Giddapahar First Flush 2019 Spring Wonder EX 01

(4 Kundenrezensionen)

9,4031,80

Der ultivative Griff nach den Sternen : die erste Invoice 2019 des Giddapahar-Teegartens in Darjeeling! Das heißt, der Tee der allerersten Pflückung des Jahres, der Traum jedes Darjeeling-Liebhabers: äußerst rar, entsprechend kostbar, und: absolut unwiederbringlich! Ein Feuerwerk intensiver fruchtig-floraler, frühlingsfrischer Geschmäcker aus einem der besten Teegärten Darjeelings. Wie gewohnt glänzt der Giddapahar First Flush auch in diesem Jahr wieder durch eine geradezu vollkommene Harmonie und Ausgewogenheit der geschmacklichen Komposition. Allerdings fügt die frühe Pflückung (Ex 01) dem noch eine intensiv frische, komplexe Fruchtigkeit hinzu, die auch unter den diesjährigen Darjeeling First Flushes ihresgleichen sucht.

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Beschreibung

 Giddapahar Spring Gold 2017 - Giddapahar First Flush 2017

Giddapahar  First Flush, Darjeeling, Indien

Giddapahar Tee-Estate – Der Teegarten

Der Giddapahar Teegarten liegt auf einer Höhe von ca. 1500m im nordostindischen Kurseong Valley. Damit ist der Tee-Estate Teil einer der feinsten Teeanbauregionen Darjeelings. Die mit der außerordentlichen Höhenlage verbundene Kühle verleiht den Tees dieses Teegartens ein besonders delikates, im Frühling hochgradig florales Aroma, für dessen Muskatel-Charakter Giddapahar sich unter Teeliebhabern einen Namen gemacht hat. Dazu sind die Teebüsche hier während des größten Teils des Jahres mit Nebel bedeckt, eine unverzichtbare Bedingung für die feinsten Teesorten der Welt.

Giddahpahar Tee-Estate, Kurseong Valley, Darjeeling, Nordostindien

Der Estate erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 115 Hektar, von denen 94 Hektar mit Teebüschen bedeckt sind.  Diese produzieren jährlich insgesamt etwas 30 Tonnen Tee.

Giddapahar Tee-Estate – Geschichte

Der im Jahr 1881 gegründete Giddapahar Tee-Estate befindet sich bereits seit seiner Gründung im Besitz der Familie Shaw und wird bis heute als ein echter Familienbetrieb geführt. Gegenwärtig zeichnen die Brüder Himashu und Sudhanshu für den Anbau, die Produktion und den Vertrieb der von ihnen produzierten Tees verantwortlich. Giddapahar ist heute der Traditions-Teegarten Darjeelings, welcher der Definition eines alteingesessenen Familienbetriebs im engeren Sinne noch am besten gerecht wird.

Giddahpahar Tee-Estate, Kurseong Valley, Darjeeling, Nordostindien

Die indische First Flush Season

Auch wenn wir den Begriff „First Flush“ eigentlich nur aus Indien kennen, heißt das nicht, dass es „First Flushes“ – erste Frühlingsernten – nur dort gäbe. Vielmehr genießt die erste Ernte des jungen Frühlings nach der Winterpause eigentlich überall, wo Tee angebaut wird, einen besonderen Stellenwert. Der Hauptgrund hierfür ist die besonders hohe Konzentration an Wirkstoffen im jungen Teeblatt nach der „Winterpause“. Tatsächlich wird in allen traditionellen Teeanbaugebieten der Erde während der kühleren Jahreszeit für mehrere Monate nicht gepflückt. Aber nicht nur die Pflückpause beschert den Teepflanzen Erholung. Dazu kommt, dass das kühle Klima – insbesondere in Verbindung mit Feuchtigkeit und Nebel – den Pflanzen guttut und die Anreicherungen von Wirkstoffen in der Teepflanze fördert. Im Frühling, wenn es wärmer wird und die Tage länger werden treibt die Pflanze diese Wirkstoffe dann verstärkt in die jungen Blätter und Knospen. Und das… kann man schmecken!

