Mountain-Grown Nara Native Yamatomidori Sencha

(4 Kundenbewertungen)

10,4034,90

Nara Native Yamatomidori Mountain Sencha ist ein traditioneller Sencha-Tee aus Fumiaki Iwata’s naturnahem, pestizid- und düngemittelfreiem “Kitorode” Teegarten in Tsukigase, einer südöstlich von Kyoto und Osaka gelegenen Stadt in Japans Nara Präfektur. Im Aufguss produzieren die fein gearbeiteten, ungewöhnlich langen dunkel-tannengrünen Nadeln eine charakteristisch hellgrün schimmernde Tasse, die geschmacklich mit einer eigenwilligen Süße, eingebettet in einen Reigen komplexer vegetaler Noten, aufwartet.

Für weitere Informationen und Illustrationen siehe untenstehende Produktbeschreibung.

Beschreibung

Nara Native Yamatomidori Mountain Sencha - düngemittel- und pestizidfrei naturnah kultivierter traditioneller Sencha-Tee (unbeschattet) aus Fumiaki Iyata's "Hiroto" Teegarten in Tsukigase, Präfektur Nara, Japan

Nara Native Yamatomidori Mountain Sencha

Dieser Tee kommt zu uns von Tea Crane, einem auf naturnah kultivierte Tees von Kleinerzeugern spezialisierten Händler in Japan. Der Betreiber, Tyas Sösen, ist ein gebürtiger Belgier, der seit jungen Jahren in Japan lebt. Dort hat er als jüngster offiziell zertifizierter Teemeister ausländischer Herkunft das Teehandwerk  von der Pike auf erlernt. Seine Liebe zu den traditionellen japanischen Sencha-Tees regionaler Prägung kulminierte schließlich in der Gründung von The Tea Crane. Die zugrundeliegende Philosophie ist dabei eine Rückkehr zum ursprünglichen japanischen Sencha. Das heißt, die Kultivierung erfolgt frei von künstlichen Düngemitteln und Pestiziden. Darüber hinaus bedeutet es eine Verarbeitung, die frei ist von den für die Teeherstellung in Japan heute vielfach charakteristischen industriellen Massenprozessen. So wird auch der Nara Native Yamatomidori Mountain Sencha zu einem japanischen Grüntee traditioneller Prägung.

Im Aufguss produzieren die fein gearbeiteten, ungewöhnlich langen dunkel-tannengrünen Nadeln eine charakteristisch hellgrün schimmernde Tasse. Diese widerum erfreut geschmacklich mit einer eigenwilligen Süße, eingebettet in einen Reigen komplexer vegetaler Noten.

Der Teegarten – Kitorode

Der “Kitorode” (キトロデ) Teegarten liegt in Tsukigase, einer südöstlich von Kyoto und Osaka gelegenen Stadt in Japans Nara Präfektur. Er geht zurück auf die Pflanzung von Teesamen des Nara-nativen Yamatomidori-Kultivars im Jahr 1964. Damals waren von Ablegern gezogen Setzlinge in Japan noch teurer als die eigenhändige Aufzucht der Teepflanzen vom Samen. Diesem Umstand verdanken wir einen Teegarten mit natürlich gewachsenen Teebüschen, wie er heute in Japan nur noch selten zu finden ist. Dabei steht die mit Teebüschen bewirtschaftete Fläche in einem Verhältnis von etwa 2:1 zu mit wilder Vegetation bewachsenem Areal.

Düngemittel- und pestizidfreier "Kitorode" Teegarten von Fumiaki Iyata in Tsukigase, Präfektur Nara, Japan

Kitorode Teegarten

Der magmatische Boden des auf 260 Höhenmetern gelegenen Hangs besteht aus einer Mischung aus Lehm und Granit. Die hieraus resultierende Bodenqualität ist so hoch, dass der Teegarten gänzlich ohne zusätzliche Düngemittel auskommt. Die Teebüsche ziehen sich in horizontaler Linie den in Richtung Südosten weisenden Hang entlang. Auf diese Weise erhalten sie gerade am Vormittag viel Sonnenlicht, was einen frühen First Flush begünstigt.

Fumiaki Iwata, der Betreiber des Teegartens, ist der 17. Erbfolger der Iwata-Familie in Tsukigase, Nara Präfektur, Japan. Der studierte Landwirt fungierte nach seiner Graduierung von Tokyos Landwirschafts-Universität zunächst in leitender Position bei Tsukigase Kenkō Chaen. Dort avancierte er bald zum Präsidenten des auf organischen Teeanbau spezialisierten Unternehmens. Im Jahr 2001 schließlich zog er sich aus dem Büroleben zurück, um sich ganz der familieneigenen Teefarm zu widmen.

Fumiaka Iwata, Eigentümer und Betreiber des düngemittel- und pestizidfreien "Kitorode" Teegartens in Tsukigase, Präfektur Nara, Japan

Fumiaki Iwata

Der Kultivar – Yamatomidori

Der Kultivar findet 1924 erstmalig Erwähnung als Kultivar “Nr. 10” des lokalen landwirtschaftlichen Forschungszentrums. Seinen Namen, Yamatomidori, erhält er allerdings erst 1953. Dabei gelten die überdurchschnittliche Resistenz des Kultivars gegen Kälte/Frost, Mehltau und Anthraknose als für die Kultivierung besonders vorteilhafte Eigenschaften. Weiter ist die sanfte, vom Charakter her aber recht eigenwillige Süße ein typischen Kennzeichen der Yamatomidori-Teepflanze.

