Lahu Yellow Gelber Tee

(4 Kundenrezensionen)

7,4023,40

Lahu Yellow ist ein gelber Tee aus wald- und klimafreundlicher Kultivierung in Nordthailand. Als solcher kommt er von Teebäumen dort heimischer, in ihrem natürlichen biodiversen Umfeld gedeihender „Assamica“-Varietäten. Aufgrund des reichen Inputs der vielseitigen Fauna in den (Wald-) Boden und ihrer tief in den Boden hineinreichenden Wurzeln sind solche „wilden“ Tees besonders gehaltvoll und beglücken den Genießer mit Potential für eine ganze Reihe von Aufgüssen, die geschmacklich von einem Reigen hochsommerlich fruchtig-süßer Noten getragen werden.

Für weitere Informationen und Illustrationen siehe untenstehende Produktbeschreibung.

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Beschreibung

Lahu Forest Yellow Gelber Tee

Lahu Yellow - Gelber Tee aus wald- und klimafreundlichem Anbau in Nordthailand

Der gelbe Tee aus Monsoon Teas‘ „Lahu“-Linie ist Teil des umfangreichen Angebots naturnah kultivierter Tees des einschlägig spezialisierten Anbieters. Lahu Yellow ist daher zunächst einmal ein gelber Tee aus wald- und klimafreundlicher Kultivierung. Als solcher kommt er von Teebäumen in Nordthailand heimischer „Assamica“-Varietäten, die in ihrem natürlichen biodiversen Umfeld gedeihen. Dabei verweist „Lahu“ auf die Pflückung durch Angehörige des gleichnamigen, vor langer Zeit aus China nach Nordthailand eingewanderten Bergstammes. Die Verarbeitung der in den Wäldern der Amphoe Fang, Provinz Chiang Mai, gepflückten Teeblätter entspricht dagegen grundsätzlich der von gelbem Tee. Wie für kleine teeverarbeitende Familienbetriebe in Nordthailand typisch, erfolgt sie überwiegend von Hand.

Dies beginnt bereits mit der Pflückung (Plückstandard 2+1). Die Teegärten liegen in unzugänglichem Terrain und sind aufgrund ihrer natürlichen Beschaffenheit kaum als solche zu erkennen. Außerdem sind sie für die Pflücker nur in anstrengenden mehrstündigen Fußmärschen durch praktisch unberührte Wildnis erreichbar. Entsprechend ist der zur Pflückung betriebene Aufwand im Vergleich zum konventionell-monokulturellen Anbau ungleich hoch. Dafür sind solche „wilden“ Tees aufgrund des reichen Inputs der vielseitigen Fauna in den (Wald-) Boden besonders gehaltvoll.

Lahu Yellow - Gelber Tee aus wald- und klimafreundlichem Anbau in Nordthailand

Gelber Tee – Verarbeitung

Die Methode der Verarbeitung von gelbem Tee stammt ursprünglich aus China, wo sie eine der grundlegenden 6 Tee-Verarbeitungskategorien repräsentiert. Dabei unterscheidet die Verarbeitung von gelbem Tee sich von der des grünen Tees grundsätzlich nur in einem zusätzlichen Schritt. Dieser Schritt wiederum – das Einhüllen und Schichten der Teeblätter vor und/oder nach dem Oxidationsstopp – definiert den gelben Tee als solchen. Dabei ranken sich um den Ursprung dieser Methode die verschiedensten Geschichten und Legenden. So gibt es Quellen, die von einem „Unfall“ bei der Herstellung von grünem Tee erzählen. Andere widerum behaupten, die Methode sei ganz bewusst zugunsten bestimmter Veränderugen im Vergleich zum grünen Tee entwickelt worden. So weicht einerseits der „grüne Geschmack“ einem milderen und runderen geschmacklichen Gesamtbild. Andererseits bleiben die wünschenswerten Wirkstoffe des unverarbeiteten Teeblatts bei der Verarbeitung von gelbem Tee vollständig erhalten.

