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Mai Pokhari GABA Oolong Tee

(2 Kundenrezensionen)

Preisspanne: 8,20 € bis 24,90 €

Aus den hochgelegenen Gรคrten des Mai Pokhari Tea Estate in Ostnepal stammt dieser auรŸergewรถhnliche Nepal Oolong-Tee โ€“ erzeugt von einem Pionier, der in einer Region ohne Oolong-Tradition seinen eigenen Weg gefunden hat. In sorgfรคltiger Handarbeit verarbeitet und geprรคgt vom klaren, kรผhlen Klima an den Hรคngen des Himalaya auf bis zu รผber 2.000 Metern Hรถhe, entsteht durch eine gezielt vertiefte Oxidation ein Oolong mit erhรถhtem Gehalt an GABA (Gamma-Aminobuttersรคure). So entwickelt sich ein vielschichtiger Aufguss, der durch seine weiche, runde Struktur, seine ausgeprรคgte SรผรŸe und eine zugleich klare, ausgleichende Prรคsenz รผberzeugt

Fรผr weitere Informationen und Illustrationen siehe untenstehende Produktbeschreibung.

Beschreibung

Mai Pokhari Gaba Oolong Tee

Aus den hochgelegenen Gรคrten des Mai Pokhari Tea Estate in Ostnepal stammt dieser besondere Oolong-Tee โ€“ hervorgegangen aus der Arbeit eines Pioniers, der sich in einer Region ohne Oolong-Tradition eigenen Wegen gewidmet hat.

In sorgfรคltiger Handarbeit verarbeitet und geprรคgt vom klaren, kรผhlen Klima an den Hรคngen des Himalaya auf bis zu รผber 2.000 Metern Hรถhe, entsteht durch eine gezielt vertiefte Oxidation ein Oolong mit erhรถhtem Gehalt an GABA (Gamma-Aminobuttersรคure). So entwickelt sich ein vielschichtiger Aufguss, der durch seine weiche, runde Struktur, seine ausgeprรคgte SรผรŸe und eine zugleich klare, ausgleichende Prรคsenz รผberzeugt.

 

Mai Pokhari Gaba Oolong Tee - Gaba Oolong Tee des MaI Pokhari Estate auf bis zu รผber 2000 Metern Hรถhe in Nepal - trockene, "ball type"-gerollte Teeblรคtter

 

Herkunft

Der Mai Pokhari Tea Estate liegt im Osten Nepals, nahe der kleinen Ortschaft Jasbire. Die Gรคrten erstrecken sich in Hรถhenlagen zwischen etwa 1.700 und 2.100 Metern und gehรถren damit zu den hochgelegenen Teeregionen des Landes.

Die Umgebung ist Teil eines geschรผtzten Feuchtgebiets, das fรผr seine auรŸergewรถhnliche Biodiversitรคt bekannt ist. Dichte Wรคlder, klare Gewรคsser und eine reiche Tierwelt prรคgen das Landschaftsbild โ€“ darunter auch der seltene Rote Panda, der in dieser Region noch frei lebend vorkommt.

Das Klima ist kรผhl und zugleich geprรคgt von hoher Luftfeuchtigkeit, weil sich Nebel und Wolken in dieser Hรถhenlage regelmรครŸig halten. Diese Bedingungen verlangsamen das Wachstum der Teepflanzen, und zugleich fรถrdern sie die Ausbildung feiner, differenzierter Aromen.

So entsteht ein Terroir, das Klarheit und Tiefe miteinander verbindet und dem Tee eine ruhige, vielschichtige Struktur verleiht.

 

Der Erzeuger

Hinter diesem Tee steht Maan Kumar, ein Teebauer aus der Region Mai Pokhari, der sich frรผh der Herstellung von Oolong-Tee zugewandt hat. In einem Land, das traditionell vor allem fรผr Schwarz- und Grรผntee bekannt ist, begann er, eigene Ansรคtze zu verfolgen.

Sein Zugang zur Herstellung von Oolong war zunรคchst ein autodidaktischer. Vieles eignete er sich selbst an โ€“ unter anderem รผber frei zugรคngliche Quellen sowie durch eigene Experimente mit den Blรคttern seiner Gรคrten. Schon in jungen Jahren stellte er sich die Frage, warum reifere Blรคtter bei der Produktion oft ungenutzt bleiben, und begann, genau mit diesen zu arbeiten.

รœber viele Jahre hinweg entwickelte er so Schritt fรผr Schritt ein tiefes Verstรคndnis fรผr die komplexen Prozesse der Oolong-Herstellung. Heute gilt er als der erste Produzent in Nepal, der sich mit Leidenschaft dieser Teekategorie widmet und sie unter den besonderen Bedingungen seiner Heimat weiterentwickelt hat.

