Beschreibung
Ruan Zhi Oolong TRES #17 Jade-Perlen
Der Ruan Zhi Oolong aus Doi Mae Salong basiert auf dem taiwanesischen Kultivar TRES #17. Dabei zeigt das nur leicht oxidierte, zu kompakten, unregelmรครig geformten Kugeln gerollte Teeblatt im Aufgussย einen klaren, ausgewogenen Charakter mit feiner Sรผรe, floralen Anklรคngen und bemerkenswerter Konstanz รผber mehrere Aufgรผsse.
Ein klassischer Hochland-Oolong taiwanesischer Prรคgung mit klarer Struktur und ruhiger Eleganz โ geeignet sowohl fรผr den regelmรครigen Genuss als auch fรผr die vertiefte, aufmerksame Verkostung.
Der Kultivar: Ruan Zhi (TRES #17)
Der auch als „Ruan Zhi“ bekannte Kultivar TRES #17 ist ein Ergebnis der systematischen Oolong-Tee-Forschung in Taiwan, deren intensive Phase in die 1960er- und 1970er-Jahre fรคllt. Ziel war die Entwicklung eines Kultivars, der eine feine, natรผrliche Sรผรe mit stabiler Qualitรคt, relativer Hรถhenindifferenz und hoher Widerstandsfรคhigkeit gegen Schรคdlinge verbindet.
Diese Eigenschaften haben Ruan Zhi zu einem der weltweit erfolgreichsten Oolong-Kultivare gemacht. Im Rahmen des Royal Thai Development Project wurde er auch in Doi Mae Salong etabliert, wo er sich unter Hochlandbedingungen als besonders geeignet erwiesen hat.
Herkunft & Terroir: Doi Mae Salong, Nordthailand
Doi Mae Salong liegt im รคuรersten Norden Thailands, nahe der Grenze zu Myanmar, in Hรถhenlagen zwischen etwa 1.000 und 1.600 Metern รผber dem Meeresspiegel. Das Hochland ist geprรคgt von kรผhlen Nรคchten, hoher Luftfeuchtigkeit und einer vielfรคltigen Vegetation. Diese Bedingungen schaffen ein stabiles Mikroklima, das sich besonders fรผr den qualitรคtsorientierten Tee-Anbau eignet. Ein weiterer das Terroir vor Ort prรคgender Faktor sind die felsigen Hochland-Bรถden. Diese verleihen dem hier gedeihenden Tee ein besonderes mineralisches Profil als charakteristischen Herkunftsstempel,
Heute gilt Doi Mae Salong als eines der wichtigsten Zentren der hochwertigen Teeproduktion in Nordthailand. Der Schwerpunkt liegt auf handwerklich hergestellten Tees aus klar definierten Gartenlagen, oft auf Basis taiwanischer Kultivare und in enger Anlehnung an ostasiatische Verarbeitungstraditionen.
Ein kurzer Blick in die Geschichte von Doi Mae Salong
Die heutige Teekultur von Doi Mae Salong ist eng mit der Geschichte der Region verknรผpft. In den 1940er Jahren lieรen sich hier Teile der chinesischen Kuomintang-Armee aus Chiang Kai-sheks Truppenverbรคnden nieder, die nach dem chinesischen Bรผrgerkrieg aus China geflohen waren. Mit ihnen kamen ihre Familien, landwirtschaftliches Wissen und kulturelle Prรคgungen aus Sรผdchina und Taiwan.
In den 1960er- und 1970er-Jahren erlangte die Region traurige Berรผhmtheit als Teil des sogenannten โGoldenen Dreiecksโ, eines der bedeutendsten Opiumanbaugebiete Sรผdostasiens. Die soziale und wirtschaftliche Situation war entsprechend instabil.
Ein grundlegender Wandel setzte ab den 1980er-Jahren ein, als im Rahmen einer Initiative des thailรคndischen Kรถnigshauses der legale Hochlandanbau gefรถrdert wurde. Ziel der Maรnahme war die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Region und die vollstรคndige Substitution des Opiumanbaus. Eine zentrale Rolle spielte dabei das bis heute aktive Royal Thai Development Project, das alternative Einkommensquellen โ sogenannte โCash Cropsโ โ etablierte. Tee wurde dabei zu einem der wichtigsten Pfeiler dieser Transformation.
