Doke Black Fusion First Flush 2017

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Doke Black Fusion First Flush – Schwarzer Tee aus der ersten Frühlingsernte („First Flush“) des Doke Teegarten in den ersten Märztagen 2017. Doke Black Fusion ist das Aushängeschild des Doke Teegartens in Bihar, Indien. Doke Black Fusion bereichert die Welt des indischen Schwarztees um mehr als eine neue Facette. Hierfür sorgt die jahrzehntelange, in Darjeeling, Assam und China gesammelte Erfahrung des Doke-Gründers Rajiv Lochan, der Doke gemeinsam mit seinen Kindern Neha und Vivek als klassischen Familienbetrieb führt.  Die Eckpfeiler der Doke-Philosophie sind Qualität, soziale Verantwortung und ökologische Nachhaltigkeit.

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Beschreibung

Doke Tea Collage 2

Doke Black Fusion First Flush 2017

Wir bieten Ihnen diesen Tee hier aus der ersten Frühlingsernte („First Flush“) des Doke Teegarten in den ersten Märztagen 2017 an. Früh? Nicht für Doke! Der in geringer Höhenlage in der indischen Provinz Bihar gelegene Teegarten bringt seine ersten – und häufig besten! – Ernten völlig regulär bereits gegen Ende Februar / Anfang März jedes Jahr ein. Und gerade in diesem Jahr ist der Doke Black Fusion First Flush eine erste Wahl für Liebhaber schwarzer Tees der namhaften Frühernte. Denn viele Teegärten Darjeelings litten in diesem Jahr unter großer Hitze und langanhaltender Dürre. Nicht so Doke! Der Teegarten wird von einem ganzjährig Wasser führenden Fluss („Doke River“) durchflossen, der die ausreichende Bewässerung der Teepflanzen durchgehend gewährleistet. Gleichzeitig mildern die zahlreichen schattenspendenden Bäume des Teegartens die Hitze und schützen die Pflanzen vor zu intensiver Sonnenbestrahlung.

Erste Frühlingsernte (First Flush) des Doke Teegarten in Bihar, Indiendes

Für manchen Teefreund mag auch die traditionelle „schwarze“ Verarbeitung dieses First Flushes positiv in die Waagschale fallen. In einer Zeit, in der stark „grün“ verarbeitete First Flushes sich als Trend durchgesetzt haben, sind klassisch verarbeitete schwarze Tees aus der Frühernte selten geworden.  Während erstere mit dominant floral-fruchtigen Frühlingsnoten für sich werben, kombiniert die traditionelle Verarbeitung den besonderen Charakter der Frühernte mit den geschätzten Vorzügen klassischen schwarzen Tees. So mögen keine Welten liegen zwischen unserem Doke Black Fusion der Sommerernte und dem hier angeboten Doke Black Fusion First Flush 2017. Dennoch werden Fans des Doke Teegarten – und deren werden täglich mehr! – den diesjährigen Black Fusion First Flush auf keinen Fall in ihrer Sammlung missen wollen: er ist ein wenig milder als sein sommerlicher Bruder, mit etwas weniger scharfen Röstnoten. Dafür wartet er mit einem breiteren Spektrum an malzigen Noten auf, und bleibt ansonsten… ganz Doke Black Fusion.

Erste Frühlingsernte (First Flush) des Doke Teegarten in Bihar, Indien

Die indische First Flush Season

Auch wenn wir den Begriff „First Flush“ eigentlich nur aus Indien kennen, heißt das nicht, dass es „First Flushes“ – erste Frühlingsernten – nur dort gäbe. Vielmehr genießt die erste Ernte des jungen Frühlings nach der Winterpause eigentlich überall, wo Tee angebaut wird, einen besonderen Stellenwert. Der Hauptgrund hierfür ist die besonders hohe Konzentration an Wirkstoffen im jungen Teeblatt nach der „Winterpause“. Tatsächlich wird in allen traditionellen Teeanbaugebieten der Erde während der kühleren Jahreszeit für mehrere Monate nicht gepflückt. Aber nicht nur die Pflückpause beschert den Teepflanzen Erholung. Dazu kommt, dass das kühle Klima – insbesondere in Verbindung mit Feuchtigkeit und Nebel – den Pflanzen guttut und die Anreicherungen von Wirkstoffen in der Teepflanze fördert. Im Frühling, wenn es wärmer wird und die Tage länger werden treibt die Pflanze diese Wirkstoffe dann verstärkt in die jungen Blätter und Knospen. Und das… kann man schmecken!

