Shincha Gyokuro Kirisakura Grüner Tee

(8 Kundenrezensionen)

10,2063,90

Shincha Gyokuro Kirisakura („Kirisakura“ = jap. für „Kirschblüten im Nebel“) ist ein in den ersten Tagen der Frühpflückung geernteter japanischer grüner Vollschatten-Tee (Gyokuro) in Shincha-Qualität (Shincha hier im Sinne von „First Flush“) aus der Region Kagoshima im Süden Japans. Der besondere Charakter der frühen Pflückung, die vulkanische Hanglage Teegärten, die mehrwöchige Vollbeschattung vor der Ernte und eine hochwertige Auswahl nur der jüngsten und zartesten Blätter garantieren einen Shincha Gyokuro Grüntee der Spitzenklasse.

Für weitere Infos siehe untenstehende Produktbeschreibung.

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Beschreibung

Fresh Gyokuro tea from the first harvest

Shincha Gyokuro Kirisakura Grüner Tee

Gyokuro Kirisakura ist ein japanischer Vollschatten-Tee (Gyokuro = Vollschatten) aus der ersten (Shincha-) Pflückung in Japans zweitgrößter Teeanbauregion, dem Gebiet um Kagoshima, Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur auf der Insel Kyushu, auf dem südlichsten Zipfel Japans. Dank der Nähe der Teegärten zu dem noch aktiven Vulkan „Sakurajima“ gedeiht dieser Tee in besonders reichen Böden. Ein weiterer begünstigender Faktor für die Anreicherung von Wirk- und Aromastoffen in den Blättern der Teepflanze ist das für den Teeanbau wie geschaffene milde Klima der südlichen Kagoshima-Region.

Japan map: Tea cultivation area Kagoshima

Bereits die trockenen, tief grünen Teeblätter verströmen einen verführerisch frischen, lieblich-fruchtigen Duft, der sich im Aroma des jadegrün schimmernden Aufgusses wiederfindet. Das hierbei gegebene Versprechen hält der vollmundige, fruchtig-süße Geschmack unseres Shincha Gyokuro Kirisakura mit geradezu spielerischer Leichtigkeit. Der ungewöhnlich lange und intensive Nachklang auf dem Gaumen erfreut die Geschmacksknospen des Genießers noch weit über den Genuss dieses Tees hinaus. Ein grüner Tee, der glücklich macht!

Shincha Gyokuro Kirisakura Green tea: "Cherry blossoms in the mist"

Namensgebung

Mit Shincha bezeichnet man in Japan die frischen Tees aus den ersten Tagen der Frühernte im zeitigen Frühling. Zum „Gyokuro“ dagegen wird ein japanischer Grüntee durch die ca. 3-wöchige Vollbeschattung (vollständige Einhausung) der Teefelder mit mehrlagigen Netzen. Und „Kirisakura“ ist Japanisch für „Kirschblüten im Nebel“, eine Anspielung auf die von Nebel bedeckten Teegärten.

Fresh Japanese Gyokuro tea from the year of the first harvest

Was ist Gyokuro Tee?

Erstes charakteristisches Merkmal der Herstellung von Gyokuro Tee ist die ca. 3-wöchige „Einhausung“ der Teegärten vor der Ernte. Hierzu dienen jeweils mehrere Lagen engmaschiger Netze, die bis zu 90% des Sonnenlichts herausfiltern. Der weitgehende Entzug von Licht während dieser Phase bewirkt Aktivitäten in der Teepflanze, die eine veränderte Zusammensetzung der Inhaltsstoffe zur Folge haben. Folgen hiervon sind ein erhöhter Anteil an Aminosäuren (insbes. Theanin) und Alkaloiden (insbes. Koffein, Theophyllin). Außerdem bewirkt die Beschattung eine Reduktion der Bitterstoffe (insbes. Catechine) im Teeblatt. Als Folge hiervon weist der resultierende Tee geschmacklich eine deutlich höhere Süße sowie sen für Gyokuro typischen „umami“-Geschmack auf. Und auch das Duftaroma und die tiefgrüne Farbe des Tees gewinnen durch die Beschattung an Intensität.