Aus dieser Arbeit sind zwei unterschiedliche Oolong-Tees hervorgegangen, die jeweils eigene Akzente setzen und die Bandbreite seines Kรถnnens zeigen: Der hier angebotene Mai Pokhari Himalayan Oolong sowie der aus den gleichen Blรคttern mit leicht abweichender Verarbeitung hergestellte Mai Pokhari Gaba Oolong.

 

Mai Pokhari Gaba Oolong Tee - Gaba Oolong Tee des MaI Pokhari Estate auf bis zu รผber 2000 Metern Hรถhe in Nepal - Tassenfarbe

 

Pflรผckung

Die Blรคtter fรผr diesen Oolong-Tee werden sorgfรคltig von Hand gepflรผckt, wobei bewusst bereits weiter entwickelte, voll ausgereifte Blรคtter ausgewรคhlt werden. Diese Praxis folgt dem Vorbild traditioneller Oolong-Herstellung, wie sie beispielsweise aus den Oolong-Tee-Traditionen Wuyishans, Fenghuangshans und Taiwans bekannt ist. Die Verwendung reiferer Blรคtter dient dabei der Stรคrkung von Struktur und Tiefe und begรผnstigt eine grรถรŸere aromatische Bandbreite.

Die Pflรผckung erfolgt in den klimatisch gรผnstigen Phasen der Saison, wenn die Blรคtter unter stabilen Bedingungen heranwachsen. So entsteht ein Ausgangsmaterial, das die weitere Verarbeitung trรคgt und die Entwicklung eines vielschichtigen Aromaprofils begรผnstigt.

 

Verarbeitung

Die Herstellung dieses Oolong-Tees folgt einem mehrstufigen Prozess, der Zeit und Aufmerksamkeit erfordert. Nach der Pflรผckung welken die Blรคtter, bis sie einen Teil ihrer Feuchtigkeit verloren haben und geschmeidig werden.

Es folgt eine erste Phase der Oxidation, in der sich die Blรคtter unter kontrollierten Bedingungen langsam verรคndern, und dabei bilden sich erste aromatische Strukturen aus. AnschlieรŸend wird dieser Prozess gezielt verkรผrzt fortgefรผhrt, sodass die Oxidation insgesamt auf einem moderaten Niveau bleibt.

Am folgenden Tag durchlaufen die Blรคtter eine zweite, ebenfalls verkรผrzte Oxidationsphase, und diese wird sorgfรคltig รผberwacht sowie auf die Entwicklung eines klaren, lebendigen Aromaprofils ausgerichtet. Sobald der gewรผnschte Zustand erreicht ist, wird die Oxidation durch Hitzeeinwirkung gestoppt.

Im Anschluss werden die Blรคtter nach taiwanesischem Vorbild zu einem sogenannten Ball-Type Oolong gerollt. Dabei bรผndeln sich die Aromen im Inneren der Kugeln, so dass sie sich im Aufguss erst nach und nach entfalten. Die abschlieรŸende, schonende Trocknung stabilisiert den Tee und bewahrt seine aromatische Klarheit.

 

Mai Pokhari Gaba Oolong Tee - Gaba Oolong Tee des MaI Pokhari Estate auf bis zu รผber 2000 Metern Hรถhe in Nepal - nasse Teeblรคtter nach dem Aufguss

 

Geschmack & Erscheinungsbild

Im Aufguss zeigt dieser Oolong-Tee eine klare Tasse, deren Farbe je nach Ziehdauer von bernsteinfarben bis goldbraun reicht. Das Blatt รถffnet sich langsam und gibt dabei nach und nach seine Struktur frei, und so entfaltet sich das Aromaprofil schrittweise.

Das trockene Blatt zeigt sich in unregelmรครŸig gerollten Kugeln unterschiedlicher GrรถรŸe mit leicht zerklรผfteter Oberflรคche. Farblich dominiert ein sattes Tannengrรผn.

Aromatisch prรคsentiert sich der Tee vielschichtig und zugleich zugรคnglich, mit einer lebendigen Frische, die den gesamten Aufguss trรคgt. Fruchtige Noten erinnern an Stachelbeere und sรผรŸe Pflaume, ausbalanciert von feinen Zitrusnuancen und einer dezenten floralen Aromatik.

Am Gaumen wirkt der Tee weich und ausgewogen, und zugleich bleibt er klar und prรคzise in seiner Ausprรคgung. Der Nachklang ist leicht, frisch und begleitet von einer angenehm weichen, aber deutlich prรคsenten SรผรŸe.

Mit seinem leicht รผber dem mittleren Bereich liegenden Koffeingehalt wirkt dieser Oolong-Tee belebend und klar, bleibt dabei jedoch ausgewogen und gut zugรคnglich.

