Shincha Gyokuro Kirisakura Grüner Tee

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Shincha Gyokuro Kirisakura („Kirisakura“ = jap. für „Kirschblüten im Nebel“) ist ein in den ersten Tagen der Frühpflückung geernteter japanischer grüner Vollschatten-Tee (Gyokuro) in Shincha-Qualität (Shincha hier im Sinne von „First Flush“) aus der Region Kagoshima im Süden Japans. Der besondere Charakter der frühen Pflückung, die vulkanische Hanglage Teegärten, die mehrwöchige Vollbeschattung vor der Ernte und eine hochwertige Auswahl nur der jüngsten und zartesten Blätter garantieren einen Shincha Gyokuro Grüntee der Spitzenklasse.

Für weitere Infos siehe untenstehende Produktbeschreibung.

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Beschreibung

Fresh Gyokuro tea from the first harvest

Shincha Gyokuro Kirisakura Grüner Tee

Gyokuro Kirisakura ist ein japanischer Vollschatten-Tee (Gyokuro = Vollschatten) aus der ersten (Shincha-) Pflückung in Japans zweitgrößter Teeanbauregion, dem Gebiet um Kagoshima, Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur auf der Insel Kyushu, auf dem südlichsten Zipfel Japans. Dank der Nähe der Teegärten zu dem noch aktiven Vulkan „Sakurajima“ gedeiht dieser Tee in besonders reichen Böden. Ein weiterer begünstigender Faktor für die Anreicherung von Wirk- und Aromastoffen in den Blättern der Teepflanze ist das für den Teeanbau wie geschaffene milde Klima der südlichen Kagoshima-Region.

Japan map: Tea cultivation area Kagoshima

Bereits die trockenen, tief grünen Teeblätter verströmen einen verführerisch frischen, lieblich-fruchtigen Duft, der sich im Aroma des jadegrün schimmernden Aufgusses wiederfindet. Das hierbei gegebene Versprechen hält der vollmundige, fruchtig-süße Geschmack unseres Shincha Gyokuro Kirisakura mit geradezu spielerischer Leichtigkeit. Der ungewöhnlich lange und intensive Nachklang auf dem Gaumen erfreut die Geschmacksknospen des Genießers noch weit über den Genuss dieses Tees hinaus. Ein grüner Tee, der glücklich macht!

Shincha Gyokuro Kirisakura Green tea: "Cherry blossoms in the mist"

Namensgebung

Mit Shincha bezeichnet man in Japan die frischen Tees aus den ersten Tagen der Frühernte im zeitigen Frühling. Zum „Gyokuro“ dagegen wird ein japanischer Grüntee durch die ca. 3-wöchige Vollbeschattung (vollständige Einhausung) der Teefelder mit mehrlagigen Netzen. Und „Kirisakura“ ist Japanisch für „Kirschblüten im Nebel“, eine Anspielung auf die von Nebel bedeckten Teegärten.

Fresh Japanese Gyokuro tea from the year of the first harvest

Was ist Gyokuro Tee?

Erstes charakteristisches Merkmal der Herstellung von Gyokuro Tee ist die ca. 3-wöchige „Einhausung“ der Teegärten vor der Ernte. Hierzu dienen jeweils mehrere Lagen engmaschiger Netze, die bis zu 90% des Sonnenlichts herausfiltern. Der weitgehende Entzug von Licht während dieser Phase bewirkt Aktivitäten in der Teepflanze, die eine veränderte Zusammensetzung der Inhaltsstoffe zur Folge haben. Folgen hiervon sind ein erhöhter Anteil an Aminosäuren (insbes. Theanin) und Alkaloiden (insbes. Koffein, Theophyllin). Außerdem bewirkt die Beschattung eine Reduktion der Bitterstoffe (insbes. Catechine) im Teeblatt. Als Folge hiervon weist der resultierende Tee geschmacklich eine deutlich höhere Süße sowie sen für Gyokuro typischen „umami“-Geschmack auf. Und auch das Duftaroma und die tiefgrüne Farbe des Tees gewinnen durch die Beschattung an Intensität.

Das zweite definitorische Merkmal von Gyokuro Tee ist die Verwendung von „Tencha“ anstatt des ganzen Teeblattes. Dabei ist „Tencha“ das von Astresten und Blattrippen befreite Teeblatt. Entsprechend ergibt sich für die Herstellung von Gyokuro zusätzlich zum Beschattungsaufwand ein weiterer aufwändiger Verarbeitungsschritt. Dementsprechend bestehen die beiden Hauptunterschiede der Gyokuro-Verarbeitung zur Herstellung von „Kabuse“-Tee in Beschattungsgrad und Blattmaterial. Denn zum einen bedient sich die Kabuse-Methode zur möglichst naturgetreuen Nachstellung der Lichtverhältnisse in der Natur vergleichsweise grobmaschiger Netze („Kabuse“-Netze: ca. 50% UV-Filterung). Und zum anderen findet bei der Herstellung von Kabuse-Tee das ganze Teeblatt Verwendung.