Das zweite definitorische Merkmal von Gyokuro Tee ist die Verwendung von „Tencha“ anstatt des ganzen Teeblattes. Dabei ist „Tencha“ das von Astresten und Blattrippen befreite Teeblatt. Entsprechend ergibt sich für die Herstellung von Gyokuro zusätzlich zum Beschattungsaufwand ein weiterer aufwändiger Verarbeitungsschritt. Dementsprechend bestehen die beiden Hauptunterschiede der Gyokuro-Verarbeitung zur Herstellung von „Kabuse“-Tee in Beschattungsgrad und Blattmaterial. Denn zum einen bedient sich die Kabuse-Methode zur möglichst naturgetreuen Nachstellung der Lichtverhältnisse in der Natur vergleichsweise grobmaschiger Netze („Kabuse“-Netze: ca. 50% UV-Filterung). Und zum anderen findet bei der Herstellung von Kabuse-Tee das ganze Teeblatt Verwendung.

Für eine optimale Erschließung der Inhaltsstoffe und zum Schutz vor Oxidationsprozessen werden die frisch geernteten tiefgrünen Teeblätter unmittelbar nach der Pflückung gedämpft, gekühlt, gerollt und getrocknet. Der einzigartige, intensiv süßliche „umami“-Geschmack ist dafür verantwortlich, dass Gyokuro in Japan allgemein als die delikateste aller japanischen Teesorten gilt.

Shincha Gyokuro Kirisakura in my Spring Garden, April 2015

Zubereitung von Gyokuro Tee

Wenn man Gyokuro-Tee wie einen gewöhnlichen Sencha-Tee zubereitet, erschließt sich der besondere Charakter dieser speziellen Teesorte nur begrenzt. Um in den vollen Genuß der geschmacklichen Vorzüge dieser speziellen Teesorte zu gelangen, empfiehlt sich daher ein spezifischer Ansatz. Dabei stehen drei Zubereitungsparameter besonders im Vordergrund, namentlich Dosierung, Wassertemperatur und Ziehdauer. Im Vergleich zur Zubereitung eines gewöhnlichen Grüntees ist die optimale Dosierung eines Gyokuro höher, die Wassertemperatur niedriger und die Ziehdauer kürzer. Entsprechend empfehle ich als Ausgangspunkt für eigene Explorationen den folgenden Ansatz:

4g Teeblätter per 100ml Wasser mit Wasser einer Temperatur um 65° übergießen. Dann 1 Minute ziehen lassen für einen ersten Aufguss. Anschließend ergibt sich ein weiterer wohlschmeckender Aufguss mit stark verkürzter Ziehdauer (annähernd null, aufgießen und gleich ausgießen). Danach für weitere Aufgüsse Temperatur und Ziehdauer jeweils leicht erhöhen.

Wasser

Wie für alle Teesorten gilt auch hier: je weicher (kalkarm) das Wasser, desto besser.

Gefäß

Am besten geeignet für die Zubereitung japanischer Grüntees wie Gyokuro, Sencha-, Bancha- oder Kabusecha-Tees sind Teekännchen aus Ton. In Japan sind dies in der Regel die japanische Seitengriff-Teekanne (Kyusu) oder das Shiboridashi. Aber auch eine Teekanne im chinesischen Stil verricht letztlich natürlich den gleichen Dienst. Und auch mit Porzellan- und Glas-Teekannen lassen sich vergleichbar gute Ergebnisse erzielen.

Trinkgefäß

Getrunken wird Gyokuro Grüner Tee in Japan aus kleineren bis mittelgroßen Teetassen („Chawan“ or „Yunomi“), deren Stil und bevorzugte Größe dem jeweiligen Bedarf, d.h. Situation und Laune angepasst werden können.

Shincha Gyokuro Kirisakura als Kaltaufguss

Shincha-Tees sind besonders gut für erfrischende Kaltaufgüsse und den Genuss als Eistee geeignet. Für den Kaltaufguss empfiehlt sich eine Ziehdauer von 20-30 Minuten in Wasser von Zimmertemperatur unter Verdopplung der Menge der verwendeten Teeblätter. Auf Eis serviert ein einzigartiger Genuss vor allem an heißen Tagen!

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Weitere Informationen zu Arten japanischer Grüntees

Lesen Sie für weitere Informationen und Hintergründe zu Gyokuro und anderen japanischen grünen Tees sowie weiteren für Japan typischen Teesorten bitte auch unseren einschlägigen Artikel im Siam Tee Blog, der einen umfassenden und doch gut verständlichen Überblick über Japans Tee-Welt und -Geschichte liefert:

Tee in Japan – Geschichte und moderne Ausprägung/en

Zusätzliche Informationen

Gewicht n. v.
Gewicht

25g, 50g, 100g, 200g

8 Bewertungen für Shincha Gyokuro Kirisakura Grüner Tee

  1. Markus (Verifizierter Besitzer)

    Immer wieder ein Traum. Dieser Tee wertet von Innen auf. Die leuchtend grüne Tasse ist optisch nicht zu toppen. Definitiv der weltbeste Grüntee für meinen Gaumen.