Teepflanzen & Kultivare in Doi Mae Salong
Im Rahmen des Royal Thai Development Project wurden gezielt taiwanische Teekultivare nach Nordthailand eingefรผhrt. Hierzu identifizierten zunรคchst Tee-Experten aus Taiwan eine Reihe besonders gut fรผr das regionale Terroir Region geeignete Kultivare. Die Pflanzen wurden importiert und vor Ort durch asexuelle Vermehrung โ รผber Stecklinge โ dauerhaft etabliert.
Zu den wichtigsten Kultivaren zรคhlen:
- Ruan Zhi (TRES #17)
- Jin Xuan (TRES #12)
- Chin-Shin / Qingxin, in Taiwan traditionell die Grundlage fรผr Oriental Beauty Oolong
- Si Ji Chun (Four Seasons)
Ergรคnzt wird dieses Portfolio durch die in der Region heimischen groรblรคttrigen Teepflanzen des Assamica-Typs. Nordthailand bildet gemeinsam mit Teilen von Laos, Myanmar, Nordvietnam und Nordostindien (Assam) die evolutionรคre Ursprungsregion dieser Varietรคt der Camellia Sinensis.
Diese Kombination aus eingefรผhrten Kultivaren und einheimischen Teebรคumen bildet die Grundlage fรผr die auรergewรถhnliche stilistische Bandbreite der Tees aus Doi Mae Salong.
Unser Erzeugerpartner vor Ort
Unsere Tees dieser Herkunft stammen aus den Gรคrten der chinesisch-stรคmmigen Familie Banphodsikorn, die ihre Teegรคrten in Doi Mae Salong seit Mitte der 1980er Jahre bewirtschaftet. Die fachliche Leitung liegt bei Frau Sumalee Banphodsikorn, deren Erfahrung sowohl den Anbau als auch die Verarbeitung der Tees prรคgt.
Unsere Zusammenarbeit mit dem Erzeuger basiert auf direktem Austausch, Transparenz und einem geteilten Qualitรคtsverstรคndnis. Die einzelnen Tees stammen aus klar zugeordneten Gรคrten, die jeweils auf bestimmte Kultivare spezialisiert sind.
Naturnaher Anbau & Biodiversitรคt
Die Bewirtschaftung der Teegรคrten der Familie Banphodsikorn erfolgt auf naturnahe Art und Weise. Entsprechend sind die einzelnen Gartenparzellen klein strukturiert und durch biodivers bewachsene Areale voneinander getrennt. Dabei finden sich zwischen den Teepflanzen Patches verschiedener Baum-, Strauch- und Grasarten, die ein stabiles รถkologisches Gleichgewicht fรถrdern.
Auf den Einsatz von Pestiziden wird vollstรคndig verzichtet. Die Nรคhrstoffversorgung erfolgt ausschlieรlich รผber den natรผrlichen Eintrag der umgebenden Vegetation. In den Gรคrten leben unter anderem Bienenvรถlker, und zweimal jรคhrlich โ im Frรผhling und im Herbst โ treten Zikaden auf.ย Besonders in den Gรคrten des Chin-Shin-Kultivars ermรถglicht dieser natรผrliche Insektenbefall die Herstellung von Oriental Beauty Oolong, dessen Charakter maรgeblich von dieser Wechselwirkung geprรคgt ist.
Teeproduktion in Doi Mae Salong
In Anlehnung an die verwendeten taiwanischen Kultivare liegt der Schwerpunkt der lokalen Teeproduktion auf Oolong-Tees. Die Hรถhenlagen jenseits von 1.000 Metern begรผnstigen insbesondere die Erzeugung sogenannter Hochland-Oolongs, die sich durch Frische, Klarheit und strukturelle Tiefe auszeichnen.
Daneben werden โ sowohl aus Assamica-Teebรคumen als auch aus den importierten Kultivaren โ grรผne Tees und schwarze Tees hergestellt. Die Verarbeitung erfolgt kleinbetrieblich und orientiert sich am jeweiligen Pflanzmaterial sowie am gewรผnschten Stil des fertigen Tees.
Pflรผckung & Verarbeitung
Die Pflรผckung des Ruan Zhi Oolong erfolgt โ mit einer etwa drei- bis viermonatigen Winterpause โ รผber weite Teile des Jahres hinweg. Die Qualitรคt der Pflรผckungen bleibt dabei bemerkenswert konstant. Allerdings gilt die Frรผhlingspflรผckung traditionell als besonders ausgewogen und aromatisch.
