Goomtee First Flush 2019 Spring Delight EX1

(2 Kundenrezensionen)

11,2037,90

Der ultivative Griff nach den Sternen : die erste Invoice 2019 des Goomtee-Teegartens in Darjeeling! Das heißt, der Traum jedes Darjeeling-Liebhabers: äußerst rar, entsprechend kostbar, und: absolut unwiederbringlich! Nur für kurze Zeit und in begrenzter Menge verfügbar. Ein Feuerwerk floraler, frühlingsfrischer Geschmäcker aus einem der besten Teegärten Darjeelings. Und wie von Goomtee gewohnt, strotzt bereits die allereste Frühlingspflückung des Estates von besonderer Kraft und Intensität.

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Beschreibung

Goomtee Spring Oolong Darjeeling First Flush 2018

Goomtee First Flush

Goomtee Tee-Estate – Der Teegarten

Der im Kurseong Valley (= „Land der Orchideen“) gelegene Goomtee Teegarten bedeckt ein Areal von 300 ha Land, das sich über Höhenlagen zwischen 1000 und 2000 Metern erstreckt. Dabei ist der Teegarten eingebettet in eine der malerischsten und für die besten Tees Darjeelings bekannten Landschaften. Diese teilt er sich mit dem im Osten angrenzenden Teegarten Jungpana und den westlich gelegenen Makaibari und Castleton Tee-Estates.  Gemeinsam ist diesen Teegärten ein weltweiter Ruf für allerfeinste Darjeeling Qualitätstees. Weiter ist die Region klimatisch von vergleichsweise kühlen Temperaturen und moderaten Niederschlägen sowie dem ständigen Wechsel von Nebel und Sonnenschein gekennzeichnet. Deshalb herrschen im Goomtee Teegarten Bedingungen, wie sie idealer für den Anbau von Tee nicht sein könnten. Als Ergebnis gehören die Pflückungen des Goomtee Tee-Estate alljährlich und von Ernteperiode zu Ernteperiode zu den aromatischsten Tees Indiens.

Goomtee Tea Estate, Darjeeling, Indien

Goomtee Tee-Estate – Umwelt und Soziales

Der Teegarten wurde ursprünglich im Jahr 1899 von dem britischen Pionier Henry Lennox mit China-Varietäten gepflanzt. Nach mehrfachem Betreiberwechsel befindet er sich nun bereits seit 1959 im Eigentum der Familie Kejriwal und wird von Herrn Mahabir Prasad gemanagt. Seither wird Goomtee Tee-Estate als ein Familienbetrieb geführt, in dem sich die 4. Generation gerade bereit macht das Ruder zu übernehmen. Mehrere Wasserfälle und ein herrlich angelegter Blumengarten sowie das alte „Herrenhaus“ des Estates sind integrale Bestandteile des Teegartens.

Goomtee Teegarten, Darjeeling, Indien

Goomtee Tee-Estate – Tradition und Moderne

Während der vergangenen 4 Jahrzehnte sind Plantage und Teefabrik umfassend modernisiert worden. Hierbei legt der derzeitige Co-Manager, Herr Ashok Kumar, besonderen Wert auf die Pflege eines neuen Einklangs zwischen traditioneller Darjeeling Teekunst und modernster Verarbeitunstechnologie. Geradezu als ein Vorbild gilt der Goomtee Teegarten hinsichtlich der Aspekte Information und Transparenz. So werden vom Pflücken des Teeblatts über den gesamten Verarbeitungsprozess bis hin zum Verpacken und Versand alle Daten eines Tees akribisch dokumentiert und weitergegeben. Auf diese Weise gelangt der Teeliebhaber am Ende der Kette in den Genuss aller wichtigen Daten über seinen Tee. Diese reichen vom verwendeten Kultivar über Pflückstandard und -Zeit bin hin zum betreffenden Bereich des Teegartens, dessen Höhe und Klimabedingungen und allen relevanten Verarbeitungsparametern.

Goomtee Tea Estate, Darjeeling, Indien

Die indische First Flush Season

Auch wenn wir den Begriff „First Flush“ eigentlich nur aus Indien kennen, heißt das nicht, dass es „First Flushes“ – erste Frühlingsernten – nur dort gäbe. Vielmehr genießt die erste Ernte des jungen Frühlings nach der Winterpause eigentlich überall, wo Tee angebaut wird, einen besonderen Stellenwert. Der Hauptgrund hierfür ist die besonders hohe Konzentration an Wirkstoffen im jungen Teeblatt nach der „Winterpause“. Tatsächlich wird in allen traditionellen Teeanbaugebieten der Erde während der kühleren Jahreszeit für mehrere Monate nicht gepflückt. Aber nicht nur die Pflückpause beschert den Teepflanzen Erholung. Dazu kommt, dass das kühle Klima – insbesondere in Verbindung mit Feuchtigkeit und Nebel – den Pflanzen guttut und die Anreicherungen von Wirkstoffen in der Teepflanze fördert. Im Frühling, wenn es wärmer wird und die Tage länger werden treibt die Pflanze diese Wirkstoffe dann verstärkt in die jungen Blätter und Knospen. Und das… kann man schmecken!

