Latumoni Royal Tippy Assam Second Flush

Bewertet mit 4.75 von 5, basierend auf 4 Kundenbewertungen
(4 Kundenrezensionen)

7,4023,90

Latumoni ist der Name eines kleinen, familienbetriebenen Teegartens in Assam, Nordostindien. Hier baut man Tee noch naturnah an und ohne industrielle Hilfsmittel. Unser Latumoni Royal Tippy Assam Second Flush Schwarzer Tee ist ein vollmundig-süßer, kräftiger schwarzer Tee mit ausgeprägten, in die Süße eingebettenen Schoko- und Kaffeenoten aus der Sommerpflückung des Teegartens. Handpflückung und traditionelle Verarbeitung machen diesen Assam zu einem echten Artisan-Tee.

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Beschreibung

Schwarzer Tee der Sommerpflückung im Latumoni-Teegarten, Assam, Indien

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Latumoni Teegarten, Assam, Nordostindien

Latumoni ist der Name eines verhältnismäßig kleinen, familienbetriebenen Teegartens in Assam, nordöstlichstes Indien. In Abhebung von den großen, etablierten Assam Tee-Estates besetzt der Latumoni-Teegarten in zweierlei Hinsicht eine Nische. Zum einen baut man Tee hier noch naturnah an, ohne industrielle Hilfsmittel oder Einsatz von Pestiziden. Zum anderen pflückt und verarbeitet man die Teeblätter hier noch auf traditionelle Weise von Hand. Und das Ergebnis des Zusammenwirkens von Naturnähe, Handarbeit und Tradition ist natürlich… ein echter Artisan-Tee!

Latumoni Teegarten, Assam, Indien - naturnaher Anbau, Handpflückung und traditionelle Verarbeitung

So betritt der Siam Tee Shop mit Latumoni’s Royal Tippy Assam Second Flush Schwarzer Tee einmal mehr Neuland. Und begibt sich auf eine Mission, die darin besteht, die Liebe und Leidenschaft, die Latumoni in den Anbau und die Verarbeitung seiner Tees steckt, in die Tassen von Teeliebhabern überall auf der Welt hinauszutragen.

Latumoni Teegarten, Assam, Indien - naturnaher Anbau, Handpflückung und traditionelle Verarbeitung

Assam

Aus historischer Perspektive gesehen ist Assam eines der ältesten “Tee-Länder” der Welt. Denn von hier kommt die Camellia Sinensis Assamica, eine der frühesten evolutionären Repräsentanten der Teepflanze. Dabei könnten die Bedingungen für guten Tee gar nicht besser sein. Denn Assam hat genau das richtige Klima für den Teeanbau – kühle Winter, heiße Sommer, regenreiche wie trockene Perioden und nebelbedeckte Wälder und Höhen. Deshalb ist Assam neben Darjeeling bis heute eines der beiden wichtigsten Teeanbaugebiete Indiens.

Heimatländer des Ur-Teebaums

Als die britische Kolonialmacht Mitte des 19. Jahrhunderts Assam als mögliche neue Quelle für ihren Tee entdeckte, hatten einheimische Völker den Segen des Teeblatts längst für sich erschlossen. Allerdings verdanken wir es den Briten, dass Assam heute einer der größten geographischen Namen in der Teeindustrie ist. Denn Assam produziert seit jener Zeit vorwiegend billigen Tee für den Massenmarkt. Diesem Umstand ist auch die verbreitete Wahrnehmung zu verdanken, schwarze Assam-Tees seien ohne Milch und Zucker gar nicht genießbar…

Schwarzer Tee der Sommerpflückung im Latumoni-Teegarten, Assam, Indien

Latumoni Royal Tippy Assam Second Flush

Nun, hier haben wir einen schwarzen Assam-Tee, der sich vor Milch und Zucker förmlich graust, ja, sich selbst für das bloße Experiment zu schade findet. Und der es in punkto Süße und Ausgewogenheit problemlos mit einem Dian Hong Cha der gehobenen Klasse aufnehmen kann!

