Jungpana Vintage Muscatel Second Flush 2019

7,1022,90

Wie alle saisonalen Tees des Estates zählt auch der Jungpana Second Flush zu den besten Empfehlungen der Sommerpflückung in Darjeeling. Als wohltuend werden viele Darjeeling-Freunde die klassische Verarbeitung des Jungpana Second Flush als schwarzer Darjeeling-Tee im klassischen Sinne empfinden. In der von einer harmonischen Komposition aus fruchtig-süßen und herben Muscatel-Noten geprägten Sommerpflückung des Jungpana Teegartens setzen die letzteren sich bei längerer Ziehdauer zunehmend durch. Hierbei gewinnt der Tee an Würze und baut dabei einen Nachklang auf, der den Teefreund noch weiter über den Genuss des Tees hinaus beglückt und begleitet.

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Beschreibung

Jungpana Teegarten, Darjeeling, Indien

Teegarten „Jungpana“ in Darjeeling, Nordostindien – zum Vergrößern Bild klicken

Jungpana Teegarten

Jungpana ist ein klassischer indischer Tea Estate, gelegen etwa 10-12 km südlich der Stadt Kurseong im malerischen Hochland von Darjeeling. Das zerküftete Terrain des Teegartens erstreckt sich über Höhenlagen zwischen 1000 und 2000 Metern über Meeresniveau. Jungpana ist bekannt als der am schwersten zugängliche Teegarten Darjeelings. Erreicht werden kann er bis zum heutigen Tag tatsächlich nur zu Fuß, über eine abenteuerliche, aus Seilen und Brettern gefertigte Hängebrücke, und über hunderte von Treppen. Einen Namen gemacht hat der Teegarten sich aber auch für die über Jahre und Jahreszeiten gleichbleibend hohe Qualität seiner Darjeeling-Tees. So zählt auch Jungpanas Sommpflückung – der Jungpana Second Flush – alljährlich zu den meistantizipierten Second Flushes Darjeelings.

Abenteuerliche Hängebrücke am Eingang des Jungpana Teegarten

Die Jungpana-Legende

Der Legende nach durchstreifte einst ein britscher Jäger mit seinem Gurkha Jung Bahadur diesen Teil der Ausläufer des Himalaya. Als die beiden plötzlich von einem Leoparden angegriffen wurden, stellte der treue Gurkha sich schützend vor seinen Herrn und wehrte den Angriff des Leoparden mit seinen bloßen Händen ab. Bis sein Herr das Tier schließlich erlegte, hatte Jung Bahadur bereits einige sehr schwere Verletzungen davongetragen. Er bat seinen Herrn um Wasser, „pana“, woraufhin dieser ihn zu einem nahen Bach trug und ihm zu trinken gab. Wenig später erlag Jung Bahadur seinen Verletzungen und verstarb in den Armen seines Herrn. Seitdem heißt das Gebiet „Jungpana“, der Ort an dem Jung Bahadur seinen letzten Schluck Wasser trank. Soweit die Legende…

Jungpana Teegarten

Die Jungpana-Geschichte

Historisch verbrieft ist, dass Jungpana Teegarten im Jahre 1899 durch die Anpflanzungen eines Briten namens Sir Henry Montgomery Lennox gegründet wurde. Seither hat der Teegarten mehrfach den Besitzer gewechselt, bis er im Jahr 1956 an die Familie Kejriwal ging, in deren Besitz er sich bis heute befindet. Es waren die Kejriwals, die Jungpana durch den Bau einer 4km langen Straße erstmals motorisiert erreichbar machten. Besagte Straße windet sich durch den benachbarten Goomtee Tea Estate hindurch und endet vor der oben erwähnten Hängebrücke. Allerdings mussten große Teile der Straße – sowie die Brücke selbst – nach einem gewaltigen Erdrutsch im Jahr 1993 unter großen Mühen neu konstruiert werden.

Mühsamer Transport des fertigen Tees nach dem Erdrutsch von 1999

Naturnaher Anbau und moderne Verarbeitung

Es waren auch die Kejriwals, die schon bald nach der Übernahme des Teegartens den naturnahen Anbau dort einführten. Darüber hinaus wurden die Produktionsanlagen während der letzten Jahrzehnte einer umfassenden Modernisierung unterzogen. Auch was das Angebot an Teesorten betrifft, geht der Teegarten mit der Zeit. Jungpana ist heute weltweit berühmt für seine frühlingsblumigen First Flushes, satt-vollmundigen Second Flushes und malzig-milden „Autumnals“ (Herbsternten).

Außerhalb der Verarbeitungshallen geht es im Jungpana Teegarten dagegen äußerst traditionell zu. Gepflückt wird wie seit jeher von Hand, und das ist in Jungpanas äußerst schwierigem Terrain nicht immer einfach. Auch der Transport von frisch gepflückten Teeblättern und fertig verarbeitetem Tee gestaltet sich hier als eine echte Herausforderung.

