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DMS Dong Pian Jin Xuan Raureif-Oolong (Winter Tee)

(19 Kundenrezensionen)

Preisspanne: 6,90 € bis 38,90 €

Der DMS Dong Pian Jin Xuan Raureif-Oolong basiert auf dem taiwanesischen Jin Xuan Kultivar (TRES #12) und stammt aus der Winterpflückung in den Hochlagen von Doi Mae Salong. Als sogenannter Dong Pian – „Winterspross“ – entsteht dieser Tee unter kühlen Bedingungen und verlangsamtem Wachstum. Dadurch entwickelt er ein milderes, süßeres und zugleich aromatisch komplexeres Profil als die Frühlingspflückung desselben Kultivars.

Im Vergleich zur regulären Frühlingsernte zeigt dieser Jin Xuan eine etwas stärkere Oxidation, was sich sowohl im leicht rötlich-braunen Schimmer der gerollten Blätter als auch in der Tassenfarbe widerspiegelt. Die für Jin Xuan typische cremige Grundnote bleibt erhalten, tritt jedoch zugunsten ausgeprägter fruchtiger Nuancen mit einem feinen floralen Akzent in den Hintergrund. Geprägt durch das nordthailändische Hochland-Terroir verbindet dieser Winter-Oolong Struktur, Tiefe und Herkunft auf eigenständige Weise.

Für weitere Informationen siehe bitte untenstehende Produktbeschreibung.

Beschreibung

DMS Dong Pian Jin Xuan Raureif-Oolong

 

DMS Dong Pian Jin Xuan Raureif-Oolong - leicht oxidierter Oolong-Tee

 

Der DMS Dong Pian Jin Xuan Raureif-Oolong basiert auf dem taiwanesischen Jin Xuan Kultivar (TRES #12) und stammt aus der Winterpflückung in den Hochlagen von Doi Mae Salong. Als sogenannter Dong Pian – „Winterspross“ – entsteht dieser Tee unter kühlen Bedingungen und verlangsamtem Wachstum. Dadurch entwickelt er ein milderes, süßeres und zugleich aromatisch komplexeres Profil als die Frühlingspflückung desselben Kultivars.

Im Vergleich zur regulären Frühlingsernte zeigt dieser Jin Xuan eine etwas stärkere Oxidation, was sich sowohl im leicht rötlich-braunen Schimmer der gerollten Blätter als auch in der Tassenfarbe widerspiegelt. Die für Jin Xuan typische cremige Grundnote bleibt erhalten, tritt jedoch zugunsten ausgeprägter fruchtiger Nuancen mit einem feinen floralen Akzent in den Hintergrund. Geprägt durch das nordthailändische Hochland-Terroir verbindet dieser Winter-Oolong Struktur, Tiefe und Herkunft auf eigenständige Weise.

In der Bezeichnung dieses Tees steht DMS für Doi Mae Salong, die Region seines Anbaus in Nordthailand. Der Begriff Dong Pian entstammt der taiwanischen Teetradition und verweist auf die besondere Winterpflückung, bei der unter kühlen Bedingungen gewachsene Blätter ein eigenständiges aromatisches Profil entwickeln.

 

DMS Dong Pian Jin Xuan Raureif-Oolong - leicht oxidierter Oolong-Tee

 

Der Kultivar: Jin Xuan (TRES No. 12)

Der Jin Xuan Kultivar (TRES #12) ist ein Ergebnis der taiwanesischen Oolong-Tee-Forschung des 20. Jahrhunderts. Ziel seiner Entwicklung war ein Kultivar mit aromatischer Klarheit, ausgeprägt weicher Textur und stabilen Erträgen auch unter wechselnden Anbaubedingungen. Er zählt heute zu den bekanntesten Oolong-Kultivaren Ostasiens

Für eine Winterpflückung erweist sich Jin Xuan als besonders geeignet. Durch das verlangsamte Wachstum bei niedrigen Temperaturen verändern sich Blattstruktur und Aromenausbildung deutlich. Die Pflanze bildet mehr Aminosäuren und weniger Bitterstoffe aus, wodurch sich ein milderes, süßeres und zugleich differenzierteres Geschmacksbild ergibt. Während die Frühlingspflückung dieses Kultivars häufig eine klar hervortretende cremige Prägung zeigt, zeichnet sich die Winterernte durch größere aromatische Tiefe, ausgeprägtere Fruchtigkeit und eine rundere Gesamtstruktur aus.