Wie bei einem solchen kommt die Süße im vollmundigen Geschmack eingebettet in ausgeprägte Schokolade- und Kaffeenoten daher. Gleichzeitig behauptet der Latumoni Royal Tippy Assam Second Flush aber auch seine geographische Identität. Denn der spezifische Charakter Assams kommt in einer mineralisch-erdigen Komposition zum Ausdruck. Diese dominiert jedoch nie das komplexe Gesamtbild, sondern fügt sich vielmehr harmonisch in dieses ein.

Das entfaltete Blatt nach dem Aufguss zeigt die nur bei echten Artisan-Tees anzutreffende vortreffliche  Blatt- und Verarbeitungsqualität. Auch die strikte Beachtung eines 2+1 Pflückstandards ist ist sonst eher kein typisches Attribut handelsüblicher Assam-Tees.

Schwarzer Tee der Sommerpflückung im Latumoni-Teegarten, Assam, Indien

Zubereitung

Für die Zubereitung von Latumoni Royal Tippy Assam Second Flush empfehlen wir eine Dosierung von 4-5g Teeblätter auf 200-250ml Wasser. Dieses sollte eine Aufgusstemperatur von 90°-100°C haben, also sprudelnd kochend heiß. Nach einer Ziehauer von 3 Minuten hat der Tee sein geschmackliches Spektrum entfaltet und präsentiert dieses in sanfter Milde. Jenseits der 3 Minuten gewinnt der Aufguss dann zusätzlich an Würze. Bitterkeit dagegen bleibt auch bei 5 Minuten Ziehdauer vollständig aus.

Schwarzer Tee der Sommerpflückung im Latumoni-Teegarten, Assam, Indien

Assam Small Growers Movement

Jahrzehntelang war der indische Teeerzeugermarkt dem faktischen Monopol einiger großer, etablierter Tee-Estates vorbehalten. Dies gilt sowohl für Darjeeling als auch für Assam. Nun ermöglichen moderne Kommunikationsmedien es in jüngster Zeit auch kleinen Erzeugern, einen Markt für ihre Tees zu finden. Anstatt nun aber den etablierten Estates Konkurrenz auf deren eigenen Gebiet zu machen, besinnen die Assam “Small Growers” sich auf eine Nische, die von den Großen praktisch nicht abgedeckt wird. Namentlich ist dies das oberste Qualitätssegment in der Teeerzeugung, naturnah angebaute und von Hand gepflückte und verarbeitete Artisan-Tees.

Schwarzer Tee der Sommerpflückung im Latumoni-Teegarten, Assam, Indien

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Zusätzliche Information

Gewicht n.a.
Gewicht

25g, 50g, 100g

4 Bewertungen für Latumoni Royal Tippy Assam Second Flush

  1. Bewertet mit 5 von 5

    goldenperson (Verifizierter Besitzer)

    Mein bester Assam jemals – ein grosses Vergnügen.
    Hat mir bestätigt, das Assam eine der drei grossen Schwarztees ist.
    Nussig, weich, cedernholzig, cremig –
    selbst ein zweiter Aufguss, den ich kaum je mache, gibt noch
    sehr viel.
    Würde mich freuen, wenn-s noch mehr an Top-Assams geben wird.