Lahu Yellow - Gelber Tee aus wald- und klimafreundlichem Anbau in Nordthailand

Lahu Yellow Gelber Tee – Geschmack und Zubereitung

Wie viele grüne Teesorten neigen auch gelbe Tees mit Blattanteil bei falscher Zubereitung zur Entwicklung bitterer Geschmäcker. Deshalb sollte man auch Lahu Yellow in der Zunbereitung zunächst einmal wie einen grünen Tee behandeln. Entsprechend empfiehlt sich bei einer Dosierung von 2 Gramm Teeblätter / 100ml Wasser einer Temperatur von ca. 75°C eine Ziehdauer von 2 Minuten für einen ersten Aufguss. Dieser wird geschmacklich von einem Reigen hochsommerlich fruchtig-süßer Noten getragen, welcher sich von den Geschmacksknospen bald auf alle Wahrnehmungsebenen ausbreitet. Anschließend kommt ein zweiter Aufguss bei 80°C Wassertemperatur mit einer Ziehdauer von ca. 1 Minute aus. Während die fruchtige Viefalt sich in diesem fortsetzt, tritt eine ausgeprägte Kiefernnadelnnote hier mit in den Vordergrund. Auch ein dritter Aufguss mit nun 90°C und 2 Minuten Ziehdauer bringt den komplexen, individuellen Charakter von Lahu Yellow Gelber Tee noch umfangreich zum Ausdruck.

"Lahu Yellow" - aus den Wäldern der Amphoe Fang, Provinz Chiang Mai, Nordthailand

Wer hierüber hinaus vom dem reichen Wirkstoffgehalt dieses gelben Tees, profitieren möchte, gießt weiter auf… Mit sprudelnd heißem Wasser und Aufgusszeiten jenseits der 2 Minuten lässt sich diesem Tee nämlich durchaus noch mehr abgewinnen.

Tee aus Wald- und Klimafreundlicher Kultivierung (Nordthailand)

Mit dem Marktgang seiner Linie von Tee aus wald- und klimafreundlicher Kultivierung setzt Monsoon Teas, Nordthailand, neue Maßstäbe im Bereich umweldfreundlicher Teeanbau. Im Mittelpunkt des Konzepts stehen Tees aus naturnaher Kultivierung im allerengsten Sinne des Wortes. Denn naturnah, das heißt hier auf natürliche Weise vom Samen gewachsene Teebäume, eingebettet in ihr intaktes naturgegebenes Ökosystem. In Nordthailand wiederum bedeutet dies in aller Regel der für die subtropische Klimazone typische, hochgradig biodiverse Misch- und Regenwald in all seiner grünen Vielfalt. Tatsächlich sind die „Teegärten“ hier so grün und artenreich, dass nur das geübte Botaniker-Auge sie überhaupt als solche zu erkennen vermag…

Wald- und Klimafreundliche "Teegärten" in Nordthailand - Teegärten, die nur für das geübte Botaniker-Auge als solche erkennbar sind

Teegärten, die nur für das geübte Botaniker-Auge als solche erkennbar sind…

Gleichzeitig erbringt das Projekt unter der geistigen Führung des „Agro-Ecology“-Visionärs Kenneth Rimdahl den Beweis, dass leckere Tees aller Kategorien aus Blättern natürlich wachsender Teebäumen gewonnen werden können. Zum einen schöpft er dabei aus dem Reichtum Nordthailands an nativen wilder Teebäumen sowie den unter lokalen Bergstämmen vorhandenen Fertigkeiten der Pflückung und Verarbeitung derer Blätter. Zum anderen kombiniert er diese Gegebenheiten mit dem jahrtausendealten Wissen Chinas und den modernsten Erkenntnissen der Teeverarbeitung. Denn nur, wo reine Natur auf höchste Kunstfertigkeit trifft, wird das allerbeste möglich, das die Welt des Tees zu bieten hat!

Der Sampler – Nur für kurze Zeit!

Meinen langfährigen guten Beziehungen zu Kenneth und Monsoon Teas haben wir es zu verdanken, dass wir diese Schätze nun auch im Siam Tee Shop – und damit erstmalig auch in Deutschland – anbieten dürfen… Den Sampler mit allen 7 Kostbarkeiten – Tee aus wald- und klimafreundlicher Kultivierung in Nordthailand – soll es allerdings nur für kurze Zeit geben! Danach werden alle 7 Teesorten als reguläre Bestandteile unseres Angebots von Tee aus Nordthailand sowie im Besonderen unserer Biodiversi-TEA Shop-Kategorie zu haben sein. Deshalb jetzt die Chance nutzen und alle 7 Sorten in der ökonomischen Sample-Box

„7 Kostbarkeiten“

Tee aus wald- und klimafreundlicher Kultivierung

–  Nordthailand –

verkosten! Hierzu enthält die Box 10 – 15 Gramm von jeder der folgenden Teesorten:

1. Dhara Artisanal Green Grüner Tee

Ein grüner Tee (1+2) aus den Wäldern der Amphoe Mae Taeng, Provinz Chiang Mai, Nordthailand.