Der Pflรผckstandard entspricht dem fรผr Oolong-Tees รผblichen Schema. Das heiรt, gepflรผckt werden die jeweils jรผngsten, bereits entfalteten Blรคtter am Ende eines Triebs, ohne die ungeรถffnete Knospe. Die Verarbeitung erfolgt nach taiwanesischem Vorbild als nur leicht oxidierter Oolong. Im Rahmen dieser Verarbeitung werden die Blรคtter sorgfรคltig von Hand zu kompakten, unregelmรครig geformten โPerlenโ (โball-typeโ) unterschiedlicher Grรถรe gerollt.
Geschmack & Erscheinungsbild
Im Aufguss entfalten sich die Blรคtter nach kurzer Zeit vollstรคndig. Die Tasse ist klar und von warmem, bernsteinfarbenem Ton.
Der Tee zeigt sich mild, zugleich aromatisch vielschichtig. Eine samtige, natรผrliche Sรผรe bildet das Zentrum, begleitet von feinen floralen Noten. Der Gesamteindruck erinnert an einen niedrig oxidierten Tie Guan Yin, ergรคnzt um zusรคtzliche Tiefe und strukturelle Komplexitรคt. Der Nachhall ist weich, ausgewogen und anhaltend.
Insgesamt braucht der Tee den Vergleich mit hochwertigen Oolong-Tees aus Taiwan oder China nicht zu scheuen.
Zubereitung
Westliche Zubereitung:
3โ5 g Tee auf 200 ml Wasser
Wassertemperatur: ca. 85 ยฐC
Ziehdauer: 2โ3 Minuten
Der Tee zeigt auch bei lรคngerer Ziehdauer praktisch keine Bitterkeit und behรคlt seinen Charakter รผber etwa 2โ3 Aufgรผsse hinweg, die sich jeweils leicht voneinander unterscheiden.
Gong Fu Cha:
Wie viele hochwertige Oolong-Tees eignet sich auch der Ruan Zhi Oolong TRES #17 Jadeperlen sehr gut fรผr die traditionelle chinesische Zubereitung. Bei hรถherer Dosierung und stark verkรผrzten Ziehzeiten lassen sich die einzelnen Geschmacksnuancen รผber eine lรคngere Reihe von Aufgรผssen differenziert erleben.




















Peter Uhle (Verifizierter Kรคufer) –
2011-07-15 09:13:03 Hallo,
Oolong Nr 17 – Nordthailand
die Tรผte, in der ein Tee abgepackt wird, sagt oft auch etwas รผber den Inhalt: Hoher Berg, ein ordentlicher Teegarten, ich spรผre schon von drauรen die kugelige Form der gerollten Blรคtter.
Ob er hรคlt, was er verspricht?
Der Duft aus der Tรผte ist angenehm, leicht und typisch fรผr diese Form von Tee, der leicht fermentiert, vieleicht 20 % vieleicht aber auch noch weniger, eine schรถne hellgrรผne Farbe besitzt.
Also gleich ein Versuch in meiner Tonkanne, vorgewรคrmt natรผrlich, wie ich es auch in der Anleitung lesen kann. Und wie wichtig die ausreichende Temperierung fรผr die Entfaltung der Blรคtter bei dieser Sorte ist, musste ich in einem spรคteren Versuch mit einer anderen Kanne bemerken.
Schon der Duft der warmen Blรคtter – noch kugelig – zeigt wie der Tee spรคter schmecken wird. Und ich dachte, ja typisch, wie ein Hochland Oolong aus Taiwan, Dong Ding oder Li Shan.
Der Geschmack dann auch entsprechend lieblich hellgrรผn, leichte Krรคuter, etwas blumig, sรผรes ist auch drin, kein Kratzen im Hals, nichts astringierendes … Und doch hat er auch etwas รผberaschend eigenes. Da ist ein Geschmack, der sich fรผr mich nur schwer beschreiben lรคsst. Ich denke darรผber nach und freue mich auf den nรคchsten Aufguss. Der zweite ist krรคftiger, das ist klar. Die Blรคtter haben sich jetzt erst so richtig entfaltet. Dazu gibt es dann noch einen dritten und einen vierten, so wie es angekรผndigt ward. Und das reicht auch, dann lรคsst er langsam nach.
Ich finde den Tee sehr anregend, das ist gut am Morgen in der Frรผh.