Giddahpahar Tee-Estate, Kurseong Valley, Darjeeling, Nordostindien

„Frühe“ und „späte“ First Flushes

Was wir als „First-Flush-Season“ bezeichnen, ist keineswegs eine einheitliche Pflückperiode, was Qualität und Geschmack der einzelnen Batches betrifft. „EX1“, also die allererste Pflückung des Jahres überhaupt, zeitigt jeweils nur einen Ertrag von wenigen Kilos. Diese Pflückung widerum ist mit einem so hohen Aufwand verbunden und der resultierende Tee derart nachgefragt, dass der Preis dafür ins Utopische rückt. Dies gilt insbesondere für die Tees derjenigen Teegärten, die aufgrund ihrer Lage bereits sehr früh, also noch vor Ende Februar, mit der Frühjahrspflückung beginnen. So bilden sie quasi die Speerspitze der indischen First-Flush-Season und sind vor allen anderen am Markt, wo sie auf die seit dem vergangenen Jahr aufgestaute Antizipation der Freunde indischer First-Flush-Teas treffen.

Giddapahar Spring Gold First Flush 2017 - wet leaves after infusion

Auf der entgegengesetzten Seite der Preis-/Qualitätsspirale sind später eingebrachte Pflückungen solcher Estates dann – wenn auch selten vor April – zu deutlich günstigeren Preisen weitläufig in den Angeboten deutscher Tee-Einzelhändler und -Fachgeschäfte vertreten. Den allerbesten Teil des Frühlings jedoch haben diese später eingebrachten Tees bereits hinter sich. In einigen anderen Darjeeling Tea Estates beginnen lagebedingt erst dann – ab Mitte bis Ende März – die ersten Pflückungen. Was das Preis- und Qualitätsgefälle mit fortschreitender Jahreszeit betrifft, gilt für sie der gleiche Zyklus wie oben für Jungpana beschrieben. Nur eben um einige Wochen zeitversetzt.

Verarbeitung der ersten Frühlingsernte im Giddapahar Teegarten, Darjeeling

Tee aus Indien im Siam Tee Shop

Der nachhaltige Trend zu mehr Qualität beim Tee auf dem westlichen Markt während der vergangenen Jahre zeitigt auch in Indien zunehmend süße Früchte. Jahr für Jahr wetteifern die großen Tee-„Estates“ in Darjeeling mittlerweile um die Anerkennung des Marktes für den besten „First Flush„, „Second Flush“ oder „Autumnal“ der jeweiligen Saison. Aber nicht nur Qualität gibt es aus Indien heute auf hohem Niveau, sondern auch eine völlig neue Vielfalt des Teeangebots. So kommt der Klassiker des indischen Tees, der schwarze Tee, plötzlich in den verschiedensten neuen Gewändern daher. Das Spektrum reicht vom modernen, blumig-frühlingsleichten First Flush über vollmundige, dunkel geröstete Second Flushes bis zu erdig-malzigen „Autumnals“. Ein Beispiel für einen einen modernen, etwas „grüner verarbeiteten“ First Flush, wie er für viele Estates heute typisch ist, ist unser Giddapahar First Flush 2019 Spring Wonder EX 01.

Giddapahar Spring Gold 2017 - Giddapahar First Flush 2017

Giddapahar First Flush 2019 Spring Wonder EX 01

Der ultivative Griff nach den Sternen : die erste Invoice 2019 des Giddapahar-Teegartens in Darjeeling! Das heißt, der Tee der allerersten Pflückung des Jahres, der Traum jedes Darjeeling-Liebhabers: äußerst rar, entsprechend kostbar, und: absolut unwiederbringlich! Ein Feuerwerk intensiver fruchtig-floraler, frühlingsfrischer Geschmäcker aus einem der besten Teegärten Darjeelings.