  2. mikeymaily (Verifizierter Besitzer)

    Shincha Gyokuro Kirisakura – Beim Öffnen der Verpackung entströmt der frische Duft, mit der für japanische Tees so typischen Note. Die dunkelgrünen Blätter sind sehr fein und gleichmäßig gerollt. Der Aufguss ergibt eine schöne durchsichtige hellgrüne Farbe. Der Geschmack ist leicht, erfrischend und ein klein wenig süßlich. Sehr süffig. Alles in allem ein wundervoller japanischer Tee bester Güte.

  3. a-schwanen (Verifizierter Besitzer)

    Dieser Tee ist einfach ein Genuss, er riecht schon gut beim öffnen der Verpackung und schmeckt ebenso gut. Unser Lieblingstee !!!

  4. a-schwanen (Verifizierter Besitzer)

    Wie immer schnell und gut !!!

  5. christian eppensteiner

    Herrlicher Tee !!!

  6. Arno Schwanen (Verifizierter Besitzer)

    Schnell und zuverlässig wie immer und der Tee einfach ein Genuß.

  7. Susanne A.-H.

    Toller Gyokuro! Gelb-grüne Tasse, frischer Geschmack mit einer leichten Süße. Verträgt mehrere Aufgüsse.

  8. Christopher Jacoby (Verifizierter Besitzer)

    Vorweg: Ich bereite meinen Tee etwas anders zu als die meisten Teetrinker: Ich mache medizinische Aufgüsse, bzw. Ich versuche das maximum an Nährstoffen aus den Blättern rauszuholen. Daher gibt es bei mir nur Einen einzigen Aufguss, dieser zieht allerdings lange, mind. 45 Minuten durch und wird ab und zu gut gerührt damit sich nach Möglichkeit Alles aus den Blättern in die Tasse löst. Die Blätter sind danach auch ausgelutscht und fad und eignen sich nicht mehr für weitere Aufgüsse. Aufguss Temperatur ist allerdings gleich: 60 bis maximal 70C°. Sicher, manch Einer mag das als Verschwendung sehen… Ich trinke meinen Tee halt so und eigentlich in Erster Linie aus gesundheitlichen Gründen. Daher bewerte Ich ihn auch unter diesem Aspekt. Ich hoffe damit eine Interessante Sicht auf eine andere Zubereitungsmethode zu liefern. Behaltet daher meine Zubereitungsmethode im Hinterkopf wenn Ihr meine Bewertungen lest.

    Bisher von allen Tee´s die Ich getrunken habe mein klarer Favourit der sogar den Wakana in den Schatten stellt(Ich habe bisher hauptsächlich die Kabusecha Version vom Wakana getestet, teste grade ebenfalls die Gyokuro Version, werde die Tage ausführlich darüber berichten nachdem Ich noch einige Tassen durchprobiert habe). Damit ist der Kirisakura für mich zu meinem Neuen Nummer 1 Tee aufgestiegen.

    Ich finde, der Name Kiri(Nebel) Sakura(Kirsche/Kirschblüte) ist Program bei diesem Tee, zumindest der Letztere Aspekt, Sakura. In jeder Tasse die Ich bisher hatte waren deutlich und dominant Kirscharomen rauszuschmecken. Entweder Kirschfrucht(Fruchtig) oder wer einmal die Ehre hatte daran zu riechen, tatsächlich auch wie Kirschblüten(Floral) die Man in den Fingern zerreibt. Wer das Aroma von Kirsche nicht mag sollte wohl Abstand nehmen. Wer dieses Aroma liebt ist hier goldrichtig!

    Grundsätzlich waren fruchtige sowie florale noten in all meinen Tassen vorhanden. Allerdings dominierten bei einigen Tassen die Fruchtnoten, bei Anderen die floralen Noten. Jede Tasse wird begleitet von einer gewissen, Shincha typischen Frische, und die dem Saemidori eigenen, Aroma das Ich nur wage als „leicht stechend“(aber im Guten) bezeichnen kann.

