Sencha Fuji

(5 Kundenrezensionen)

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Sencha ist der meistgetrunkene Tee Japans. Unser Sencha Fuji ist ein Sencha-Tee gehobener Klasse aus der ersten Frühlingspflückung am Mount Fuji. Was diesen Tee aus der Masse marktüblicher Sencha-Tees hervorhebt, ist zum einen die sanfte Milde seines leicht grasigen bis zart heuartigen Grundcharakters. Zum anderen ist es die vornehme Süße, mit einem Hauch zarter Frühlingsblüte, die unseren Sencha Fuji gerade für zarte Gaumen zur ersten Wahl macht.

Für weitere Informationen und Illustrationen siehe untenstehende Produktbeschreibung.

Beschreibung

Sencha-Tee

Sencha-Tee ist zunächst einmal ein Oberbegriff für den – typischerweise gedämpften – grünen Tee aus Japan. In einem spezifischeren Sinne steht Sencha in Japan aber auch für unbeschattete grüne Tees der 1. und 2. (Frühlings- und Sommer-) Pflückung. Gemäß einschlägiger Schätzungen machen Sencha-Tees in solch engerem Sinne etwa 80% des in Japan angebauten Tees aus. Dazu ist es auch der in Japan am meisten getrunkene Tee.

Sencha Fuji - unbeschatteter japanischer Sencha-Tee der Frühlingspflückung am Mount Fuji

Im Spätsommer oder Herbst gepflückte Tees bezeichnet man dagegen als “Bancha“. Andere japanische Grünteesorten der frühen Pflückungen wären der beschattete “Kabusecha” und der aus Tencha-Blättern produzierte, ebenfalls beschattete Gyokuro. Dazu gibt es einige Sonderformen von Sencha-Tee. Dies sind in der Regel Verarbeitungsvariationen wie Fukamushicha (tief gedämpft), Kukicha (Blattmaterial mit Stengelanteil), Tamaryokucha (offen gerolltes Blatt), Hojicha (gerösteter Grüntee) und Genmaicha (Sencha-Blätter mit gerösteten Reiskörnern). Eine weitere Sonderform von Sencha-Tee ist der Shincha, welches der frisch gepflückte Tee der ersten Frühlingspflückung ist.

Anders als in China wird grüner Tee in Japan zum Stoppen der Oxidationsprozesse gedämpft statt geröstet. Diesem Unterschied vedanken wir den besondere Charakter japanischer Grüntees im Vergleich zu grünen Tees aus China und den meisten anderen Herkunftsländern. Im Sencha-Tee erfährt dieser Charakter seine typischste Ausprägung. Zu einem angenehm grasigen bis heuartigen Grundgeschmack gesellen sich je nach Ausprägung lieblich-süße, frisch-fruchtige oder auch feinherbe florale Noten. Nach dem Stoppen der Oxidationsprozesse werden Sencha-Tees typischerweise in eine charakteristische Nadelform gerollt.

Sencha Fuji - unbeschatteter japanischer Sencha-Tee der Frühlingspflückung am Mount Fuji

Sencha Fuji

Der Mount Fuji ist nicht nur Japans höchster Berg, sondern auch naturgegebenes Wahrzeichen des Landes. Die fruchtbaren vulkanischen Böden seiner sonnenbeschienenen Hänge und Ausläufer machen die Region Shizuoka seit Jahrhunderten zum beliebtesten Teeanbaugebiet Japans. Zusätzlich verhelfen häufiger Dunst und Nebel dem hier angebauten Sencha-Tee zu besonders hoher geschmacklicher Komplexität.

Unser Sencha Fuji ist ein Sencha gehobener Klasse aus der ersten Frühlingspflückung am Mount Fuji. Das Blatt des nur leicht gedämpften Sencha wirkt aufgrund seines spannungsreichen Charakters leicht brüchig. Nach dem Aufguss wird die feine Blattstruktur deutlich erkennbar. Die Infusion der tief oliv-grünen Teeblätter schimmert hellgrün in der Tasse.