Der Giddapahar First Flush 2019 Spring Wonder EX 01 ist ein typisches Produkt moderner First-Flush-Verarbeitung. Zur Verarbeitung lässt man die frisch gepflückten Teeblätter zunächst über Nacht im Inneren der Fabrikhalle welken. Während dieser Zeit werden die Teeblätter mehrmals von Hand sanft gewendet, so dass die Blattoberflächen intakt bleiben. Das Welken nimmt dem Tee einerseits die Adstringenz, zum anderen gewinnen die Blätter so an Geschmeidigkeit. Letzteres zahlt sich am nächsten Morgen aus, wenn es dann praktisch direkt vom Welktablett in die Rollmaschine geht. Dort erhalten die Teeblätter ihre fertige Form. Dann lässt man sie etwa 10 Minuten lang abkühlen, bevor sie zur Endtrocknung in den Trockner wandern.

Die moderne Form der Verarbeitung früher First Flushes legt den Schwerpunkt auf die Hervorhebung von deren spezifischem Frühlingscharakter. EIN Kompliment muss man dem Teegarten für seinen Giddapahar First Flush 2019 EX 01 aber schon vor der Verkostung aussprechen. Nämlich, dass das trockene Teeblatt-Material ein wahrer Augenschmaus ist. Eine seltene Kombination von Braun-, Rot- und Türkistönen, wie sie eigentlich nur die moderne First-Flush-Verarbeitung in Darjeeling hervorbringen kann. Und was so gut aussieht, schmeckt natürlich auch gut! Wie schon im vergangenen Jahr zeichnet sich der First Flush von Giddapahar wieder durch eine geradezu vollkommene Harmonie und Ausgewogenheit der geschmacklichen Komposition aus. Allerdings fügt die EX 01 des Ausnahme-Jahrgangs 2018 dem noch eine frische Fruchtigkeit und florale Eleganz hinzu, wie sie auch unter den diesjährigen FF’s einzigartig ist. Deshalb hier meine allerwärmsten Empfehlungen an Liebhaber fruchtig-floraler Tees ohne jede Adstringenz und Bitterkeit.

Giddapahar Spring Gold 2017 - Giddapahar First Flush 2017

Zubereitung

4g Giddapahar First Flush 2019 Spring Wonder EX 01 in der Teekanne mit 200ml kochend heißem Wasser (90°C-100°C) übergießen. 1-2 Minuten ziehen lassen für einen milden und harmonischen Aufguss. Dann in eine Servierkanne oder direkt in die Teetasse ausgießen. Ein zweiter und ein dritter Aufguss sind immer noch drin und halten mehr als nur den leckeren Nachgeschmack am Leben!

Weitere First Flushes aus Darjeeling und anderen Anbaugebieten Indiens finden Sie hier:

Zusätzliche Information

Gewicht n.a.
Gewicht

25g, 50g, 100g

4 Bewertungen für Giddapahar First Flush 2019 Spring Wonder EX 01

  1. rene-wenner (Verifizierter Besitzer)

    Einer der besten Tees die Ich bisher getrunken habe!! Super Tipp den Ich bekommen habe!!

  2. ECL

    Dieser Tee ist ein moderner, d.h. sehr grüner und heller FF Darjeeling. Im Vergleich zum Goomtee Spring Oolong wird er jedoch nicht als Oolong, sondern als schwarzer Tee verkauft, aber das ist (leider) bei Darjeeling FFs üblich.
    Öffnet man die Verpackung und nimmt das trockene Blattgut mit dem Löffel heraus, fällt einem sofort die herausragende Verarbeitungsqualität auf. Der Aufguss ist letztendlich hellgelb grünlich und wartet mit keinerlei Adstringenz, Herbe oder sonstigen Eigenschaften auf, die einen an einen schwarzen Tee denken lassen. Stattdessen ist der Tee außergewöhnlich blumig floral und süß. Ausgeprägte Säure bzw. Zitrusnuancen wie man sie bei Hochlandtees erwartet, sucht man vergebens. Ist der Tee jetzt deshalb schlecht? Ich persönlich bin froh mich für den Makaibari entschieden zu haben und würde auch den Goomtee Spring Oolong vorziehen. Trotzdem ist das jetzt subjektiv, denn objektiv spricht eigentlich nichts gegen diesen Tee. Wenn man die „modernen“ Darjeelings mag, ist man bei diesem Tee richtig, denn er repräsentiert durchaus diesen außergewöhnlich guten Jahrgang 2018.