Erste Frühlingsernte (First Flush) des Doke Teegarten in Bihar, Indien

Tee aus Indien im Siam Tee Shop

Der nachhaltige Trend zu mehr Qualität beim Tee auf dem westlichen Markt während der vergangenen Jahre zeitigt auch in Indien zunehmend süße Früchte. Jahr für Jahr wetteifern die großen Tee-„Estates“ in Darjeeling mittlerweile um die Anerkennung des Marktes für den besten „First Flush„, „Second Flush“ oder „Autumnal“ der jeweiligen Saison. Aber nicht nur Qualität gibt es aus Indien heute auf hohem Niveau, sondern auch eine völlig neue Vielfalt des Teeangebots. So kommt der Klassiker des indischen Tees, der schwarze Tee, plötzlich in den verschiedensten neuen Gewändern daher. Das Spektrum reicht vom modernen, blumig-frühlingsleichten First Flush über vollmundige, dunkel geröstete Second Flushes bis zu erdig-malzigen „Autumnals“.  Ein Beispiel für einen in völlig neuer Klasse daherkommenden schwarzen Tee aus Indien ist unser Doke Black Fusion Schwarzer Tee.

Außerdem besinnt man sich in Indien heute darauf, was insbesondere die nativen Assam-Varietäten des Landes sonst noch können. Zu den Ergebnissen solcher Bestrebungen gehört unser Doke Silver Needle Weißer Tee, der seinen chinesischen Vorbildern in nichts nachsteht. Und auch der „Rolling Thunder“ Oolong in unserer Linie der drei feinsten Teesorten aus dem Doke Teegarten in Bihar überzeugt auf ganzer Linie.

Doke Teegarten, Bihar, Indien: Biodiversität und organischer Anbau

Warum Doke?

Für uns war der Doke Teegarten aus vielen Gründen die erste Wahl für einen Einstieg in Tee aus Indien. Zum einen verbindet uns mit dem Gründer Rajiv Lochan ein in langjähriger Kooperation und Interaktion gewachsenes Vertrauensverhältnis. Zum anderen entspricht das von Rajivs Kindern Neha und Vivek Lochan betreute Projekt genau unserer Vorstellung von einem echten Familienbetrieb. Und wir teilen wir mit den Lochans die Leidenschaft für organisch-biodivers angebauten hochwertigen Tee.

Teeproduktion im Doke Teegarten, Bihar, Indien

Als junger Mann noch ein Reisender auf der alten Tee-Pferde-Straße, ist Rajiv Lochan einer der verdientesten Kämpen aus der Welt des Tees. Die letzten 5 Jahrzehnte von deren Geschichte hat er praktisch mitgeschrieben. Nach erfolgreichem Aufstieg zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten der indischen Teeindustrie hat Rajiv mit Doke Tee schließlich seiner persönlichen Vision vom perfekten Teegarten Gestalt verliehen. Das in Doke gepflegte Ideal ist das einer geteilten Wertschätzung für den Tee, den man herstellt, und für die Umwelt, in der man ihn herstellt. Weitere Eckpfeiler der Doke-Philosopie sind ethische Integrität, soziale Verantwortung und die Transparenz aller Prozesse, die der Betrieb einer Teeplantage mit sich bringt.

Doke Teegarten, Bihar, Indien

Von dem lichten Baumbewuchs und biodiversen Umfeld der Doke Teeplantage profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch der Tee. Und damit wir, die ihn trinken. Die natürliche Beschattung bringt zusätzliche Süße in die Teeblätter. Dazu bedeutet eine artenreiche Umgebungsvegetation multiplen Input für die Böden. Und ein weiteres Merkmal qualitätsbewusster Teeproduktion: Doke Tees werden mit der dem ganzen Teeblatt geschuldeten Aufmerksamkeit und Sorgfalt verarbeitet. Das sieht man, und man kann es schmecken.