Sicherlich kann ich mit der Dosiermenge noch etwas experimentieren.
Die feuchten Blรคtter dann sehr schรถn entfaltet, gefallen mir, sind oft ganz, meist zwei zusammen mit einem Stiel, einiges kleineres, ganz wenige feine Teile, die in meinem Sieb zurรผckbleiben.
Nr 17 – A, ein schlichter Name fรผr einen Tee, der auch mehr verdient hรคtte, vieleicht ein „Jade“, vieleicht ein „Shan“?
Bei mir wird er bestimmt nicht alt werden.
Gruร Krabbenhueter
Geschrieben und mit Bilder abgelegt bei:
Herbert Albrecht –
Als ich die Bestellung aus dem Karton holte, fielen mir sofort die quietschbunten Farben auf. Ungewohnt, aber es hob sich erfrischend von den hier รผblichen, sehr „seriรถsen“ in doch mehr gedeckten Farben gehaltenen Tรผten ab.
Dingdongoolong, ja ich weiร, daร es Dong Ding heiรt ๐ , aber so klingt es wie ein Glockengelรคut, ist in metallisch hellblau gehalten, der Nr 17 in ein knalliges Hellrot mit Schriftzeichen und einem Foto. Leider wurde der deutschsprachige Aufkleber รผber das Foto geklebt, und mein Versuch, den Klebezettel auf die Rรผckseite zu verfrachten schlug leider fehl. Aber bis auf den Namen und Menge und Gunpowder stand auch nichts drauf.
Deutlich vermiรt habe ich eine Zubereitungsempfehlung. Nachforschung auf der Internetseite brachten die Empfehlung der Zubereitung, aber immer noch keine Mengenempfehlung. Ich weiร, daร jeder rausfinden muร, was ihm schmeckt, aber eine Empfehlung macht den Zugang leichter.
So habe ich es erstmal mit 6 Gramm fรผr mein neues Kรคnnchen (400 ml) versucht. รberrascht hat mich das Gewicht der graugrรผnen Kรผgelchen und der Geruch in der Tรผte, mein erster Gedanke war Plastik, aber das war es nicht ganz, und wenn wรคre es irgendwie „grรผnes Plastik“, quasi naturnah gewachsen, auf jeden Fall ein heller, freundlicher Geruch.
Der Empfehlung folgend, habe ich den Tee erst gewaschen, 80ยฐC, und dann mit der gleichen Temperatur 2 Minuten ziehen lassen.
Der Duft, welcher der Tasse entstieg, ja, Duft, Geruch wรคre ein viel zu schweres Wort, war leicht, blumig, auch irgendwie nach hellen Frรผchten, etwa weiรer Pfirsich, aber nicht so, als wรผrde man direkt an der Frucht riechen, sondern eher so wie der Duft, den ein Schmetterling beim Verlassen der Blรผte mitnimmt.
Die Farbe ein helles Gelb, vielleicht so wie verdรผnnter Akazienhonig.
Der Geschmack ist sanft, natรผrlich sรผร, d.h. keine Bitterstoffe, nichts was den Mund trocknet, sehr angenehm. Ich habe mal Champagner mit einem Schuร Holunderblรผtenlikรถr gekostet, daร Empfinden der Frische und Leichtigkeit war sehr รคhnlich.
Und doch ist da noch ein anderer Geschmack, etwas dunkler, erdverbundener, es entzieht sich meiner Beschreibung.
Das war der erste Aufguร.
Beim zweiten Aufguร, gleiche Temperatur, 2 Minuten 30 Sek., hat sich am Geschmack nichts geรคndert, vielleicht daร der unbeschreibbare Geschmack etwas deutlicher wurde, aber nicht beschreibbarer.
Den dritten Aufguร habe ich vergeigt, bin gestรถrt worden und nach ca 10 Min. war das Zeug ungenieรbar.
Fรผr mich ist das ein Frรผhling-/Sommertee, wenn die ersten Sonnenstrahlen richtig wรคrmen, Fliegzeug um die ersten Blรผten schwirrt, dann drauรen sitzen und diesen Tee als ein Versprechen auf den Sommer genieรen.
Ne, kann ich auch woanders und zu einer anderen Zeit trinken, ist echt lecker.