Erntezeit im Jungpana Teegarten

Tee aus Indien im Siam Tee Shop

Der nachhaltige Trend zu mehr Qualität beim Tee auf dem westlichen Markt während der vergangenen Jahre zeitigt auch in Indien zunehmend süße Früchte. Jahr für Jahr wetteifern die großen Tee-„Estates“ in Darjeeling mittlerweile um die Anerkennung des Marktes für den besten „First Flush“, „Second Flush“ oder „Autumnal“ der jeweiligen Saison. Aber nicht nur Qualität gibt es aus Indien heute auf hohem Niveau, sondern auch eine völlig neue Vielfalt des Teeangebots. So kommt der Klassiker des indischen Tees, der schwarze Tee, plötzlich in den verschiedensten neuen Gewändern daher. Das Spektrum reicht vom modernen, blumig-frühlingsleichten First Flush über vollmundige, dunkel geröstete Second Flushes bis zu erdig-malzigen „Autumnals“.  Ein Beispiel für einen traditionell verarbeiteten schwarzen Darjeeling-Tee der Sommerpflückung ist unser Jungpana Second Flush Vintage Muscatel.

Jungpana Second Flush 2019 Vintage Muscatel : traditionell verarbeiteteter schwarzer Darjeeling-Tee aus der Sommerpflückung des Jungpana-Estates

Die indische Second Flush Season

Auch wenn wir den Begriff „Second Flush“ eigentlich nur aus Indien kennen, heißt das nicht, dass es „Second Flushes“ – Haupt- oder Sommerernten – nur dort gäbe. Obwohl für viele Teesorten die Frühlingspflückung als die hochwertigste gilt, haben auch Sommerpflückungen ihre Highlights. Dies gilt insbesondere für Indien, wo im Sommer die blumigen Noten der Frühpflückung immer mehr einer tiefen Süße weichen. Zur Unterstützung und Hervorhebung dieser Süße verarbeitet man den Second Flush in Darjeeling typischerweise als klassischen Schwarztee. Daher haben die meisten Freunde von Darjeeling-Tees für beides einen Platz in ihrem Herzen – und in ihrem Teeregal. Und es gibt Teeliebhaber, die den süßen Röstcharakter eines schwarzen Second Flushes der Blumigkeit der First Flushes vorziehen!

Jungpana Second Flush 2019 Vintage Muscatel : traditionell verarbeiteteter schwarzer Darjeeling-Tee aus der Sommerpflückung des Jungpana-Estates

Jungpana Second Flush Vintage Muscatel

Jungpana Second Flush 2019 Vintage Muscatel

Wie alle saisonalen Tees des Estates zählt auch der Jungpana Second Flush zu den besten Empfehlungen der Sommerpflückung in Darjeeling. Als wohltuend werden viele Darjeeling-Freunde hierbei die traditionelle Verarbeitung des Jungpana Second Flush als schwarzer Darjeeling-Tee im klassischen Sinne empfinden. Bis zu einer Ziehdauer von 3 Minuten prägt eine harmonische Komposition aus fruchtig-süßen und herben Muskatel-Noten den Second Flush des Teegartens. Jenseits der 3 Minuten setzen die Muskatel-Noten sich dann zunehmend durch. Der Tee gewinnt an Würze und baut dabei einen Nachklang auf, der den Teefreund noch weit über den Genuss hinaus beglückt und begleitet.

Jungpana Second Flush 2019 Vintage Muscatel : traditionell verarbeiteteter schwarzer Darjeeling-Tee aus der Sommerpflückung des Jungpana-Estates

Zubereitung

Zunächst 5g Jungpana Second Flush Vintage Muscatel mit 250 ml Wasser einer Temperatur von 90°C – 100°C übergießen. Dann je nach persönlichen Geschmack 3 -5 Minuten ziehen lassen für einen fruchtig-milden bis kräftigen, aromareichen ersten Auguss. Nach diesem ergibt sich nach weiteren 4-5 Minuten Ziehdauer ein weiterer vollwertiger Aufguss!

Mehr über Tee aus Darjeeling verrät dem interessierten Teefreund mein einschlägiger Artikel im Siam Tee Blog,

Tee aus Darjeeling – zwischen kolonialen Wurzeln und neuer Identität

Weitere „Second Flushes“ aus Darjeeling im Siam Tee Shop finden Sie hier:
Und hier geht es zu unserem Angebot an Frühlingspflückungen („First Flushes“) aus Darjeeling:
Außerdem bieten wir Ihnen im Siam Tee Shop eine Auswahl an mild-aromatischen Darjeeling „Autumnals“ (Herbstpflückungen):

Zusätzliche Information

Gewicht n.a.
Gewicht

25g, 50g, 100g

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