Jungpana Autumn Flush 2018 FTGFOP1 CH

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5,8018,40

Wie der First Flush und der Second Flush des Teegartens prägen Vollmundigkeit und ausgewogene Würze auch das Geschmacksbild der Herbstpflückung des traditionsreichen Jungpana Darjeeeling Tee-Estates. In Jungpana’s Autumn Flush vereinen herbe Muskatel-Noten sich mit malziger Süße zu einer komplexen, würzig-milden Komposition, die diesem Tee zu herausragender Individualität und Klasse innerhalb seiner Art verhilft.

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Beschreibung

Jungpana Teegarten, Darjeeling, Indien

Teegarten „Jungpana“ in Darjeeling, Nordostindien – zum Vergrößern Bild klicken

Jungpana Teegarten

Jungpana ist ein klassischer indischer Tea Estate, gelegen etwa 10-12 km südlich der Stadt Kurseong im malerischen Hochland von Darjeeling. Das zerklüftete Terrain des Teegartens erstreckt sich über Höhenlagen zwischen 1000 und 2000 Metern über Meeresniveau. Jungpana ist bekannt als der am schwersten zugängliche Teegarten Darjeelings. Erreicht werden kann er bis zum heutigen Tag tatsächlich nur zu Fuß, über eine abenteuerliche, aus Seilen und Brettern gefertigte Hängebrücke, und über hunderte von Treppen. Einen Namen gemacht hat der Teegarten sich aber auch für die über Jahre und Jahreszeiten gleichbleibend hohe Qualität seiner Darjeeling-Tees. So zählt auch Jungpanas erste Frühlingsernte – der Jungpana First Flush – alljährlich zu den meistantizipierten First Flushes Darjeelings.

Abenteuerliche Hängebrücke am Eingang des Jungpana Teegarten

Die Jungpana-Legende

Der Legende nach durchstreifte einst ein britscher Jäger mit seinem Gurkha Jung Bahadur diesen Teil der Ausläufer des Himalaya. Als die beiden plötzlich von einem Leoparden angegriffen wurden, stellte der treue Gurkha sich schützend vor seinen Herrn und wehrte den Angriff des Leoparden mit seinen bloßen Händen ab. Bis sein Herr das Tier schließlich erlegte, hatte Jung Bahadur bereits einige sehr schwere Verletzungen davongetragen. Er bat seinen Herrn um Wasser, „pana“, woraufhin dieser ihn zu einem nahen Bach trug und ihm zu trinken gab. Wenig später erlag Jung Bahadur seinen Verletzungen und verstarb in den Armen seines Herrn. Seitdem heißt das Gebiet „Jungpana“, der Ort an dem Jung Bahadur seinen letzten Schluck Wasser trank. Soweit die Legende…

Jungpana Teegarten

Die Jungpana-Geschichte

Historisch verbrieft ist, dass Jungpana Teegarten im Jahre 1899 durch die Anpflanzungen eines Briten namens Sir Henry Montgomery Lennox gegründet wurde. Seither hat der Teegarten mehrfach den Besitzer gewechselt, bis er im Jahr 1956 an die Familie Kejriwal ging, in deren Besitz er sich bis heute befindet. Es waren die Kejriwals, die Jungpana durch den Bau einer 4km langen Straße erstmals motorisiert erreichbar machten. Besagte Straße windet sich durch den benachbarten Goomtee Tea Estate hindurch und endet vor der oben erwähnten Hängebrücke. Allerdings mussten große Teile der Straße – sowie die Brücke selbst – nach einem gewaltigen Erdrutsch im Jahr 1993 unter großen Mühen neu konstruiert werden.

Mühsamer Transport des fertigen Tees nach dem Erdrutsch von 1999

Naturnaher Anbau und moderne Verarbeitung

Es waren auch die Kejriwals, die schon bald nach der Übernahme des Teegartens den naturnahen Anbau dort einführten. Darüber hinaus wurden die Produktionsanlagen während der letzten Jahrzehnte einer umfassenden Modernisierung unterzogen. Auch was das Angebot an Teesorten betrifft, geht der Teegarten mit der Zeit. Jungpana ist heute weltweit berühmt für seine frühlingsblumigen First Flushes, satt-vollmundigen Second Flushes und malzig-milden „Autumnals“ (Herbsternten).

Außerhalb der Verarbeitungshallen geht es im Jungpana Teegarten dagegen äußerst traditionell zu. Gepflückt wird wie seit jeher von Hand, und das ist in Jungpanas äußerst schwierigem Terrain nicht immer einfach. Auch der Transport von frisch gepflückten Teeblättern und fertig verarbeitetem Tee gestaltet sich hier als eine echte Herausforderung.