„Frühe“ und „späte“ First Flushes

Was wir als „First-Flush-Season“ bezeichnen, ist keineswegs eine einheitliche Pflückperiode, was Qualität und Geschmack der einzelnen Batches betrifft. „EX1“, also die allererste Pflückung des Jahres überhaupt, zeitigt jeweils nur einen Ertrag von wenigen Kilos. Dieseren Pflückung widerum ist mit einem so hohen Aufwand verbunden und der resultierende Tee derart nachgefragt, dass der Preis dafür ins Utopische rückt. Dies gilt insbesondere für die Tees derjenigen Teegärten, die aufgrund ihrer Lage bereits sehr früh, also noch vor Ende Februar, mit der Frühjahrspflückung beginnen. So bilden sie quasi die Speerspitze der indischen First-Flush-Season und sind vor allen anderen am Markt, wo sie auf die seit dem vergangenen Jahr aufgestaute Antizipation der Freunde indischer First-Flush-Teas treffen.

Auf der entgegengesetzten Seite der Preis-/Qualitätsspirale sind später eingebrachte Pflückungen solcher Estates dann – wenn auch selten vor April – zu deutlich günstigeren Preisen weitläufig in den Angeboten deutscher Tee-Einzelhändler und -Fachgeschäfte vertreten. Den allerbesten Teil des Frühlings jedoch haben diese später eingebrachten Tees bereits hinter sich.  In einigen anderen Darjeeling Tea Estates beginnen lagebedingt erst dann – ab Mitte bis Ende März – die ersten Pflückungen. Was das Preis- und Qualitätsgefälle mit fortschreitender Jahreszeit betrifft, gilt für sie der gleiche Zyklus wie oben für Jungpana beschrieben. Nur eben um einige Wochen zeitversetzt.

Goomtee First Flush 2019 Spring Delight EX1 – trockene Teeblätter

Tee aus Indien im Siam Tee Shop

Der nachhaltige Trend zu mehr Qualität beim Tee auf dem westlichen Markt während der vergangenen Jahre zeitigt auch in Indien zunehmend süße Früchte. Jahr für Jahr wetteifern die großen Tee-„Estates“ in Darjeeling mittlerweile um die Anerkennung des Marktes für den besten „First Flush„, „Second Flush“ oder „Autumnal“ der jeweiligen Saison. Aber nicht nur Qualität gibt es aus Indien heute auf hohem Niveau, sondern auch eine völlig neue Vielfalt des Teeangebots. So kommt der Klassiker des indischen Tees, der schwarze Tee, plötzlich in den verschiedensten neuen Gewändern daher. Das Spektrum reicht vom modernen, blumig-frühlingsleichten First Flush über vollmundige, dunkel geröstete Second Flushes bis zu erdig-malzigen „Autumnals“. Hierbei ist unser Goomtee First Flush 2019 Spring Delight ein besonders schönes Beispiel für einen modern verarbeiteten Darjeeling First Flush.

Goomtee Muscatel First Flush 2017 -Tee der ersten Frühlingsernte 2017 (Anfang März) des Goomtee Tea Estate in Darjeeling, Nordostindien

Goomtee First Flush – Nasse Teeblätter

Goomtee First Flush 2019 Spring Delight EX1

Der ultivative Griff nach den Sternen : die erste Invoice 2019 des Jungpana-Teegartens in Darjeeling! Das heißt, der Tee der allerersten Pflückung des Jahres, der Traum jedes Darjeeling-Liebhabers: äußerst rar, entsprechend kostbar, und: absolut unwiederbringlich! Ein Feuerwerk intensiver floraler, frühlingsfrischer Geschmäcker aus einem der besten Teegärten Darjeelings.

Der Goomtee First Flush 2019 Spring Delight EX1 ist ein typisches Produkt moderner First-Flush-Verarbeitung. Zur Verarbeitung lässt man die frisch gepflückten Teeblätter zunächst über Nacht im Inneren der Fabrikhalle welken. Während dieser Zeit werden die Teeblätter mehrmals von Hand sanft gewendet, so dass die Blattoberflächen intakt bleiben. Das Welken nimmt dem Tee einerseits die Adstringenz, zum anderen gewinnen die Blätter so an Geschmeidigkeit. Letzteres zahlt sich am nächsten Morgen aus, wenn es dann praktisch direkt vom Welktablett in die Rollmaschine geht. Dort erhalten die Teeblätter ihre fertige Form. Dann lässt man sie etwa 10 Minuten lang abkühlen, bevor sie zur Endtrocknung in den Trockner wandern.