 

Jin Xuan Kultivar - Büsche & Buds in Doi Mae Salong, Nordthailand - Collage

Jin Xuan Kultivar – Büsche & Buds in Doi Mae Salong, Nordthailand

 

Herkunft & Terroir: Doi Mae Salong, Nordthailand

Doi Mae Salong liegt im äußersten Norden Thailands, nahe der Grenze zu Myanmar. Die Teegärten befinden sich in Höhenlagen zwischen etwa 1.000 und 1.600 Metern über dem Meeresspiegel. Das Hochland ist geprägt von kühlen Nächten, hoher Luftfeuchtigkeit und einer vielfältigen Vegetation. Diese Faktoren zusammen schaffen ein stabiles Mikroklima, das sich besonders für den qualitätsorientierten Teeanbau eignet.

Ein weiterer prägender Faktor des lokalen Terroirs sind die felsigen Hochlandböden. Sie verleihen dem Jin Xuan Oolong aus Doi Mae Salong neben seiner cremigen Textur einen zusätzlichen Komplex mineralisch-erdiger Noten. Dadurch erhält der Tee seinen besonderen herkunftsspezifischen Charakter.

Heute gilt Doi Mae Salong daher als eines der wichtigsten Zentren hochwertiger Teeproduktion in Nordthailand. Der Schwerpunkt liegt auf handwerklich hergestellten Tees aus klar definierten Gartenlagen, häufig auf Basis taiwanesischer Kultivare und in Anlehnung an ostasiatische Verarbeitungstraditionen.

 

 

DMS Dong Pian Jin Xuan Raureif-Oolong - leicht oxidierter Oolong-Tee

 

Ein kurzer Blick in die Geschichte von Doi Mae Salong

Die heutige Teekultur von Doi Mae Salong ist eng mit der Geschichte der Region verknüpft. In den 1940er Jahren ließen sich hier Teile der chinesischen Kuomintang-Armee nieder, die nach dem chinesischen Bürgerkrieg aus China geflohen waren. Mit ihnen kamen ihre Familien sowie landwirtschaftliches Wissen und kulturelle Prägungen aus Südchina und Taiwan.

In den 1960er- und 1970er-Jahren erlangte die Region traurige Berühmtheit als Teil des sogenannten „Goldenen Dreiecks“, eines der bedeutendsten Opiumanbaugebiete Südostasiens. Die soziale und wirtschaftliche Situation war entsprechend instabil.

Ein grundlegender Wandel setzte ab den 1980er-Jahren ein, als Initiativen des thailändischen Königshauses den legalen Hochlandanbau förderten. Tee wurde dabei zu einem der zentralen Pfeiler dieser Transformation.

 

Teepflanzen & Kultivare in Doi Mae Salong

Im Rahmen des Royal Thai Development Project wurden gezielt taiwanische Teekultivare nach Nordthailand eingeführt. Hierzu identifizierten zunächst Tee-Experten aus Taiwan eine Reihe besonders gut für das regionale Terroir Region geeignete Kultivare. Die Pflanzen wurden importiert und vor Ort durch asexuelle Vermehrung – über Stecklinge – dauerhaft etabliert.

Die Auswahl umfasst die folgenden Kultivare:

  • Ruan Zhi (TRES #17)
  • Jin Xuan (TRES #12)
  • Chin-Shin / Qingxin, in Taiwan traditionell die Grundlage für Oriental Beauty Oolong
  • Si Ji Chun (Four Seasons)

Ergänzt werden diese durch die in der Region heimischen großblättrigen Teepflanzen des Assamica-Typs. Nordthailand bildet gemeinsam mit Teilen von Laos, Myanmar, Nordvietnam und Nordostindien die evolutionäre Ursprungsregion dieser Varietät. In dieser Kombination entsteht die stilistische Bandbreite der Tees aus Doi Mae Salong.

 

Unser Erzeugerpartner vor Ort

Die Tees dieser Herkunft stammen aus den Gärten der chinesisch-stämmigen Familie Banphodsikorn, die ihre Teegärten in Doi Mae Salong seit Mitte der 1980er Jahre bewirtschaftet. Die fachliche Leitung liegt bei Frau Sumalee Banphodsikorn.

 

Naturnaher Anbau & Biodiversität

Die Bewirtschaftung der Teegärten erfolgt naturnah und ohne den Einsatz von Pestiziden. Dabei sind die klein strukturierten Gartenparzellen durch biodivers bewachsene Areale voneinander getrennt. So entsteht ein stabiles ökologisches Gleichgewicht.