2. Dhara Black Schwarzer Tee

Ein schwarzer Tee (1+2) aus den Wäldern der Amphoe Mae Taeng, Provinz Chiang Mai, Nordthailand.

3. Dhara White Moonlight Weißer Tee

Ein weißer Tee (2+1) aus den Wäldern der Amphoe Mae Taeng, Provinz Chiang Mai, Nordthailand.

4. Lanna Oolong Tee

Ein Oolong Tee (2+1) aus den Wäldern der Amphoe Mae Fah Luang, Provinz Chiang Rai, Nordthailand.

5. Lahu Black Schwarzer Tee

Ein schwarzer Tee (2+1) aus den Wäldern der Amphoe Fang, Provinz Chiang Mai, Nordthailand.

6. Lahu Yellow Gelber Tee

Ein gelber Tee (2+1) aus den Wäldern der Amphoe Fang, Provinz Chiang Mai, Nordthailand.

7. Dhara Golden Tips Schwarzer Tee

Ein schwarzer Tee (1+1) aus den Wäldern der Amphoe Mae Taeng, Provinz Chiang Mai, Nordthailand.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 200 g
Gewicht

25g, 50g, 100g

4 Bewertungen für Lahu Yellow Gelber Tee

  1. Michael M.

    Lahu Yellow – gelber Tee – floraler Duft der dunklen Blätter. Bei 75 Grad ca. 2 Min ergibt eine hellbraune sehr klare Tassenfarbe. Ein milder floraler Geschmack, sehr lieblich mit einer leichten Süße. Der zweite Aufguss wie im Bericht vorgeschlagen ebenfalls bei 80 Grad ergibt eine etwas herbere Geschmacksnote.

  2. Jennifer Karuschka (Verifizierter Besitzer)

    Dies ist der erste gelbe Tee gewesen, den ich mir zum testen hier geholt habe. Zuerst skeptisch was die angegebene Süße betrifft die man am Anfang wenn man den Tee öffnet nicht vermuten würde, war ich positiv überrascht was für eine Süße der Tee dann doch anfangs hergibt. Als Gong fu Stil lässt sich der Tee auch gut zubereiten.

