Oolong sein.
Für jemanden, der etwas leichtes bevorzugt, aber auf jeden Fall die richtige
Aufguß: 3g, 85°C, 130 ml, 4-5 x aufgegossen
T (Verifizierter Käufer) –
Mit gong fu gieße ich sehe stark auf, hält bei mir so 4-5 mal. Schmeckt für mich sehr blumig, Orchidee. Wirklich was feines, für mich sogar zu dezent, aber ich trinke auch gerne doll. Schöne Farbe beim trinken!
P (Verifizierter Käufer) –
Ein sehr schöner leicht oxidierter Oolong. Ich mag diesen Tee einfach. Ein Tee, der nicht zu schnell kippt und dennoch eine schöne Adstringenz aufweisen kann. Riecht schön, schmeckt blumig, hat schöne Teeblätter. Kann ihn wirklich empfehlen.
Klaus M –
WOW! PREMIUM! HERAUSRAGEND!
Was für ein lieblich-blumiger Tee! Mit einer der besten, die ich je (in 40 Jahren) getrunken habe!
Erhielt hiervon eine 5g-Probe zu meiner Thailand-Tee-Bestellung. Mittlerweile bin ich nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Thailand-Tees der Meinung, dass sie wohl einfach falsch bezeichnet/etikettiert werden: zwei als Grüntee bezeichnete schmeckten wie schwarz oder Oolong; dieser Ruan Zhi nun als Oolong bezeichnet, schmeckt wie ein qualitativ hochwertiger Grüntee. So im hiesigen Tee-Blog bemängelt wird, dass der Stellenwert von Thailand-Tees (immer noch) nicht genügend zur Geltung kommt, mag das auch an der Bezeichnung/Benennung liegen.