Emanuel Brauer –
Beim ersten Mal Zubereiten hatte ich aufgrund einer eher kurzen Ziehzeit (erster Aufguss, nach Spรผlaufguss ca. 1 Min. bei 90 Grad), einen sehr milden und vor allem weichen Geschmack. Es war gegen Abend und er fing die Stimmung fรผr den Moment wahrlich perfekt ein. Entspannend, aber dennoch gesiterweckend. Ich war beeindruckt.
Das zweite Mal war die Ziehzeit lรคnger. Eine krรคftige und sehr aromatische Tasse, mit viel Energie und vor allem Geschmack!
Ein wunderbarer „Allrounder“ der sich hinter den beliebten Qualitรคtsoolongs aus Taiwan bei Weitem nicht verstecken braucht.
Cornelia Huber –
Diesen weichen und mildwรผrzigen Oolongtee, aus dem schรถnen Nordthailand, kรถnnte man einer begehrenswerten Kรถnigin gleichstellen.
Von einer feinen Eleganz und einer durchdringenden Anmut, mit einer leichten Sรผรe ist der Tee eine absolute Offenbarung am Gaumen.
Der Oolong Tee ist nur dezent, zu ca. 10% fermentiert.
Das sehr schรถne, gleichmรครige gerollte Teeblatt รผberzeugt schon beim Hinsehen und ist sanft im Geruch wie ein seidiger Sonnenstrahl. In der Teetasse ist er von schimmernder zartgrรผner Farbe und einer frischen, leichten Sรผรe – sie erinnert ein wenig an filigrane Blรผten und samtige Frรผchte.
Aufgegossen mit einer Temperatur von ca 80ยฐ, kann man diesen Oolongtee natรผrlich bis zu 7x erneut genieรen.
Originaltext von Teesorte, dem Teelexikon der Teesorten:
Christian Hofmeister –
Ich kenne den Oolong Tee aus Mae Salong bereits aus meiner Zeit in Chiang Mai in Thailand und habe das Anbaugebebiet auch schon einmal besucht. Um so mehr freue ich mich diesen รผberaus schmackhaften Tee nun auch in Deutschland kaufen zu kรถnnen. Ich war schon damals als Teeliebhaber vom einmaligen und wirklich unverwechselbaren Geschmack des Tees begeistert.
Inga Rukma –
Ein schรถner ausgewogener Oolong Tee. Ich wรผrde dem Tee eine fruchtige Note zuordnen. Die Blattqualitรคt ist auch sehr schรถn… Dieser Tee ist mein Absoluter Favorit aus diesem Sortiment!!
Gern wieder
Marcus –
Extrem blumiger Geruch, bisweilen sรผรlicher Geruch (zweiter Aufguss, 2 Min.), geht teilweise sogar ins Marzipanige. Kann bei zu heiรe Aufgรผssen recht bitter werden, also aufpassen. Wenngleich der Tee sehr weich ist, er hinterlรคsst meines Erachtens einen nicht ganz angenehmen Nachgeschmack, der dann zwar leicht frisch, fast mentholig daherkommt, aber stรคrker noch zum Bitteren tendiert. Ein Versuch war es wert (und sollte es jedem sein, gerade Freunden etwas rustikalerer Tees), aber ich werde ihn nicht noch einmal bestellen.
Denis (Verifizierter Kรคufer) –
ich hol mal weiter aus.
soweit ich weiร , war der Ruan Zhi damals sogar ausgezeichnet worden.
aufgrund dessen wurde ich aufmerksam und kaufte ihn schon vor jahren.
leider รผberzeugte er mich bisher noch nie endgรผltig, auch dieser nicht.
ich konnte ihn aktuell mit 2 versionen chinesischem Jade-oolong vergleichen und sogar gegen die preislich gรผnstigeren konnte er sich nicht so behaupten, wie ich es erwartet hรคtte.
er bleibt ein guter sรผรlich-blumiger standart-oolong, der aber weder in aromafรผlle , noch mit facettenreichtum an z.b. gleichpreisige Jade Ti kuan Yin oder Formosa Dung Ti rankommt.
nichts desto trotz, gebe ich der frischen frรผhlingsernte eine chance
vielleicht trifft dieser ins ziel ๐
Michae l (Verifizierter Kรคufer) –
Ein schรถner, intensiver „gelber“ Oolong (damit meine ich, nicht grasgrรผn wie es mittlerweile teilweise modern ist, und auch nicht dunkel wie die traditionellen Oolongs).