 

 

Zubereitung

Westliche Zubereitung

Fรผr 200 ml Wasser empfehlen sich etwa 3โ€“4 g Tee. Das Wasser sollte eine Temperatur von rund 85 ยฐC haben, und die Ziehzeit betrรคgt etwa 3 Minuten. So entsteht ein ausgewogener Aufguss mit klarer Struktur und harmonischer Aromatik.

Gong-Fu-Zubereitung

Wie andere Oolong-Tees eignet sich auch dieser sehr gut fรผr die Gong-Fu-Zubereitung รผber eine Reihe von Aufgรผssen. Dabei wird mit erhรถhter Dosierung und deutlich verkรผrzten Ziehzeiten gearbeitet, sodass sich das Aromenspektrum รผber mehrere Aufgรผsse hinweg differenziert entfalten kann. Die genauen Parameter kรถnnen dabei nach persรถnlichem Empfinden angepasst werden.

Zusรคtzliche Informationen

Gewicht n.ย a.
Gewicht

25g, 50g, 100g

2 Rezensionen fรผr Mai Pokhari GABA Oolong Tee

  1. Erlesenes

    Den Tee habe ich als Probe bei meiner letzten Teebestellung erhalten. Erstaunt darรผber, dass in Nepal รผberhaupt Tee als Ooolong, zumal Gaba-Oolong, verarbeitet wird, habe ich den Tee verkostet – mit 2,5 Gramm auf 100 ml Wasser, aufgegossen mit etwa 90 Grad heiรŸem Wasser, bei einer Ziehzeit von eineinhalb Minuten. Zuvor habe ich einen kurzen „Waschgang“ durchgefรผhrt. Der Duft des trockenen Tees ist angenehm erdig-sรผรŸ, aufgegossen bewegt er sich zwischen nassem Laub und einem Aufguss von Birken in der russischen Banja. Die Farbe des Tees ist ein dunkles Kupferrot. Geschmacklich erinnert mich der Aufguss an einen einfachen Da Hong Pao, die Rรถstaromen sind nicht zu krรคftig, insgesamt hinterlรคsst der Tee auch nach drei Aufgรผssen einen krรคftigen Eindruck. Interessant, dass in Nepal auch Oolong von beachtlicher Qualitรคt hergestellt wird.
    Der Punktabzug rรผhrt daher, dass ich insgesamt eher die Oolongs aus Nordthailand prรคferiere; die haben fรผr mich mehr „Charakter“.

  2. A M (Verifizierter Kรคufer)

    Einen Gaba-Oolong nun hier im shop zu finden freut mich sehr! Das ist auch ein ordentlicher Gaba: buttriger Geschmack, relaxierende Wirkung, das Gemรผt klรคrend – mehrere Aufgรผsse lecker – ein eher dunkler Gaba-Oolong – wobei die Herkunft aus Nepal mich erstaunt hat: das hat aber den Vorteil, dass es so auch quasi sebstredend ein high-mountain Oolong ist (was mich nur etwas wenig stรถrt: im Teebecher bleibt nach den ersten Aufgรผssen ein dunkler Staub-Satz ? – das hatte ich auch mal bei einem Kouchika aus anderer Quelle: einem gerรถsteten Sannenbancha – ob das ein kleinerโ€™Produktionsfehlerโ€™ ist oder einfach normal – das ist mir bis jetzt nicht bekannt)? Doch dieser Gaba schmeckt klassisch lecker und gar nicht โ€˜verbranntโ€™ – Alles in Allem: ein empfehlendswerter Gaba-Oolong aus ungewรถhnlicher Herkunft!

    ps: der Gaba wurde aber bei meiner Tee-session ordnungsgemรคss โ€˜gewaschenโ€™ .

    • Thomas Kasper

      Ob es sich bei dem zurรผckbleibenden „Staubsatz“ um einen Produktionsfehler handelt oder nicht, kann ich mit letzter Sicherheit nicht sagen. Ich denke aber, dass dies letztlich eine Frage der Interpretation ist. Es handelt sich dabei um winzige Hรคrchen, mit denen das Teeblatt besetzt ist. Diese lรถsen sich nach Verarbeitung mit hohem Oxiadationsniveau im Aufguss von Blatt und sind so klein, dass sie in einem normalen Tรผllensieb nicht zurรผckbleiben. Ich nehme an, dass der Effekt sich durch bestimmte MaรŸnahmen in der Verarbeitung vermeiden lรคsst, aber ob man es als einen Fehler in der Verarbeitung erachtet oder nicht, wenn dies unterbleibt, ist wie gesagt Interpretationssache.

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