Was diesen Tee aus der Masse marktüblicher Sencha-Tees hervorhebt, ist zum einen die sanfte Milde seines leicht grasigen bis zart heuartigen Grundcharakters. Zum anderen ist es die liebliche Süße, mit einem Hauch duftig-zarter Frühlingsblüte, die unseren Sencha Fuji gerade für zarte Gaumen zur ersten Wahl macht.

Sencha Fuji - unbeschatteter japanischer Sencha-Tee der Frühlingspflückung am Mount Fuji

Zubereitung

Sencha Fuji ist ein äußerst “verzeihender” Sencha-Tee. Das heißt, er wird auch bei höherer Aufgusstemperatur oder verlängerter Ziehdauer nicht gleich bitter oder adstringent. Um diesem Tee den feinsten seiner Geschmäcker zu entlocken, empfehlen wir, dennoch dem Standard für die Zubereitung japanischer Grüntees zu folgen.

Bei einer Dosierung von 2-3g Teeblätter auf 100ml Wasser einer Temperatur um 70°C 1-2 Minuten ziehen lassen. Auf solche Weise zubereitet steht ein 2. Aufguss einer Ziehdauer von 1/2-1 Minute dem ersten in nichts nach. Und auch ein dritter und vierter Aufguss einer Ziehdauer von 2 bzw. 3 Minuten sind es durchaus noch wert! Um dem Teeblatt möglichst alle guten Inhaltstoffe abzuringen, empfiehlt sich für diese eine erhöhte Aufgusstemperatur von 80°C bzw. 90°C.

Achtung: Die feinen geschmacklichen Nuancen entlockst du dem Tee am besten unter Verwendung möglichst weichen (kalkarmen) Wassers! Falls das Leitungswasser deines Wohnorts dies nicht hergibt, empfiehlt sich die Verwendung eines handelsüblichen Wasserfilters.

Sencha Fuji - unbeschatteter japanischer Sencha-Tee der Frühlingspflückung am Mount Fuji

Weitere Infos über den Teeanbau in Japan und einen Überblick über die dort erzeugten grünen Tees liefert mein einschlägiger Blog-Artikel:

(Grüner) Tee in Japan – Geschichte und moderne Ausprägung

Zusätzliche Informationen

Gewicht n. v.
Gewicht

25g, 50g, 100g, 200g

5 Bewertungen für Sencha Fuji

  1. Michael M. (Verifizierter Besitzer)

    Sencha Fuji – zu feinen Nadeln gerollte Teeblätter ergeben bei 70 Grad – 5 g auf 350 ml – eine hellgrüne Tassenfarbe. Das Aroma ist grasig und der Geschmack äußerst mild, leicht süß. Die Geschmacksnote bleibt noch eine Weile auf der Zunge und im Gaumen erhalten. Ein wirklich sehr milder Sencha, wie ich so zuvor noch keinen gekostet habe.

  2. Susanne A.-H.

    Sencha Fuji – ein schöner milder Sencha.
    Ich habe ihn auch mit 70 Grad aufgegossen. Im Glaskännchen, um mich an der hellgrünen Farbe zu erfreuen. Geschmacklich ist er grasig mit einer leichten Vanillenote und einer leichten Süße. Nach dem dritten Aufguss ist dann auch Schluss, aber diese drei Aufgüsse habe ich genossen!

  3. Jürgen

    Dieser Tee gehört zu den milderen Vertretern seiner Kategorie. Zubereitet habe ich ihn in der Shibo mit 5g auf 100ml ca. 70 Grad heißem Wasser. Auf diese Weise produziert der Tee bis zu 8 Aufgüsse mit 30, 20, 25, 30, 40, 60, 90, 120s einer leuchtend hellgelben Infusion. Im Mund wirkt der Tee schlank und geradlinig. Zarte grasige Noten und sehr milde, an helle Früchte erinnernde Nuancen bestimmen zusammen den Grundcharakter des Sencha Fuji. Umami spielt eher eine Nebenrolle was meinen Präferenzen sehr entgegen kommt. Bitterkeit oder Adstringenz sind diesem Tee dagegen fremd.
    Aus meiner Sicht ist der Sencha Fuji einer der zugänglichsten Senchas die ich bisher getrunken habe, und deshalb, sowie durch seine große Toleranz gegenüber Zubereitungsfehlern auch unbedingt Anfängern zu empfehlen.