Ich bereite ihn mit 7g/200ml zu. Ein รผppiges, sรผรliches Aroma betรถrt einen gleich und bleibt die ersten drei Aufgรผsse lang sehr prรคsent bevor der Tee sich von einer etwas milderen Seite zeigt. Es ist die Art Tee der in der Regel auch Leuten schmeckt die sonst nur aromatisiertes trinken.
Auch fรผr eine etwas enthusiastischere Zubereitung ist er durchaus geeignet, wogleich er immer auf der gefรคlligen Seite bleibt und auch bei der Zubereitung sehr gutmรผtig ist.
Der fortgeschrittene Gongfu-Trinker wรผrde womรถglich einen Tee mit etwas mehr Ecken und Kanten bevorzugen, aber das betrifft den Grundcharakter des Tees und nicht die Qualitรคt, welche wirklich nicht zu beanstanden ist. Auch bei diesem Tee finde ich das Preis- Leistungsverhรคltnis tadellos.
Denis (Verifizierter Kรคufer) –
anhand der neuen-ernte-aktion, hatte ich mich dazu entschlossen diesen tee erneut zu probieren.
auf anraten von thomas kasper habe ich ihn mit niedriger dosierung eher lรคnger ziehen lassen.
ich muร sagen, dass er mich diesmal รผberrascht hat.
ein deutliches mehr an aromen und auch an fรผlle.
insgesamt krรคftiger und mit komplexer sรผรe.
Jakob Mรผhldorfer (Verifizierter Kรคufer) –
Der Ruan Zhi hinterlรคsst im ersten Aufguss einen sehr „leichten“ Eindruck.
Hiervon sollte man sich jedoch nicht tรคuschen lassen, er kann im Gaiwan ohne Probleme zahlreiche male aufgegossen werden und entwickelt weiter ein feines Aroma.
Sehr angenehm zu trinken, hauptsรคchlich macht sich eine Mandel/Marzipanartige Sรผรe bemerkbar, die eher „in die Nase steigt“ als auf der Zunge liegt.
Auch davon dass der Oolong sehr grรผn erscheint sollte man sich nicht tรคuschen lassen, er hat keine hรคufig typischen (mir persรถnlich) unangenehmen Gemรผse-Grรผn Geschmรคcker und lรคsst gegen Ende zu gemรคchlich im Aroma nach statt sauer zu werden.
Ingo (Verifizierter Kรคufer) –
Dieser Oolong ist mein erster Tee hier aus dem Shop und eigentlich war ich zuvor nur Taiwanesische Oolongs gewรถhnt. Dieser No. 17 schmeckt wirklich absolut anders als meine Taiwan-Oolongs. Geschmacklich wirklich absolut anders. Man kann es schwer beschreiben.. es schmeckt krรคftig aromatisch grasig mit Tiefe. Leicht rauchige Aromen kann ich auch vernehmen und stufe den Tee selbst als gut ein. Morgens ein absoluter Wachmacher!
sandy.beer (Verifizierter Kรคufer) –
Von diesem Oolong war ich sehr angetan.
Er ist so, wie ich die grรผnen mag, sรผรlich, dezent, unaufdringlich, entspannend.
Dabei hat er aber eine unverwechselbare eigene Note, die ihn besonders macht, einen gewissen Tiefgang.
Dazu hat er eine groรe Ausdauer bei den Aufgรผssen, er schafft bei 6,5gr locker 10 Aufgรผsse a 100ml, die alle interessant sind.
Uwe –
(Jade-) Perlen, zart, zerbrechlich, anmutig … eher gelblich leuchted, klar, etwas cremig mit Anklรคngen von evtl Jasmin?
frisch-blumiges, sรผรes Aroma … <10% fementiert
s.Bewertung von Cornelia Huber "Kรถnigin" … ich finde den Vergleich einer "Prinzessin" angemessener …
umschmeichelt Gaumen und Sinne.
Slawa Gaurich (Verifizierter Kรคufer) –
Denn tee hab ich schon in Thailand probiert, und in Deutschland nirgentswo gefunden das ist ein tee mit einer Tiefe wo kein tee hat danke nochmal
Ronja.Regen –
Mein erster Oolong und prompt beim ersten Aufguss alles falsch gemacht: kochend heiรes Wasser, zu viel Tee und viel zu kurze Ziehzeit. Trotzdem kam schon eine Ahnung auf, wie dieser Tee schmecken kรถnnte. Die schรถne bernsteinfarbene Tasse gefiel mir schon mal sehr gut, der Geschmack war mild und weich. Beim zweiten Aufguss vorher nachgelesen, wie man Oolongs behandelt, etwas abgekรผhltes Wasser genommen, etwas lรคnger ziehen lassen, und nun kam der sanfte, etwas blumige und mit einem leichten Hauch erdige Geschmack richtig heraus.