Die moderne Form der Verarbeitung früher First Flushes legt den Schwerpunkt auf die Hervorhebung von deren spezifischem Frühlingscharakter. So prägt auch das Geschmacksbild des Goomtee First Flush 2019 Spring Delight EX1 ein regelrechtes Feuerwerk intensiver, frühlingsfrischer floraler Noten. Wie von Goomtee gewohnt, strotzt bereits die allereste Frühlingspflückung des Estates hierbei von besonderer Kraft und Intensität. Die goldgelbe Tasse eines unserer alljährlichen Lieblinge unter Darjeelings Frühernten überzeugt zudem mit ausgesprochener Vollmundigkeit. Und so intensiv der Geschmack, so kraftvoll und langanhaltend auch dessen Nachklang auf dem Gaumen. Hier setzt sich zunehmend eine tiefe Süße durch, die den Genießer noch weit über den eigentlichen Genuss des Tees hinaus begleitet.

Goomtee First Flush 2019 Spring Delight EX1

Zubereitung

Zunächst 4g Goomtee First Flush 2019 Spring Delight EX1 in der Teekanne mit 200ml kochend heißem Wasser (90°C-100°C) übergießen. 1-2 Minuten ziehen lassen für einen milden und harmonischen Aufguss. Dann in eine Servierkanne oder direkt in die Teetasse ausgießen. Ein zweiter und ein dritter Aufguss sind immer noch drin und halten mehr als nur den leckeren Nachgeschmack am Leben!

Weitere First Flushes aus Darjeeling und anderen Anbaugebieten Indiens finden Sie hier:

Zusätzliche Information

Gewicht n.a.
Gewicht

25g, 50g, 100g

2 Bewertungen für Goomtee First Flush 2019 Spring Delight EX1

  1. Jürgen (Verifizierter Besitzer)

    Goomtee Spring Delight Darjeeling First Flush 2019 EX1
    EX1- dieses unscheinbare Kürzel steht für die allererste Frühlingpflückung (First Flush) eines Gartens in Darjeeling und lässt Kenner und Liebhaber dieser Tees aufhorchen. Ich selbst bevorzuge ja eher die etwas kräftige, malzigere Sommerpflückung (Second Flush), aber die Gelegenheit hier mal sozusagen die Kirsche auf der Sahne zu probieren, wollte ich mir nicht entgehen lassen.
    Ich habe den Tee mit 4g/200 ml 90-100 Grad heißem Wasser 1,5 Minuten ziehen lassen. Das Ergebnis ist eine helle, strahlend gelbe Tassenfarbe mit einem blumigen, sanft mineralischen Duft.
    Im Geschmack finden sich diese mannigfaltigen floralen Noten, wie auch die mineralische Komponente wieder, fein verwoben und abgestimmt mit einer sehr zurückhaltenden Spritzigkeit und lange nachhallender Süße. Das Gesamtergebnis ist von unglaublicher Sanftheit und filigranen Zartheit geprägt, und dennoch ist der Tee so gehaltvoll, dass es allemal für einen zweiten, oder gar dritten Aufguss reicht.
    Bleibt für mich am Ende nur die Frage wie so ein Tee schmecken könnte, wäre er eher traditionell, also schwarz, statt so auffallend grün verarbeitet.

  2. ECL (Verifizierter Besitzer)

    Die ersten Darjeeling Flugtees des Jahres sind für viele Teeliebhaber in etwa so etwas wie der erste Spargel für den Norddeutschen. Bei mir ist das nicht unbedingt so, aber ich bekomme im Gegensatz zum Spargel beim FF zum Glück nicht gleich das Würgen. Und so habe ich ab und an das Bedürfnis nach einem Tässchen FF Darjeeling, auch wenn mich die Vergrünung dieser Tees leicht stört. Abgesehen von einigen Proben hochpreisiger FFs hatte ich meist eher mittelpreisigen Darjeeling gekauft, wie beispielsweise den Makaibari, welcher ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis hat. Darauf sollte man jedoch bei diesem Tee nicht schauen, da FFs der ersten Invoices meist insbesondere im Vergleich zu ähnlich teuren, chinesischen Tees von der Verarbeitung her nicht gerade bestechend toll sind. Der Preis kalkuliert sich durch die extreme Knappheit. Aber warum kauft man jetzt diesen Tee und nicht einen der mittelpreisigen FF Darjeelings? Naja, rein geschmacklich gibt es halt nichts Vergleichbares. Der Tee ist süß, blumig und hat keinerlei Adstringenz, dazu kommt eine unglaubliche Frische, man hat praktisch den Frühling in der Tasse.
    Und letztendlich zum Punkt der Verarbeitung, zumindest im Vergleich zu anderen Tees aus Darjeeling ist die Qualität doch recht erhaben.

    p.s.: Zubereitung mit 1 Tl. auf 200ml und Ziehzeiten von 3 Minuten beim ersten und 5 Minuten beim zweiten Aufguss, also diesmal europäisch.

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