  2. Bewertet mit 5 von 5

    Jürgen Kranich (Verifizierter Besitzer)

    Latumoni Royal Tippy Assam Second Flush

    Meinen 3. Aufgussversuch mache ich in der Shiboridashi von Dancak. Der Tee ist sehr ergiebig. Bei 3g, aufgegossen mit nahezu kochendem Wasser ergeben sich 7 gehaltvolle Aufgüsse mit folgenden
    Ziehzeiten:40,30, 50, 90s, 2, 4, 6 Minuten.
    Im Duft, als auch im Geschmack erinnert mich der Latumoni mit seinen teils malzig, schokoladig-süßen und dann wieder erdig, mineralischen, trockenlaubigen Nuancen eher an einen Sheng Pu Erh als an einen Assam. Einzig die besonders in den ersten Aufgüssen im Abgang zum Tragen kommende Adstringenz ist für mich ein Indiz für die Verwandtschaft mit der namensgebenden Teeregion. Anders als in allen Assams, die ich zuvor probierte, ist diese aber für mich erträglich, auch wenn ich deren völlige Abwesenheit begrüßen würde.
    Auch sonst ist dieser Tee eher eine Ausnahmeerscheinung unter den Teegärten Assams. Im Latumoni Tea Estate legt man großen Wert auf einen naturnahen, pestizidlosen Anbau ohne technische Hilfsmittel und die manuelle Pflückung (2+1 Pflückstandard) und Verarbeitung der Teeblätter. Das Ergebnis ist ein Tee der so gar nicht zu der klassischen Vorstellung eines Assamtees passt, und für mich ganz klar die Teeüberraschung 2018 darstellt.
    Gaiwan oder Shibo: 3g, Ziehzeiten:40,30, 50, 90 Sekunden , 2, 4, 6 Minuten
    Europäisch: 4g, 250 ml, 2,5-3 Minuten, 2. Aufguss: 5 Minuten

  3. Bewertet mit 5 von 5

    Michael M. (Verifizierter Besitzer)

    Latumoni Royal Tippy Assam Second Flush –
    Tassenfarbe bernsteinfarben bis dunkelbraun. Der Geruch als auch der Geschmack leicht süßlich, aber sehr angenehm und nicht etwa aufdringlich. Leicht erdig und irgendwie auch die typische Assam Note. Ein milder sehr guter Tee.

  4. Bewertet mit 4 von 5

    ECL (Verifizierter Besitzer)

    Ich mag kein Assam! Ich mag kein Assam? Doch ich mag Assam!

    Häufig sind Assam Tees eher einfache Broken oder Blatttees, die zusammen mit einem Schuss Sahne (Wölkchen, das man möglichst nicht wegrührt) und etwas Kandiszucker, ein ganz passables oder ein in einer bestimmten Region Deutschlands äußerst beliebtes Getränk darstellen.
    Nun öffne ich die Tüte und erblicke einen Tee, der für indische Tees äußerst unüblich gut verarbeitet ist und optisch an Yunnan Tees aus dem gehobenen Mittelfeld erinnert.
    Zubereitet habe ich den Tee also im 120ml Gaiwan mit zwei stark gehäuften Teelöffeln Tee und einer Aufgusstemperatur von 100°C. Ziehzeiten von 30s, 30s, 35s, 40s, 45s schaffen so fünf wohlschmeckende Aufgüsse.
    Und so präsentiert der Tee beim ersten Aufguss auch wie ein typischer Vertreter aus Yunnan. Eine gewisse Adstringenz, tief erdige, schokoladige Noten und eine tiefrotbraune Tassenfarbe. Bei späteren Aufgüssen kommen auch malzige Nuancen durch.
    Wie soll ich diesen Tee bewerten, ist dieser Tee State of the Art? Für einen indischen Tee ist der Tee absolut herausragend. Nun bin ich nicht unbedingt Fan indischer Tees (der Doke Rolling Thunder sei hier nur nebenbei als Ausnahme erwähnt). Im Vergleich zu Yunnan Schwarztees ist dieser ganz passabel und durchaus hochwertig. Verglichen mit dem Ancient Snow Shan Tra Pai Hao aus Vietnam bleibt dieser Tee jedoch ein ganzes Stück zurück (weshalb 5 Sterne unfair wären). Sei es drum ein hochwertiger und kräftiger schwarzer Tee bleibt als Fazit.

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