Doke Black Fusion Schwarzer Tee aus Bihar, Indien

Doke Black Fusion Schwarzer Tee

Wer diesen Tee zum ersten Mal verkostet, merkt sofort, dass Doke Black Fusion in jeder Hinsicht etwas Besonderes ist. Eine „Fusion“ im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Fusion aus der Weisheit Chinas, der Erfahrung Darjeelings und der Kraft der in Doke kultivierten Assam-Kultivare. Gemeinsam kombinieren sich diese Faktoren zu einem völlig neuen schwarzen Tee mit ureigener Identität. Vollmundig im Geschmack, mit ausgewogenen Röstnoten und feiner, malzig-komplexer Süße. Mild und doch hochpräsent bei kürzerer Ziehdauer, stark und nachhaltig belebend ab 2 Minuten. Ein guter Freund und Begleiter während Überstunden und durchgearbeiteten Nächten.

Doke Black Fusion Schwarzer Tee, Bihar, Indien

Zubereitung:

4 Gramm Doke Black Fusion Schwarzer Tee mit 250ml Wasser einer Temperatur von 90+°C (kochend) übergießen. Dann für einen milden, vollmundigen Aufguss 1-2 Minuten ziehen lassen. Ab 2 Minuten wird der Tee stark und zieht mit seinem Reichtum an süß-malzigen Röstnoten geschmacklich noch einmal neue Register. Das Potential der Doke Black Fusion Teeblätter ist dementsprechend. Doke Black Fusion Schwarzer Tee ist immer gut für mindestens einen Folgeaufguss, gerne auch für zwei.

Pflückung im Doke Teegarten, Bihar, Indien

Unter den folgenden Links finden Sie zwei weitere Teesorten unserer Doke-Linie:

Weitere First Flushes aus Bihar und Darjeeling im Siam Tee Shop finden Sie hier:

Zusätzliche Information

Gewicht k.A.
Gewicht

50g, 100g, 200g

1 Bewertung für Doke Black Fusion First Flush 2017

  1. Bewertet mit 3 von 5

    Jürgen (Verifizierter Besitzer)

    Done Black Fusion First Flush 2017

    Die erste Überraschung erwartet mich beim Öffnen der Tüte. Sehr dunkel, fast schwarz präsentieren sich die aufwendig verarbeiten Teeblätter. Habe ich etwa nicht den FF erhalten? Vorsichtshalber schaue ich noch einmal auf die Bezeichnung des Tees und lese mir dessen Beschreibung im Internet durch. Nein! Alles bestens. Der muss so aussehen.
    Ich beschließe den Tee mit vier bis fünf kürzeren Aufgüssen (45s, 30s, 50s, 70s) im Gaiwan zuzubereiten, um das volle Potenzial des Tees auszuschöpfen.
    Der fertige Tee duftet vor allem malzig, die Tassenfarbe ist für einen First Flush ungewöhnlich dunkel. Geschmacklich offeriert der Doke Black Fusion FF vor allem malzig- mineralische Noten verbunden mit einem dezenten, aber bis zum letzten Aufguss präsenten Röstaroma.
    Während des Teegenusses bleiben meine Augen immer wieder an den jetzt bronzefarbenen Teeblättern im Gaiwan hängen. Jetzt am Morgen leuchten diese in der aufgehenden Sonne, welche die hochwertige und aufwendige Verarbeitung des Tees unterstreicht.
    Nach so viel Lob mag meine Bewertung verwundern. Ich bin auch wirklich hin und her gerissen, denn der Tee schmeckt mir ausnehmend gut. Bei einer Blindverkostung würde ich allerdings nie darauf kommen, dass es sich hierbei um einen FF handelt. Stattdessen würde ich auf einen (sehr guten) InBetween oder Autumnal tippen. Ich vermisse das blumige Aroma, die spritzig-frischen zitrusartigen Noten, die für mich einen guten, nicht vergrünten FF, so zum Beispiel meinen diesjährigen Favoriten aus dem Garten Jungpana, ausmachen. Mein Interesse für die Doke Tees jedenfalls ist geweckt, und ein Vergleich des vorliegenden Tees mit dem „normalen “ Black Fusion wäre höchst interessant.

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