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Mai Pokhari Himalayan Oolong Tee

Preisspanne: 9,20 € bis 27,90 €

Aus den hochgelegenen Gärten des Mai Pokhari Tea Estate in Ostnepal stammt dieser außergewöhnliche Nepal Oolong-Tee – erzeugt von einem Pionier, der in einer Region ohne Oolong-Tradition seinen eigenen Weg gefunden hat. In sorgfältiger Handarbeit verarbeitet und geprägt vom klaren, kühlen Klima an den Hängen des Himalaya auf bis zu über 2.000 Metern Höhe, verbindet er die Leichtigkeit grüner Tees mit der Tiefe oxidierter Sorten. So entsteht ein vielschichtiger, zugleich zugänglicher Aufguss, der durch Balance, aromatische Klarheit und eine stille Eleganz überzeugt.

Für weitere Informationen und Illustrationen siehe untenstehende Produktbeschreibung.

Beschreibung

Mai Pokhari Himalayan Oolong Tee

Aus den hochgelegenen Gärten des Mai Pokhari Tea Estate in Ostnepal stammt dieser außergewöhnliche Nepal Oolong-Tee – erzeugt von einem Pionier, der in einer Region ohne Oolong-Tradition seinen eigenen Weg gefunden hat.

In sorgfältiger Handarbeit verarbeitet und geprägt vom klaren, kühlen Klima an den Hängen des Himalaya auf bis zu über 2.000 Metern Höhe, verbindet er die Leichtigkeit grüner Tees mit der Tiefe oxidierter Sorten. So entsteht ein vielschichtiger, zugleich zugänglicher Aufguss, der durch Balance, aromatische Klarheit und eine stille Eleganz überzeugt.

 

Mai Pokhari Himalayan Oolong Tee - Nepal Oolong-Tee des an den Hängen des Himalaya auf über 2000 Metern Höhe gelegenen Mai Pokhari Estates - trockene, "ball-type"-gerollte Teeblätter

 

Herkunft

Der Mai Pokhari Tea Estate liegt im Osten Nepals, nahe der kleinen Ortschaft Jasbire. Die Gärten erstrecken sich in Höhenlagen zwischen etwa 1.700 und 2.100 Metern und gehören damit zu den hochgelegenen Teeregionen des Landes.

Die Umgebung ist Teil eines geschützten Feuchtgebiets, das für seine außergewöhnliche Biodiversität bekannt ist. Dichte Wälder, klare Gewässer und eine reiche Tierwelt prägen das Landschaftsbild – darunter auch der seltene Rote Panda, der in dieser Region noch frei lebend vorkommt.

Das Klima ist kühl und zugleich geprägt von hoher Luftfeuchtigkeit, weil sich Nebel und Wolken in dieser Höhenlage regelmäßig halten. Diese Bedingungen verlangsamen das Wachstum der Teepflanzen, und zugleich fördern sie die Ausbildung feiner, differenzierter Aromen.

So entsteht ein Terroir, das Klarheit und Tiefe miteinander verbindet und dem Tee eine ruhige, vielschichtige Struktur verleiht.

 

Der Erzeuger

Hinter diesem Tee steht Maan Kumar, ein Teebauer aus der Region Mai Pokhari, der sich früh der Herstellung von Oolong-Tee zugewandt hat. In einem Land, das traditionell vor allem für Schwarz- und Grüntee bekannt ist, begann er, eigene Ansätze zu verfolgen.

Sein Zugang zur Herstellung von Oolong war zunächst ein autodidaktischer. Vieles eignete er sich selbst an – unter anderem über frei zugängliche Quellen sowie durch eigene Experimente mit den Blättern seiner Gärten. Schon in jungen Jahren stellte er sich die Frage, warum reifere Blätter bei der Produktion oft ungenutzt bleiben, und begann, genau mit diesen zu arbeiten.

Über viele Jahre hinweg entwickelte er so Schritt für Schritt ein tiefes Verständnis für die komplexen Prozesse der Oolong-Herstellung. Heute gilt er als der erste Produzent in Nepal, der sich mit Leidenschaft dieser Teekategorie widmet und sie unter den besonderen Bedingungen seiner Heimat weiterentwickelt hat.

Aus dieser Arbeit sind zwei unterschiedliche Oolong-Tees hervorgegangen, die jeweils eigene Akzente setzen und die Bandbreite seines Könnens zeigen: Der hier angebotene Mai Pokhari Himalayan Oolong sowie der aus den gleichen Blättern mit leicht abweichender Verarbeitung hergestellte Mai Pokhari Gaba Oolong.