Der Tee, von dem ich eine 20 g Probe habe, gefรคllt mir gut. Fรผr meinen krรคftigen Assamtee gewรถhnten Gaumen allerdings eine Umstellung! Aber eine, die sich lohnt und Lust auf mehr Oolong macht.
Jรผrgen (Verifizierter Kรคufer) –
Der wird zukรผnftig definitiv zu meinen Favoriten gehรถren. Ich war richtig รผberrascht, so ein Aroma hatte ich nicht erwartet. Wirklich sehr lecker!
Susanne A.-H. –
Leicht fermentierter Oolong. Schรถnes gerolltes Blatt im Trockenzustand. Sehr hochwertig verarbeitet. Der feine Duft lรคsst schon viel vom Geschmack erahnen.
Ich habe den Tee im Rahmen der Gong Fu Cha aufgegossen. Vorher einmal kurz โgewecktโ. Die Tasse ist hell, der Geschmack insgesamt sehr angenehm und vielfรคltig. Daher kann ich nur allgemein florale Noten mit einer leichten Sรผรe benennen, ohne dies konkretisieren zu kรถnnen. Nach dem fรผnften Aufguss lรคsst der Tee dann nach. Trotzdem gibt es dafรผr fรผnf Sterne, da mir der Tee einfach Spaร macht!
MR –
Toll mild blumig, leicht oxidierter Oolong, schรถn, wenn man etwas Leichteres mรถchte.
Katja Ehmayr –
Ich bekam diesen Oolong Ruan Zhi Oolong N17 als Probe.
Der Geruch der trockenen als auch feuchten Teeblรคtter ist sehr angenehm. Geschmacklich leider dann nicht so vielversprechend wie der Duft.
Mir persรถnlich fehlt etwas die Orientierung zu einer oder mehreren Geschmacksnoten hin. Normalerweise schmeicheln sich Oolongs bei mir ein, das jedoch kann ich hier nicht richtig fรผhlen. Weder wรผrzig, noch grasig, samtig, herb,bitter, fruchtig,blumig, sรผรlich -es legt sich nichts so richtig bei mir fest.
Vielleicht ist das Wort mild am ehesten angebracht.
Kein Favorit von mir, aber kann ja auch nicht jeder Oolong sein.
Fรผr jemanden, der etwas leichtes bevorzugt, aber auf jeden Fall die richtige
Aufguร: 3g, 85ยฐC, 130 ml, 4-5 x aufgegossen
T (Verifizierter Kรคufer) –
Mit gong fu gieรe ich sehe stark auf, hรคlt bei mir so 4-5 mal. Schmeckt fรผr mich sehr blumig, Orchidee. Wirklich was feines, fรผr mich sogar zu dezent, aber ich trinke auch gerne doll. Schรถne Farbe beim trinken!
P (Verifizierter Kรคufer) –
Ein sehr schรถner leicht oxidierter Oolong. Ich mag diesen Tee einfach. Ein Tee, der nicht zu schnell kippt und dennoch eine schรถne Adstringenz aufweisen kann. Riecht schรถn, schmeckt blumig, hat schรถne Teeblรคtter. Kann ihn wirklich empfehlen.
Klaus M –
WOW! PREMIUM! HERAUSRAGEND!
Was fรผr ein lieblich-blumiger Tee! Mit einer der besten, die ich je (in 40 Jahren) getrunken habe!
Erhielt hiervon eine 5g-Probe zu meiner Thailand-Tee-Bestellung. Mittlerweile bin ich nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Thailand-Tees der Meinung, dass sie wohl einfach falsch bezeichnet/etikettiert werden: zwei als Grรผntee bezeichnete schmeckten wie schwarz oder Oolong; dieser Ruan Zhi nun als Oolong bezeichnet, schmeckt wie ein qualitativ hochwertiger Grรผntee. So im hiesigen Tee-Blog bemรคngelt wird, dass der Stellenwert von Thailand-Tees (immer noch) nicht genรผgend zur Geltung kommt, mag das auch an der Bezeichnung/Benennung liegen.