  4. Christopher Jacoby

    Vorweg: Ich bereite meinen Tee etwas anders zu als die meisten Teetrinker: Ich mache medizinische Aufgüsse, bzw. Ich versuche das maximum an Nährstoffen aus den Blättern rauszuholen. Daher gibt es bei mir nur Einen einzigen Aufguss, dieser zieht allerdings lange, mind. 45 Minuten durch und wird ab und zu gut gerührt damit sich nach Möglichkeit Alles aus den Blättern in die Tasse löst. Die Blätter sind danach auch ausgelutscht und fad und eignen sich nicht mehr für weitere Aufgüsse. Aufguss Temperatur ist allerdings gleich: 60 bis maximal 70C°. Sicher, manch Einer mag das als Verschwendung sehen… Ich trinke meinen Tee halt so und eigentlich in Erster Linie aus gesundheitlichen Gründen. Daher bewerte Ich ihn auch unter diesem Aspekt. Ich hoffe damit eine Interessante Sicht auf eine andere Zubereitungsmethode zu liefern. Behaltet daher meine Zubereitungsmethode im Hinterkopf wenn Ihr meine Bewertungen lest.

    Ich hatte den Fuji als Teeprobe mitgeliefert bekommen. Durch und durch ein sehr “japanischer” Tee. Ein Tee der etwas gehobenen Klasse, preislich aber noch im Rahmen eines Alltagstees.

    Die Nadeln waren ziemlich lang, relativ Dunkelgrün wenn auch nicht so Dunkel wie ein guter Gyokuro. Vergleichbar mit dem Kagoshima Kamairicha im Aussehen, ganz anders im Geschmack allerdings.

    Ich habe einige Tees durch, ich würde ihn zwar als mild aber nicht als den mildesten bezeichnen, wohl aber definitiv den klarsten. Das war definitiv die bisher klarste Tasse die Ich hatte. Und trotz langer Ziehzeit gab es praktisch keine Trübung des Wassers. Die Farbe war ein klares, ausgewogenes Grün-Gelb.

    Geschmacklich relativ mild, eine Mischung aus grasig-frisch und floral, wobei die florale Note wie passend beschrieben an helle Frühlingsblüten errinert. Am ehesten passt der Geruch des aus Nord-China stammenden Duftschneeballs, denn Ich wiederum als sehr Johannisbeeren artig und auch stechend beschreiben würde. Die florale Note des Fuji war dem sehr ähnlich, allerdings ganz ohne den stechenden Charakter. Ansonsten besitzt der Fuji nur sehr wenig Süße, praktisch keine Herbe und wenig Bitterkeit. Es dominierem ganz klar die grasige Frische und die floralen Noten. Im Nachhall nur noch leicht floral, hält relativ lange. Sehr urtypisch japanisch in vielerlei Hinsicht, vom Geschmack bis hin zur Klarheit.

    Kein schlechter Tee wenn auch nicht billig. Persönlich würde Ich mir etwas mehr Geschmack wünschen. Da sehr verzeihend offensichtlich auch gut für Anfänger geeignet die den Geschmack von japanischen Tees entweder bevorzugen oder kennen lernen wollen. Durch seine Eigenschaften ist der Tee auch relativ erfrischend, macht sich bestimmt gut als Sommergetränk kann Ich mir vorstellen.

  5. Brömer

    Sehr interessanter Beitrag , werde ich auch einmal probieren . Habe immer mit 85 Grad aufgegossen .
    Danke für diese Informationen .

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