 

 

Teeproduktion in Doi Mae Salong

In Anlehnung an die verwendeten taiwanesischen Kultivare liegt der Schwerpunkt der lokalen Teeproduktion auf Oolong-Tees. Die Höhenlagen jenseits von 1.000 Metern begünstigen insbesondere die Erzeugung sogenannter Hochland-Oolongs. Daneben werden – sowohl aus Assamica-Teebäumen als auch aus den importierten Kultivaren – grüne Tees und schwarze Tees hergestellt. Die Verarbeitung erfolgt kleinbetrieblich und orientiert sich am jeweiligen Pflanzmaterial sowie am gewünschten Stil des fertigen Tees.

 

Pflückung & Verarbeitung

Die Pflückung des Dong Pian Jin Xuan erfolgt in den Wintermonaten, wenn kühlere Temperaturen und zeitweise Reifbildung das Wachstum der Teepflanzen verlangsamen. Gepflückt werden die jeweils jüngsten, bereits entfalteten Blätter am Ende eines Triebs.

Die Verarbeitung orientiert sich weiterhin am klassischen Oolong-Stil mit kugelförmiger „ball-type“-Rollung. Im Vergleich zur Frühlingspflückung wird dieser Tee jedoch etwas stärker oxidiert. Er bleibt damit klar im Bereich moderat oxidierter Oolongs, verlässt jedoch den Bereich eines klassischen Pouchong-Stils. Die leicht erhöhte Oxidation verleiht den Blättern einen feinen rötlich-braunen Schimmer und trägt zur ausgeprägteren Tiefe des Geschmacks bei.

 

Geschmack & Erscheinungsbild

Die Winterpflückung des Jin Xuan Kultivars, häufig als Dong Pian oder „Raureif-Oolong“ bezeichnet, unterscheidet sich sensorisch deutlich von der Frühlings- oder Sommerernte desselben Kultivars. Durch das verlangsamte Wachstum in den kühlen Monaten verändern sich Struktur und Aromenausbildung der Blätter. Das Resultat ist ein besonders milder, süßer und aromatisch vielschichtiger Oolong.

Im Geschmacksbild tritt die für Jin Xuan typische cremige Grundnote weiterhin in Erscheinung, wirkt jedoch weniger vordergründig als bei der Frühlingspflückung. Stattdessen entfaltet sich ein breiteres Spektrum fruchtiger Nuancen, das an reifes Steinobst wie Pfirsich oder Mirabelle erinnert. Ergänzt wird diese Fruchtigkeit durch einen feinen floralen Akzent. Die kühlen Nächte und die Reifbildung fördern zudem eine erhöhte Aromenkonzentration, wodurch der Tee eine ausgeprägte, jedoch stets ausgewogene Komplexität entwickelt.

Das langsamere Wachstum begünstigt die Einlagerung von Aminosäuren, während sich Bitterstoffe nur in geringem Maß ausbilden. Dadurch entsteht eine sanfte, langanhaltende Süße, die besonders im Nachhall präsent bleibt. Die Textur ist weich, beinahe seidig, mit einem leicht öligen Eindruck am Gaumen.

Im Aufguss zeigt sich der Dong Pian Jin Xuan in einem etwas dunkleren Bernsteinfarben, das sein etwas höheres Oxidationsniveau auch optisch widerspiegelt.

 

 

Zubereitung
Westliche Zubereitung:

3–5 g Tee auf 200 ml Wasser
Wassertemperatur: ca. 85 °C
Ziehzeit: 2–3 Minuten

Der Tee zeigt auch bei längerer Ziehzeit praktisch keine Bitterkeit und bewahrt seinen Charakter über mehrere Aufgüsse hinweg.

Gong Fu Cha:

Wie viele hochwertige Oolong-Tees eignet sich auch der Dong Pian Jin Xuan Raureif-Oolong bestens für die traditionelle chinesische Zubereitung. Bei höherer Dosierung und stark verkürzten Ziehzeiten lassen sich Textur und aromatische Tiefe des Tees über eine längere Reihe von Aufgüssen differenziert erschließen.

