Beschreibung
Poobong First Flush 2025 FTGFOP1
Poobong Darjeeling First Flush FTGFOP1 – trockene Teeblätter
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Der Poobong First Flush 2026 ist ein hochwertiger Darjeeling Tee der ersten Frühlingspflückung aus dem traditionsreichen Poobong Tea Estate in Darjeeling, Indien. Als First Flush entsteht er aus der frühen Erntephase des jungen Frühlings, bei der ausschließlich die zarte Knospe mit den beiden jüngsten Blättern („2+1“) von Hand gepflückt wird.
Die Verarbeitung folgt dem Stil moderner Darjeeling First Flush Tees: Nach einem schonenden Welken werden die Blätter behutsam gerollt und nur leicht oxidiert, um die frischen, lebendigen Eigenschaften der Frühjahrsernte zu bewahren. Das Blatt zeigt ein lebendiges Farbspiel aus grünen, silbrigen und leicht rötlich-braunen Nuancen und ergibt im Aufguss eine klare, hell bernsteinfarbene Tasse.
Geschmacklich entfaltet sich dieser First Flush in drei aufeinanderfolgenden Eindrücken: eine lebendig-spritzige Frische im Anklang, eine präsente, vielschichtige Mitte mit floraler Süße und mineralisch-würziger Tiefe und ein feiner, eleganter Nachklang, wie ihn nur die ersten Pflückungen des Frühlings hervorbringen.
Zubereitung
Für die Zubereitung dieses Darjeeling First Flush empfiehlt sich eine Dosierung von etwa 3 g Tee auf 100 ml Wasser. Dabei erfolgt der Aufguss mit sprudelnd kochend heißem Wasser nach Beruhigen (90–100 °C)!
Der erste Aufguss wird nach etwa 2–3 Minuten abgegossen. Er hebt die frische, lebendige Seite des Tees hervor. Danach bringt ein zweiter, länger gezogener Aufguss von etwa 5 Minuten zusätzliche Tiefe und rundet das Geschmacksbild harmonisch ab.
Poobong Darjeeling Tea Estate – Der Teegarten
Der Poobong Tea Estate (auch; „Pubong“) wurde im Jahr 1913 gegründet und befindet sich seither in indischer Hand. Der Teegarten liegt nahe Ghoom, einer der höchstgelegenen Bahnstationen der Welt.
Die Anbauflächen erstrecken sich in Höhenlagen zwischen etwa 900 und 1.700 Metern über dem Meeresspiegel. Insgesamt umfasst das Anwesen rund 1.000 Acres, von denen etwa 500 Acres mit Tee bepflanzt sind, und die jährliche Produktionsmenge liegt bei ungefähr 70.000 Kilogramm.
„Poobong“ – einer der feinsten Teegärten Darjeelings
Im Garten kommen verschiedene, über die Zeit entwickelte Kultivare zum Einsatz, die das geschmackliche Profil der dort erzeugten Darjeeling Tees prägen. So entsteht eine große Bandbreite der Aromen und Geschmäcker.
Die Lage an steilen Berghängen sowie die häufige Wolkenbildung beeinflussen das Mikroklima des Gartens maßgeblich und tragen wesentlich zum Charakter der hier erzeugten Tees bei. Der Name „Poobong“ lässt sich sinngemäß als „Tal hinter den Wolken“ übersetzen und verweist auf diese besondere geografische Situation.
Die indische First Flush Season
Auch wenn wir den Begriff „First Flush“ eigentlich nur aus Indien kennen, heißt das nicht, dass es erste Frühlingsernten nur dort gäbe. Vielmehr genießt die erste Ernte des jungen Frühlings nach der Winterpause überall dort einen besonderen Stellenwert, wo Tee angebaut wird. Der Hauptgrund hierfür ist die besonders hohe Konzentration an Wirkstoffen im jungen Teeblatt nach der Winterpause. Tatsächlich wird in allen traditionellen Teeanbaugebieten der Erde während der kühleren Jahreszeit für mehrere Monate nicht gepflückt, und so erhalten die Teepflanzen eine Phase der Regeneration. Doch nicht nur die Pflückpause trägt hierzu bei. Auch das kühle Klima – insbesondere in Verbindung mit Feuchtigkeit und Nebel – wirkt sich positiv auf die Pflanzen aus und fördert die Anreicherung von Inhaltsstoffen. Wenn es im Frühling wärmer wird und die Tage länger werden, treibt die Pflanze diese Stoffe verstärkt in die jungen Blätter und Knospen – und das kann man schmecken!
„Frühe“ und „späte“ First Flushes
Was wir als „First-Flush-Season“ bezeichnen, ist keineswegs eine einheitliche Pflückperiode, was Qualität und Geschmack der einzelnen Batches betrifft. „EX1“, also die allererste Pflückung des Jahres überhaupt, zeitigt jeweils nur einen Ertrag von wenigen Kilos. Dieseren Pflückung widerum ist mit einem so hohen Aufwand verbunden und der resultierende Tee derart nachgefragt, dass der Preis dafür ins Utopische rückt. Dies gilt insbesondere für die Tees derjenigen Teegärten, die aufgrund ihrer Lage bereits sehr früh, also noch vor Ende Februar, mit der Frühjahrspflückung beginnen. So bilden sie quasi die Speerspitze der indischen First-Flush-Season und sind vor allen anderen am Markt, wo sie auf die seit dem vergangenen Jahr aufgestaute Antizipation der Freunde indischer First-Flush-Teas treffen.
Auf der entgegengesetzten Seite der Preis-/Qualitätsspirale sind später eingebrachte Pflückungen solcher Estates dann – wenn auch selten vor April – zu deutlich günstigeren Preisen weitläufig in den Angeboten deutscher Tee-Einzelhändler und -Fachgeschäfte vertreten. Den allerbesten Teil des Frühlings jedoch haben diese später eingebrachten Tees bereits hinter sich. In einigen anderen Darjeeling Tea Estates beginnen lagebedingt erst dann – ab Mitte bis Ende März – die ersten Pflückungen. Was das Preis- und Qualitätsgefälle mit fortschreitender Jahreszeit betrifft, gilt für sie der gleiche Zyklus. Nur eben um einige Wochen zeitversetzt.
Tee aus Indien im Siam Tee Shop
Der nachhaltige Trend zu mehr Qualität beim Tee auf den westlichen Märkten trägt auch in Indien zunehmend Früchte. Jahr für Jahr wetteifern die großen Darjeeling-Estates von Jahr zu Jahr und von Saison zu Saison um die Anerkennung für die besten Tees.
Doch nicht nur die Qualität hat sich auf hohem Niveau entwickelt, sondern auch die Vielfalt des Angebots. So erscheint der klassische indische Schwarztee gerade bei den frühen Pflückungen heute in deutlich differenzierteren Ausprägungen. Dabei reicht das Spektrum vom modernen, blumig-frühlingsleichten First Flush über vollmundige, dunkler ausgearbeitete Second Flushes bis hin zu erdig-malzigen Autumnals. So ist auch der der hier angebotene Poobong First Flush FTGFOP1 ein charakteristisches Beispiel für einen modern verarbeiteten Darjeeling First Flush.













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