Für eine optimale Erschließung der Inhaltsstoffe und zum Schutz vor Oxidationsprozessen werden die frisch geernteten tiefgrünen Teeblätter unmittelbar nach der Pflückung gedämpft, gekühlt, gerollt und getrocknet. Der einzigartige, intensiv süßliche „umami“-Geschmack ist dafür verantwortlich, dass Gyokuro in Japan allgemein als die delikateste aller japanischen Teesorten gilt.

Shincha Gyokuro Kirisakura in my Spring Garden, April 2015

Zubereitung von Gyokuro Tee

Wenn man Gyokuro-Tee wie einen gewöhnlichen Sencha-Tee zubereitet, erschließt sich der besondere Charakter dieser speziellen Teesorte nur begrenzt. Um in den vollen Genuß der geschmacklichen Vorzüge dieser speziellen Teesorte zu gelangen, empfiehlt sich daher ein spezifischer Ansatz. Dabei stehen drei Zubereitungsparameter besonders im Vordergrund, namentlich Dosierung, Wassertemperatur und Ziehdauer. Im Vergleich zur Zubereitung eines gewöhnlichen Grüntees ist die optimale Dosierung eines Gyokuro höher, die Wassertemperatur niedriger und die Ziehdauer kürzer. Entsprechend empfehle ich als Ausgangspunkt für eigene Explorationen den folgenden Ansatz:

4g Teeblätter per 100ml Wasser mit Wasser einer Temperatur um 65° übergießen. Dann 1 Minute ziehen lassen für einen ersten Aufguss. Anschließend ergibt sich ein weiterer wohlschmeckender Aufguss mit stark verkürzter Ziehdauer (annähernd null, aufgießen und gleich ausgießen). Danach für weitere Aufgüsse Temperatur und Ziehdauer jeweils leicht erhöhen.

Wasser

Wie für alle Teesorten gilt auch hier: je weicher (kalkarm) das Wasser, desto besser.

Gefäß

Am besten geeignet für die Zubereitung japanischer Grüntees wie Gyokuro, Sencha-, Bancha- oder Kabusecha-Tees sind Teekännchen aus Ton. In Japan sind dies in der Regel die japanische Seitengriff-Teekanne (Kyusu) oder das Shiboridashi. Aber auch eine Teekanne im chinesischen Stil verricht letztlich natürlich den gleichen Dienst. Und auch mit Porzellan- und Glas-Teekannen lassen sich vergleichbar gute Ergebnisse erzielen.

Trinkgefäß

Getrunken wird Gyokuro Grüner Tee in Japan aus kleineren bis mittelgroßen Teetassen („Chawan“ or „Yunomi“), deren Stil und bevorzugte Größe dem jeweiligen Bedarf, d.h. Situation und Laune angepasst werden können.

Shincha Gyokuro Kirisakura als Kaltaufguss

Shincha-Tees sind besonders gut für erfrischende Kaltaufgüsse und den Genuss als Eistee geeignet. Für den Kaltaufguss empfiehlt sich eine Ziehdauer von 20-30 Minuten in Wasser von Zimmertemperatur unter Verdopplung der Menge der verwendeten Teeblätter. Auf Eis serviert ein einzigartiger Genuss vor allem an heißen Tagen!

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Weitere Informationen zu Arten japanischer Grüntees

Lesen Sie für weitere Informationen und Hintergründe zu Gyokuro und anderen japanischen grünen Tees sowie weiteren für Japan typischen Teesorten bitte auch unseren einschlägigen Artikel im Siam Tee Blog, der einen umfassenden und doch gut verständlichen Überblick über Japans Tee-Welt und -Geschichte liefert:

Tee in Japan – Geschichte und moderne Ausprägung/en

Zusätzliche Information

Gewicht n.a.
Gewicht

25g, 50g, 100g, 200g

3 Bewertungen für Shincha Gyokuro Kirisakura Grüner Tee

  1. Markus (Verifizierter Besitzer)

    Immer wieder ein Traum. Dieser Tee wertet von Innen auf. Die leuchtend grüne Tasse ist optisch nicht zu toppen. Definitiv der weltbeste Grüntee für meinen Gaumen.

  2. mikeymaily (Verifizierter Besitzer)

    Shincha Gyokuro Kirisakura – Beim Öffnen der Verpackung entströmt der frische Duft, mit der für japanische Tees so typischen Note. Die dunkelgrünen Blätter sind sehr fein und gleichmäßig gerollt. Der Aufguss ergibt eine schöne durchsichtige hellgrüne Farbe. Der Geschmack ist leicht, erfrischend und ein klein wenig süßlich. Sehr süffig. Alles in allem ein wundervoller japanischer Tee bester Güte.

  3. a-schwanen (Verifizierter Besitzer)

    Dieser Tee ist einfach ein Genuss, er riecht schon gut beim öffnen der Verpackung und schmeckt ebenso gut. Unser Lieblingstee !!!

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