 

Weitere im Siam Tee Shop vertretene Sorten des Jin Xuan Kultivars – aus Taiwan, China oder Nordthailand – sind die folgenden:

 

 

 

 


 

Weitere Informationen zur Geschichte des Oolong-Tees in China sowie Details über die besonderen Anforderungen der Oolong-Tee-Verarbeitung bietet der einschlägige Artikel im Siam Tee Blog:

 

Die Kleine Teeschule, Lektion 8/4 : Teeverarbeitung (4) – Oolong Tee Verarbeitung

Zusätzliche Informationen

Gewicht n. v.
Gewicht

25g, 50g, 100g, 200g

19 Rezensionen für DMS Dong Pian Jin Xuan Raureif-Oolong (Winter Tee)

  1. bernd.roemhild@gmx.de (Verifizierter Käufer)

    In diesem Tee steckt ein unglaubliches Potenzial an geschmacklicher Varianz.
    Je nach Zubereitungsart, verwendeter Menge und Wassertemperatur erzielte ich einen deutlich anderen Geschmack, der sich über die verschiedenen Aufgüsse auch nochmals verändert.
    Er ist frisch, weckt die Lebensgeister und vermag auch an Pu Erh zu erinnern, ist aber weitaus vielfältiger als ein solcher, wie ich meine.
    Für experimentierfreudige ein absolutes „Muss“!

  2. C.M. (Verifizierter Käufer)

    Super Oolong Tee. Zusammen mit dem Oriental Beauty für mich die besten Oolongs aus Nordthailand. Sehr „Grün“ im Geschmack. Der Geschmack erinnert mich immer ein wenig an Schweineschmalz was aber sehr gut schmeckt. Muss man probiert haben ist schwierig zu beschreiben. Absolute Empfehlung !!!

  3. Michae (Verifizierter Käufer)

    Ein wirklich ungewöhnlicher und vielschichtiger Oolong. Dieser Tee verstärkt nochmals deutlich den Spagat zwischen gefälligem Gesicht und tiefem Hintergrund der im „Blue Pearls“ schon anklingt. Der „gelbere“ Wintertee geht aber ein deutliches Stück weiter weg von Charakteristika, die man von gerollten Oolongs zu kennen glaubt.
    Am Anfang erinnert der Duft an etwas stäker fermentierte („tiefgelbe“) aber noch lange nicht dunkle Oolongs wie man sie kennt: Gebäck, Trockenfrüchte…
    Und diese liebliche Note behält er auch, es ist durchaus möglich, ihn einfach als leichten, angenehmen Gaumenschmeichler zu trinken.
    Zugleich jedoch ist er weniger betördend als viele andere Oolongs und bietet statt dessen auf den zweiten Blick komplexe, ungewöhnliche Noten mit einer relativ gut strukturieren Bitterkeit, erdigen, grasigen und gemüsigen Aromen. Diese sind umfangreich und bieten im Laufe einer respektablen Anzahl an Aufgüssen immer wieder neue Facetten, die auch fortgeschrittenen Tee-Enthusiasten viel Stoff zur geschmacklichen Assoziation bieten.
    Die letzten Aufgüsse lassen leichte Anklänge an Felsen-Tees zu mit einigen erdigen und mineralischen Noten, zugleich behält er aber liebliche fruchtige Noten bei.

    Sehr empfehlenswert!