    Intensiv und hocharomatisch im Geschmack, sehr komplex da fruchtig, floral und frisch alle mehr oder weniger vertreten sind. Definitiv einer der am stärksten aromatischen Tee´s. Mit einer ordentlichen Portion Umami, allerdings meines Erachtens nach etwas weniger Umami als bei vielen anderen Gyokuro Shinchas. Selbst die Kabusecha Version vom Wakana enthielt in manchen Tassen, ob man´s glaubt oder nicht, deutlich mehr Umami. Dazu sei gesagt Ich mag zuviel bzw. zu dominantes Umami sowieso nicht und schätze eher die komplexen , duftigen Aromen im Tee. Umami darf ruhig drin sein aber es sollte die anderen Aromen nicht übertünchen finde Ich. Auch dieser Aspekt ist in diesem Teeblatt voll gelungen. Damit ist eine gewisse Umami Süße, wenn auch eher subtil, in der Tasse. Bei fruchtigen Tassen dominiert dann allerdings zu meiner Freude die fruchtige Süße der Kirsche eindeutig.

    Bis Ich Tee´s wie Wakana, Shimoyama(dieser ist zwar lecker aber mir persönlich zu unbeständig in der Tasse, jede Tasse ist quasi eine totale Geschmacksüberraschung) oder Kirisakura entdeckte wusste Ich nicht bzw. hätte mir nicht vorstellen können das Grüntee´s sogar dominant fruchtig schmecken können, aber Tatsächlich es ist so und Ich habe das sehr lieben gelernt. Wenn auch leider nicht alle Tassen immer dominant fruchtig werden. Umso wichtiger ist es dass mir die floralen Noten von Kirschblüte ebenfalls sehr gut schmecken, auch wenn ich das Fruchtige der Kirsche bevorzugen würde in meiner Tasse.

    Von Kirschblüten unabhängig: Wer Mal einen mit Kirsche/Kirschblüten aromatisierten Grüntee getrunken hat kriegt eine ungefähre Ahnung wie der Kirisakura schmeckt. Allerdings schmeckt das Kirscharoma des aromatisierten Tee´s künstlich… Während das Kirscharoma des Kirisakura eben natürlich und damit deutlich besser schmeckt.

    Der Nachhall der wie bei guten Tee´s lange anhält wird fast ausschliesslich von den Kirschnoten, entweder floral oder fruchtig, dominiert.

    Beim Kirisakura handelt es sich um einen vollwertigen Gyokuro und ein Shincha gleichzeitig. Rein von der Sache her und vom Nährstoffgehalt wird man kaum einen besseren Tee finden, das ist schon so ziemlich das non-plus-ultra das man in der Tasse haben kann.

    Die Strauchsorte ist ein reiner Saemidori, einer duftigsten, am stärksten aromatischen Sträucher. Damit leider auch einer der Anfälligsten für Fressfreinde. Der starke Duft, vor Allem durch die Beschattung verstärkt, lockt Fressfeinde von Meilen an im wahrsten Sinne. Umso erstaunlicher ist es, dass es sich hier um einen Biotee handelt, nur die wenigsten Teebauern schaffen eine erfolgreiche Ernte nach Bio-standards, und es gehört Jahrzehntelange Erfahrung und viel Einfallsreichtum dazu um Fressfreinde auf natürliche Weise abzuhalten(Ich habe auch schon selten hier und da kleine Frasslöcher gesehen an einzelnen Blättern in meiner Tasse gesehen, es handelt sich also um einen echten Bio-tee und kein Fake-Bio).

    Zusammen mit einer top Anbau Region(Kagoshima) macht es den Kirisakura zu einem Tee höchster Güte in allen Bereichen und Aspekten, einschliesslich Nährstoffgehalt.

    Umso mehr erstaunt der Preis hier bei Siamtee: DEUTLICH billiger als bei der Konkurenz! Also solange der Preis so bleibt bestelle Ich definitiv wieder.

    Achja: In der Qualität des Blattwerks und im Geschmack konnte Ich keinen Unterschied zur Konkurenz feststellen: Also gute Qualität, Alles in Ordnung.

    Hoffe noch lange diesen wunderbaren Tee genießen zu können. Und bisher habe Ich noch nichts probiert oder getrunken das mit dem Kirisakura mithalten kann. Höchstens die Gyokuro Version vom Wakana, das werde Ich allerdings mit einigen weiteren Tassen noch intensiv testen müssen. Aber bisher würde Ich behaupten, anders im Geschmack, aber der Gyokuro Wakana scheint mithalten zu können… bisher jedenfalls.

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