 

Mai Pokhari Himalayan Oolong Tee - Nepal Oolong-Tee des an den Hängen des Himalaya auf über 2000 Metern Höhe gelegenen Mai Pokhari Estates - Tassenfarbe

 

Pflückung

Die Blätter für diesen Oolong-Tee werden sorgfältig von Hand gepflückt, wobei bewusst bereits weiter entwickelte, voll ausgereifte Blätter ausgewählt werden. Diese Praxis folgt dem Vorbild traditioneller Oolong-Herstellung, wie sie beispielsweise aus den Oolong-Tee-Traditionen Wuyishans, Fenghuangshans und Taiwans bekannt ist. Die Verwendung reiferer Blätter dient dabei der Stärkung von Struktur und Tiefe und begünstigt eine größere aromatische Bandbreite.

Die Pflückung erfolgt in den klimatisch günstigen Phasen der Saison, wenn die Blätter unter stabilen Bedingungen heranwachsen. So entsteht ein Ausgangsmaterial, das die weitere Verarbeitung trägt und die Entwicklung eines vielschichtigen Aromaprofils begünstigt.

 

Verarbeitung

Die Herstellung dieses Oolong-Tees folgt einem mehrstufigen Prozess, der Zeit und Aufmerksamkeit erfordert. Nach der Pflückung welken die Blätter, bis sie einen Teil ihrer Feuchtigkeit verloren haben und geschmeidig werden.

Es folgt eine erste Phase der Oxidation, in der sich die Blätter unter kontrollierten Bedingungen langsam verändern, und dabei bilden sich erste aromatische Strukturen aus. Anschließend wird dieser Prozess gezielt verkürzt fortgeführt, sodass die Oxidation insgesamt auf einem moderaten Niveau bleibt.

Am folgenden Tag durchlaufen die Blätter eine zweite, ebenfalls verkürzte Oxidationsphase, und diese wird sorgfältig überwacht sowie auf die Entwicklung eines klaren, lebendigen Aromaprofils ausgerichtet. Sobald der gewünschte Zustand erreicht ist, wird die Oxidation durch Hitzeeinwirkung gestoppt.

Im Anschluss werden die Blätter nach taiwanesischem Vorbild zu einem sogenannten Ball-Type Oolong gerollt. Dabei bündeln sich die Aromen im Inneren der Kugeln, so dass sie sich im Aufguss erst nach und nach entfalten. Die abschließende, schonende Trocknung stabilisiert den Tee und bewahrt seine aromatische Klarheit.

 

Mai Pokhari Himalayan Oolong Tee - Nepal Oolong-Tee des an den Hängen des Himalaya auf über 2000 Metern Höhe gelegenen Mai Pokhari Estates - nasse Teeblätter nach dem Aufguss

 

Geschmack & Erscheinungsbild

Im Aufguss zeigt dieser Oolong-Tee eine klare Tasse, deren Farbe je nach Ziehdauer von bernsteinfarben bis goldbraun reicht. Das Blatt öffnet sich langsam und gibt dabei nach und nach seine Struktur frei, und so entfaltet sich das Aromaprofil schrittweise.

Das trockene Blatt zeigt sich in unregelmäßig gerollten Kugeln unterschiedlicher Größe mit leicht zerklüfteter Oberfläche. Farblich dominiert ein sattes Tannengrün.

Aromatisch präsentiert sich der Tee vielschichtig und zugleich zugänglich, mit einer lebendigen Frische, die den gesamten Aufguss trägt. Fruchtige Noten erinnern an Stachelbeere und süße Pflaume, ausbalanciert von feinen Zitrusnuancen und einer dezenten floralen Aromatik.

Am Gaumen wirkt der Tee weich und ausgewogen, und zugleich bleibt er klar und präzise in seiner Ausprägung. Der Nachklang ist leicht, frisch und begleitet von einer angenehm weichen, aber deutlich präsenten Süße.

Mit seinem leicht über dem mittleren Bereich liegenden Koffeingehalt wirkt dieser Oolong-Tee belebend und klar, bleibt dabei jedoch ausgewogen und gut zugänglich.

 

Zubereitung

Westliche Zubereitung

Für 200 ml Wasser empfehlen sich etwa 3–4 g Tee. Das Wasser sollte eine Temperatur von rund 85 °C haben, und die Ziehzeit beträgt etwa 3 Minuten. So entsteht ein ausgewogener Aufguss mit klarer Struktur und harmonischer Aromatik.

Gong-Fu-Zubereitung

Wie andere Oolong-Tees eignet sich auch dieser sehr gut für die Gong-Fu-Zubereitung über eine Reihe von Aufgüssen. Dabei wird mit erhöhter Dosierung und deutlich verkürzten Ziehzeiten gearbeitet, sodass sich das Aromenspektrum über mehrere Aufgüsse hinweg differenziert entfalten kann. Die genauen Parameter können dabei nach persönlichem Empfinden angepasst werden.

Zusätzliche Informationen

Gewicht

25g, 50g, 100g

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