  4. Jürgen (Verifizierter Käufer)

    Heute probiere ich den Jin Xuan Rauhreif Oolong Tee. Dessen interessanter Beiname leitet sich aus dem ungewöhnlichen Pflückzeitpunkt der Teeblätter ab. Während diese normalerweise in der Vegetationsperiode, also vor allem im Frühjahr und Sommer geerntet werden, pflückt man jene des Jin Xuan im Winterhalbjahr, in dem ja kein, oder kein nennenswerter Zuwachs erfolgt. Mehr noch, um für die kalte Jahreszeit gerüstet zu sein, verlagern die Pflanzen zur Vorbereitung der Winterruhe ab dem Spätsommer wichtige Nährstoffe und damit auch Geschmacksstoffe aus den Blättern in frostsichere Regionen ein, und gehen im Falle von mitteleuropäischen Laubgehölzen sogar so weit, dass sie ihre Blätter, um den Winter überstehen zu können, opfern. Die meisten Arten der Gattung Camellia sind aber, zum Glück für uns, wintergrün, und deshalb auch in dieser Zeit pflückbar, wenn auch die Erntemengen nicht gerade gigantisch sind. Ich war jedenfalls etwas skeptisch, was die Qualität und den Geschmack des Tees angeht, und umso gespannter ihn endlich mal kennen zu lernen.
    Schon aus der geöffneten Tüte strömt mir ein verheißungsvoller, aromatisch-fruchtiger Duft entgegen. Spätestens jetzt hat der Tee meine volle Aufmerksamkeit. Für die folgenden Aufgüsse nehme ich 4g auf ca. 150-160 ml. Vor dem eigentlichen ersten Aufguss „wecke“ ich die fest zusammen gerollten Teeblätter, indem ich diese mit dem inzwischen ungefähr 80-85 Grad heißen Wasser kurz übergieße und dieses dann wegschütte. Ich habe es mit und ohne diesen zusätzlichen Schritt probiert, und meine, dass der Tee dadurch geschmacklich noch einmal gewinnt.
    Den ersten Aufguss schließlich lasse ich 2 Minuten lang ziehen. Aus der Tasse strömt mir ein sehr zarter, aber dennoch aromatischer Duft entgegen, der mich, wahrscheinlich in Ermangelung eines besseren Vergleiches sofort an Dan Cong denken lässt. Im Geschmack findet sich sehr viel von der Frucht (Lychee?) wieder. Daneben gibt es mineralische Komponenten und kaum wahrnehmbar im Hintergrund Anklänge von zartesten Röstaromen. Auch im zweiten und dritten Aufguss findet sich dieser Aroma-Mix wieder , wobei zusätzlich eine leichte Süße im Nachgang zu spüren ist. Mit den komplexen Aromen eines Dan Cong hat das natürlich nichts zu tun, ich bin aber wirklich positiv überrascht, was für ein interessantes, weil vielschichtiges Geschmacksbild der Jin Xuan trotz oder vielleicht gerade wegen seines ungewöhnlichen Erntezeitpunkts liefert.

  5. sandy.beer (Verifizierter Käufer)

    Ein toller Oolong …
    Ich habe schon einige Winterpflückungen versucht und bin von diesen generell sehr angetan, daher musste der Raureif auch mit ins Körbchen.

    Und er hat mich nicht enttäuscht.

    Er ist zart, aromatisch und vor allem fruchtig im Geschmack mit einer leichten Süße.
    Dabei ungewöhnlich ergiebig, es waren 2 Aufgüsse mehr als bei anderen Oolongs möglich, bis er „durch“ war.

    Eine klare Kaufempfehlung von mir.

  6. Ingo

    Diesen Tee hatte ich ebenfalls als Probe bekommen und ich fand ihn deutlich besser als das Kultivar Nummer 12. Geschmacklich hat er mehr Tiefe und Süße.

  7. Uwe

    … Gaumenschmeichler … sehr fruchtig mit … ganz dezenter Süße im Abgang … leichter Duft von Röstaromen, die sich aber geschmacklich nicht widerspiegeln … sehr leichter, nuancenreicher und sehr fein verarbeiteter … fein erkannbar die leichte/kurze Fermentation … Top !!!

  8. Petra

    Ich hatte eine Oolong Tee Probe bestellt und konnte so 5 verschiedene Tees probieren. Zuerst war ich vom „Raureif“ nicht sehr überzeugt. Der Geschmack verändert sich stark wenn er etwas abkühlt. Sogar kalt schmeckt er hervorragend. Ich kam sogar bis zur vierten Überbrühung, immer noch sehr fein. Besonders hat mir die blumige Note gefallen und daß, im Vergleich zu anderen von mir gekauften Oolongs, dieser Tee nie bitter wurde.
    Die wunderbare Süße bleibt lange am Gaumen und ich werde diesen Tee mit Sicherheit wieder kaufen.

  9. Clemens Brunn (Verifizierter Käufer)

    Der Tee schmeckt frisch und fruchtig, mit dem typischen „parfümiert” wirkenden Geschmack, wie man ihn von Spitzen-Oolongs aus Taiwan kennt.

  10. Michael M. (Verifizierter Käufer)

    DMS Jin Xuan Raureif Oolong (Winter-Tee) – ein frischer fruchtiger Geschmack mit Süßlichem Nachgeschmack. Für mich als Steintee Liebhaber etwas gewöhnungsbedürftig aber dennoch gut.