  3. Jürgen (Verifizierter Besitzer)

    Das überwiegend grüne Blatt mit leicht kupferfarbenen Fermentationsspuren ist bereits beim Betrachten eine Augenweide. Die deutlich auszumachenden vielen Blattspitzen zeugen vom hohen Pflückstandard und Verarbeitungsgrad des Tees.
    Die Infusion duftet dann auch folgerichtig frisch, blumig und irgendwie „grün“, und spiegelt in dieser Form sehr schön den derzeitigen Trend in der Verarbeitung von First Flushes in Darjeeling wieder. Die
    Farbe des Tees ist ein frisches, hell leuchtendes, zartes Gelb.
    Ich habe mir mittlerweile angewöhnt auch Darjeelings mehrfach aufzugießen, und nutze dazu einen Gaiwan. Dieser Tee verträgt problemlos 3 Aufgüsse mit je 40, 30 und 50 Sekunden. Den ersten mache ich mit nahezu kochendem Wasser, während die zwei weiteren bei abnehmenden Temperaturen erfolgen (85-75 Grad).
    Der Geschmack des Tees ist spritzig frisch mit floralen Anklängen, und einer, besonders im zweiten und dritten Aufguss immer prominenter werdenden herb frischen, leicht parfümierten Zitronenmelisse-Note. Diese scheint aber an kühlere Aufgusstemperaturen gebunden zu sein. Kochendes, oder nahezu kochendes Wasser verhindert sie leider sehr erfolgreich.
    Eine geringe Adstringenz ist besonders im ersten Aufguss spürbar. Diese verliert sich aber zugunsten der Zitrusnoten in den folgenden. Eine irgendwie geartete Bitterkeit ist im Giddapahar SFTGFOP 1 CH SPL EX 03 First Flush 2018 dagegen überhaupt nicht vorhanden.
    Fazit: Nachdem ich dieses Jahr vom Margaret’s Hope etwas enttäuscht war, versöhnt mich der vorliegende Tee wieder mit der Frühjahrspflückung aus Darjeeling, und ich kann ihn daher sehr empfehlen.

  4. Jürgen (Verifizierter Besitzer)

    Giddapahar First Flush 2019 Spring Wonder EX 01

    Nachdem ich ja bereits die Gelegenheit hatte die allererste Frühlingspflückung des Goomtee Spring Delight Darjeeling First Flush 2019 EX1 zu kosten, war ich gespannt, wie eine solche aus dem Garten Giddapahar schmeckt. Inzwischen habe ich gut die Hälfte der 100 g getrunken und versuche mal das Erschmeckte in Worte zu gießen.
    Im direkten Vergleich zum Goom fällt mir eine sehr zarte, aber bemerkbare Adstringenz auf, die dem Tee insgesamt einen leicht herberen Grundton verleiht. Diese beschränkt sich aber weitestgehend auf den ersten Aufguss, denn im zweiten kommen neben den unvermeidlichen süß-floralen Anklängen auch sehr sanfte Fruchtnoten zum Tragen, die dem Tee das gewisse Extra an Geschmack verleihen.
    Insgesamt wirkt der Tee trotz der leichten Adstringenz auf mich noch filigraner als der EX1 aus Goom, und nimmt für mich Platz zwei bei den Frühlingspflückungen 2019 hinter diesem ein.
    Aufgegossen habe ich den Tee übrigens mit ca. 90-100 Grad bei 4g auf 200 ml und drei Aufgüssen mit 90, 120, 180 s.

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