Aufgrund der guten Abflusseigenschaften unter Vermeidung von Stauwasser wächst Yamatomidori an Hängen mit entsprechender Neigung besonders gut. Auf ebenem Untergrund dagegen erzielt der Kultivar signifikant weniger gute Ergebnisse.

Yamatomidori Kultivar im düngemittel- und pestizidfreier "Kitorode" Teegarten von Fumiaki Iyata in Tsukigase, Präfektur Nara, JapanYamatomidori Kultivar

Die Zubereitung – 90°C

Wichtig zu wissen bei der Zubereitung traditioneller Sencha-Tees ist, dass die “70°C-Regel” hier keine Anwendung findet. Stattdessen entfaltet der  Nara Native Yamatomidori Mountain Sencha sein charakteristisches Geschmacksprofil am besten bei einer Aufgusstemperatur von 90°C.  Als Dosierung empfiehlt sich dabei die Verwendung von ca. 2-3g Teeblätter per 100ml möglichst weichen Wassers. Von ca. 4 wohlschmeckenden Aufgüssen sollte der erste nicht länger als eine Minute ziehen. Anschließend benötigt ein zweiter Aufguss für umfangreichen Wohlgeschmack nur etwa 20 Sekunden. Danach dürfen 2 weitere Aufgüsse wieder 1 bzw. 2 Minuten ziehen.

Nara Native Yamatomidori Mountain Sencha - düngemittel- und pestizidfrei naturnah kultivierter traditioneller Sencha-Tee (unbeschattet) aus Fumiaki Iyata's "Hiroto" Teegarten in Tsukigase, Präfektur Nara, Japan

Eine Übersicht über die Geschichte und Grundtypen von grünem Tee in Japan liefert der folgende Blog-Artikel:

Weitere (unbeschattete) Sencha-Tees im Siam Tee Shop gibt es unter dem folgenden Link:

https://siam-tee.de/produkt-kategorie/tee-aus-japan/sencha-tee/

Zusätzliche Informationen

Gewicht n. v.
Gewicht

25g, 50g, 100g

4 Bewertungen für Mountain-Grown Nara Native Yamatomidori Sencha

  1. Rafael (Verifizierter Besitzer)

    Es ist mir eine Freude, die erste Bewertung zu diesem besonderen Tee abzugeben. Ich war als Umami Sencha Liebhaber natürlich etwas skeptisch – sobald man jedoch weiß, was es mit dem ganzen Umami Hype auf sich hat und wie dieser Geschmack zustande kommt möchte man (oder besser ich) sich gerne außerhalb dieser Pfade bewegen. Ich habe also gleich 100g dieses Tees bestellt und nun die erste Session hinter mir. Ich habe 2 Teelöffel Tee mit ca 120ml 95C warmen Wasser aufgegossen und 4 Aufgüsse jeweils 40-60sek ziehen lassen. Der Tee ist komplex, geradlinig, würzig (Gemüse), edelbitter, hat sogar etwas Umami und leichte zitrusanklänge. Der 5 Aufguss zieht noch…
    Ich bin sehr positv überrascht und kann mir gut vorstellen diesen Tee jeden Tag zu genießen. Er schmeckt wahnsinnig “echt” – so abgedroschen das auch klingen mag.

  2. Susanne A.-H.

    Ich habe eine Probe bei meiner letzten Bestellung bekommen (vielen Dank dafür) und musste diese gleich probieren, da ich sehr gerne Sencha-Tees genieße. Diese gieße ich sonst eher mit 75 Grad auf, habe mich bei diesem Tee aber an die empfohlenen 90 Grad gehalten!
    Das Ergebnis ist ein sehr wohlschmeckender Sencha, der intensiv nach grünem Gemüse mit einigen Zitrusnoten duftet und dann auch schmeckt. Er verträgt mehrere Aufgüsse und ist auf jeden Fall eine Bereicherung für meinen Teebestand, auch unter dem Hintergrund des pestizid- und düngemittelfreien Anbaus!

  3. Jürgen (Verifizierter Besitzer)

    Verglichen mit dem Withered Sencha Mirai oder dem Liquid Jade Sencha No. 3 erscheint mir der hier zu besprechende Sencha weniger komplex und vielschichtig. Das meine ich weniger wertend als viel mehr charakterisierend.
    Der Yamatomidori kommt ohne Umstände direkt auf den Punkt und verwöhnt den Teegenießer mit vegetalen, floralen, spinatartigen, teils spritzigen Noten und einer leichten Adstringenz. Eine distinguierte Edelbitternote bildet einen willkommenen Kontrast zum sanften „grünen“ Grundcharakter, und im Abgang lässt ein eher kräftiges Umami die Herzen der Fans solcher Geschmacksnoten sicher höher schlagen.

  4. ECL

    Bei diesem Tee handelt es sich um den geschmacklich “einfachste” Exemplar von The Tea Crane. Der Tee hat einen weichen Grundcharkter mit vegetalen und floralen Noten sowie einer gewissen aber nicht allzu ausgeprägten Süße (deutlich weniger als beim Mandokoro). Dazu kommt eine minimale Herbe und leicht zitrusartige Nuancen. Wirkliches Umami konnte ich nicht rausschmecken. Die helle und gelbliche Tassenfarbe lässt auch hier wieder auf eine kürzere Dämpfung schließen. Insgesamt ist der Tee recht angenehm zu trinken.

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