  11. David Astor (Verifizierter Käufer)

    Dieser Tee ist wunderbar. Er hat eine unglaubliche leichte minimal cremige fluffige Art mit einem Hauch Süße. Er wir nicht adstringent oder säuerlich. Er umhüllt den Mund aber mit einem floralem Aroma. Die Verarbeitung ist super. Ganze kleine Blätter mit leichter Oxidation. Er nennt sich Wintertee. Es passt aber. Vor dem Ofen ein wahrer Genuss!

  12. Susanne A.-H.

    Raureif Oolong – ich war wirklich gespannt, ob man den ungewöhnlichen Pflückzeitpunkt schmecken kann. Jetzt habe ich den Tee an drei verschiedenen Tagen probiert und habe immer leicht unterschiedliche Geschmackserlebnisse!
    Sehr spannend. Eine leichte Süße habe ich immer dabei, den beschriebenen malzigen Geschmack konnte ich allerdings nicht feststellen.
    Toll ist aber die Verarbeitung – handgerollt.
    Insgesamt zeigt sich der Wintertee sehr ergiebig in den Aufgüssen nach Gong Fu Cha.
    Schöner Tee, die Probe lohnt sich!

  13. ALAIN DIETMANN (Verifizierter Käufer)

    j ai enfin trouvé ce thé que je m étais procuré directement sur place à CHIANG MAI et introuvable ailleurs que sur ce site. Merci à SIAM TEE pour la rapidité de la livraison ! bravo

  14. franzneuhold

    Eine Art Chamäleon. Nun schon an drei verschiedenen Tagen genossen: drei Mal verschiedene (Haupt-)Charakteristik. Einmal durchgehend eine leichte und nicht unangenehme Seifigkeit (eventuell zu hoch dosiert?), dann eher brotig-malzig und nun sogar elegant bittere Catechin-Noten, anregend wie bei Artischocken.

  15. MR

    Faszinierend, inwieweit sich dieser No 12 vom anderen No 12 unterscheidet. Kaum zu glauben, dass die Jahreszeit so viel ausmachen kann. Angenehm mild und fruchtig.

  16. Katja Ehmayr

    Der raureif Oolong überraschte mich bereits beim Öffnen der Teepackung, fruchtig grün, leicht süßlich. Bereits beim ersten Aufguß strömte mir ein zarter Blütenduft (leichter Pfirsichduft, überraschte mich bei einem raureif Tee)entgegen, der nach mehreren Aufgüssen in einen erdigeren Geruch überging.Fruchtig anmutend, leicht süßlich im Nachgeschmack,nach einigen Aufgüssen dezent herb, mineralisch immer noch leicht fruchtig.
    Ein sehr guter Tee,den ich gerne wieder bestellen möchte.

  17. Klaus M

    Ein als Oolong bezeichneter Tee, der insgesamt gesehen auch wie ein Oolong-Tee schmeckt – wenn auch etwas leicht und fruchtig.

    Die Produktions-Ausnahme ‚Winter-Tee‘ machte auch mich neugierig. Und ist natürlich eine Rarität.
    Im Endeffekt für mich jedoch lediglich ein „besserer Alltags-Tee“.

  18. Erlesenes

    Den Tee erhielt ich als Probe bei der letzten Bestellung. Habe ihn gerade mit 2,5 Gramm auf 100 ml Wasser mit etwa 80 Grad aufgebrüht; die Ziehzeit habe ich frei gestaltet – als die Blätter sich gut geöffnet hatten, habe ich abgegossen. Das Blattgut, im trockenen Zustand relativ große „Kugeln“, nur leicht oxidiert, duftet angenehm unaufdringlich. Die Tasse ist klar und hellgelbgrün. Der Duft des aufgegossenen Tess floral-mineralisch. Im Geschmack halten sich Süße und Säure die Waage, es kommt etwas herb-Harziges hinzu. Angenehm bleibt der Nachgeschmack lange im Gaumen. Ein wirklich rundum geschmackvoller Tee!

  19. rabenvogler (Verifizierter Käufer)

    Der Name dieses Tees ist Programm. Grundsätzlich erinnert er mich sehr an den wundervollen DMS ‚Cha Nang Ngam‘ Chin Shin Oriental Beauty Oolong. Allerdings hat der vorliegende Tee eine gewisse Kühle – „Raureif“ halt – die ihn nicht ganz so lieblich macht und mir noch besser zusagt. Ich habe meine Nase bestimmt so oft über den sich kräuselnd entfaltenden und duftverströmenden Blättern wie die Tasse am Mund und bin sehr glücklich, dass dieser Tee ausgesprochen viele Aufgüsse mit macht.

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