  3. ECL

    Bei diesem Tee handelt es sich um einen sogenannten gelben Tee. Gelber Tee ist vielleicht die Teesorte um die bzw. deren Produktionsprozess sich die meisten Mythen und Legenden gebildet haben. Die Diskussion darüber, ob gelber Tee nun eher wie ein weißer, ein grüner oder gar ein Oolong Tee produziert wurde ist müßig. Auch scheinen sich die Produktionsweisen verschiedener Hersteller zu unterscheiden. Einerseits wird ein gewisser Oxidationsgrad (bis ca. 20%) wie bei einem weißen Tee zugelassen. Andererseits ist es fraglich, ob es aber bei jedem gelben Tee einen Roll bzw. „Killing the green“ Prozess gibt (wie bei Grüntee), der den Oxidationsprozess stoppt oder aber der Oxidationsprozess sich durch die gesamte Fertigung zieht (mehr oder weniger wie bei weißem Tee) und erst durch die Endtrocknung zum Erliegen kommt. Einzig und ausschließlich scheint den gelben Tees gemeinsam zu sein, dass sie während des Produktionsprozesses ein- oder mehrmals feucht erhitzt wurden, was zur gelben Farbe führen soll. Der bekannteste gelbe Tee ist der Junshan Yinzhen, den es in verschiedenen Qualitätsstufen gibt. Dieser Tee ist der Mythos schlechthin, da er ausschließlich von der sagenumwobenen Insel Junshan im Dongting-See stammt. Daneben gibt es einige andere weniger bekannte aber nicht weniger mystifizierte gelbe Tees wie den Mengding Huangya (der sogenannte Xiancha („Göttertee“). Herkunft: Sichuan, Mengshan-Gebirge) oder auch den Huoshan Yellow Buds. Meine bisherigen Erfahrungen begrenzen sich aber auf eben jenen erstgenannten „echten“ gelben Tee, den Junshan Yinzhen und dem Yellow Dragon First Grade des in Europa sehr beliebten Herstellers/Teegartens Dongzhai. Zweiterer ist im Gegensatz zu ersterem aus einem Hybridkultivar, also einer Kreuzung aus var. Assamica und var. Sinensis, gefertigt und hat den Pflückstandard 2+1 oder 1+1, besteht also nicht aus reinen und ungeöffneten Knospen wie der Special Grade des Junshan Yinzhen. Auch geschmacklich tun sich hier Unterschiede auf. Der Yinzhen ist einem Silver Needle weißen Tee nicht unähnlich, wird jedoch durch ein gewisses leichtes Röstaroma und eine leicht harzige Note ergänzt. Der Name ist groß, die Qualität ist hoch, geschmacklich wird dieser Tee dem allzu hohen Mythos aus meiner Sicht nicht gerecht. Der Yellow Dragon jedoch kann seine Herkunft nicht verbergen und mir stellt sich die Frage, ob ich diesen Tee ohne Wissen hierüber überhaupt den gelben Tees zuordnen würde oder ob ich eher von einer Art „Golden Yunnan Oolong“ sprechen würde, also einem Yunnan Schwarztee bei dem der Oxidationsprozess abgebrochen wurde. Der Trocknungsprozess mit Temperaturen von laut Hersteller bis zu 120°C hinterlässt ein ausgeprägtes Röstaroma mit deutlichen Anklängen von Malz.
    So und nun dieser Tee, der Lahu Yellow, welcher vom Hersteller Monsoon Tea aus Nordthailand stammt. Einen schwarzen Tee des selben Herstellers, welcher von den selben Pflanzen (var. Assamica) in den Wäldern der Amphoe Fang, Provinz Chiang Mai durch Angehörige des gleichnamigen, vor langer Zeit aus China nach Nordthailand eingewanderten Bergstammes gepflückt wurde, habe ich hier vor einiger Zeit vorgestellt. Auch der Rollprozess dieses nachhaltig produzierten gelben Tees ähnelt der des schwarzen, wie man an der gleichsam kräuseligen Form des Endproduktes unschwer erkennen kann. Gemein haben beide Tees auch das weiche, ölige Mundgefühl des Aufgusses. Geschmacklich ist dieser Tee jedoch wieder Erwartens deutlich weniger typisch Assamica als bspw. der Yellow Dragon. Der Aufguss ist honigsüß, minimal malzig und nektarartig im Geschmack. Leichte Noten von Kiefernwald schwingen mit. Um den Geschmack des Tees in einem Bild zu beschreiben würde ich eine Sommerwiese auf einer Lichtung in einem Nadelwald wählen. Aufgegossen mit ca. 80°C nach Gong Fu Cha und kurzen Ziehzeiten (40s, 30s, 40s, 50s…) ergeben sich eine ganze Reihe wohlig intensiver und weicher Aufgüsse. Die Frage, ob dieser Tee nun ein authentischer gelber Tee ist oder nicht ist müßig und man verstrickt sich nur allzu schnell in Fachsimpelei, die zu nichts führt. Letzten Endes ist mir ein Tee wie dieser, der hochwertig ist, toll verarbeitet und dazu sehr gut schmeckt lieber, als ein gehypter Mythos, der mittels Legende als „fanciest shit ever“ verkauft wird und somit zwangsläufig irgendwie enttäuschen muss.

  4. franzneuhold (Verifizierter Besitzer)

    Wie Monty Python John Cleese oftmals sagte: „Und nun zu etwas völlig anderem“. Hier haben wir gleichsam ein flüssiges Honig-Früchte-Müsli in der Tasse. Auch das feuchte Blatt riecht dementsprechend. Ist der Junshan-Yinzhen ein Meister des Understatements, macht dieser thailändische Lahu klar: diese Tee-Kategorie darf geschmacklich noch nicht als endgültig definiert angesehen werden. Die späteren Aufgüsse (Gong-Fu; 4 g auf +/- 120 ml bei 80°C) werden öliger und (angenehm) harzig bzw. der Honig-Eindruck trockener.

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