Erntezeit im Jungpana Teegarten

Tee aus Indien im Siam Tee Shop

Der nachhaltige Trend zu mehr Qualität beim Tee auf dem westlichen Markt während der vergangenen Jahre zeitigt auch in Indien zunehmend süße Früchte. Jahr für Jahr wetteifern die großen Tee-„Estates“ in Darjeeling mittlerweile um die Anerkennung des Marktes für den besten „First Flush“, „Second Flush“ oder „Autumnal“ der jeweiligen Saison. Aber nicht nur Qualität gibt es aus Indien heute auf hohem Niveau, sondern auch eine völlig neue Vielfalt des Teeangebots. So kommt der Klassiker des indischen Tees, der schwarze Tee, plötzlich in den verschiedensten neuen Gewändern daher. Das Spektrum reicht vom modernen, blumig-frühlingsleichten First Flush über vollmundige, dunkel geröstete Second Flushes bis zu erdig-malzigen Autumnals.

"Autumnal" des Teegartens Jungpana in Darjeeling

Darjeeling „Autumnals“

Die Herbsternten, auch Herbst-Flushes oder „Autumnals“ genannt, werden heute häufig als der „lost treasure of Darjeeling“ bezeichnet. Das bedeutet „der verlorene Schatz Darjeelings“, aber warum eigentlich „verloren“? Nun, wenn es um Tee aus Darjeeling geht, dreht sich von jeher in erster Linie alles um die First und Second Flushes, also die Tees der ersten und zweiten Frühlingsernte. Den Spätsommerernten dagegen – und in noch höherem Maße die Herbstpflückungen – pflegte dagegen gemeinhin ein Ruf qualitativer Minderwertigkeit anzuhaften. Gerade den Herbsternten wird dieser Ruf jedoch in keinster Weise gerecht. Wer das nicht weiß, hat nicht probiert! Und unser Jungpana Autumn Flush 2018 FTGFOP1 CH hat das Zeug, jeden Freund schwarzer Teesorten vom Gegenteil zu überzeugen!

"Autumnal" des Teegartens Jungpana in Darjeeling

Autumnals im Siam Tee Shop

Bei uns sind die Herbsternten seit 2016 fester Programmbestandteil. Und das nicht nur im Shop, sondern auch in unserer Tasse. So unglaublich es klingen mag, diese Tees sind ein Grund, sich auf den Herbst zu freuen! Denn die facettenreiche Milde und der vergleichweise geringe Koffeingehalt der Autumnals gewinnen gerade langen Herbstabenden die allerbesten Seiten ab. Aus den Pflückungen einer Vielfal von Estates in Assam und Darjeeling wählen wir in jedem Jahr die überzeugendesten Autumn Flushes aus. Lassen auch Sie sich überzeugen, und probieren Sie unsere Autumnals jetzt!

"Autumnal" des Teegartens Jungpana in Darjeeling

Jungpana Autumn Flush 2018 FTGFOP1 CH

Wie der First Flush und der Second Flush des Teegartens prägen Vollmundigkeit und ausgewogene Würze auch das Geschmacksbild der Herbstpflückung des Jungpana-Estates. Hierbei sind die blumigen Noten des Frühlings beim Jungpana Autumn Flush weitgehend dem malzigen Charakter der späten Jahreszeit gewichen. Durchaus präsent sind dagegen noch die herben Muskatel-Noten des Sommers. Letztere vereinigen sich im Jungpana Autumn Flush mit der malzigen Süße der Herbstpflückung zu einer komplexen, würzig-milden Komposition, die diesem Tee zu herausragender Individualität innerhalb seiner Art verhilft.

Jungpana Autumn Flush 2018 FTGFOP1 CH

Zubereitung

4g Jungpana Autumn Flush 2018 FTGFOP1 CH in der Teekanne mit 200ml kochend heißem Wasser (90°C-100°C) übergießen. 3-5 Minuten ziehen lassen für einen milden bis vollmundig runden Aufguss. Dann in eine Servierkanne oder direkt in die Teetasse ausgießen. Ein zweiter Aufguss ist immer noch drin und hält mehr als nur den leckeren, langanhaltenden Nachgeschmack am Leben!

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Zusätzliche Information

Gewicht n.a.
Gewicht

25g, 50g, 100g

1 Bewertung für Jungpana Autumn Flush 2018 FTGFOP1 CH

  1. Jürgen

    Jungpana Autumn Flush 2018 FTGFOP1 CH
    Autumn Flush, bisher war das für mich gleichbedeutend mit Marketing-Gag, der Versuch einiger Teegärten mit dem Erfinden einer weiteren Pflückung die Sommerpflückung zu verlängern, den Absatz zu steigern. Als Probe zu einer Bestellung habe ich diesen Tee mitgeschickt bekommen und ihn, neugierig geworden, schließlich probiert.
    Der Aufguss ist von leuchtend, hellorangener Farbe. Im Duft schwingen neben einer süßen Würze auch unbestimmte Fruchtnoten mit. Das roch ganz und gar nicht langweilig.
    Eine deutlich spürbare Adstringenz fällt im Geschmack schließlich zuerst auf. Diese ist aber keineswegs störend, sondern dient eher als Ouvertüre für die sich anschließend wohlig im Mund ausbreitende süße, sanfte Malzigkeit, welche den Genießer noch erfreut, wenn das Teegeschirr schon längst wieder abgewaschen ist.
    Kurzum, dieser Jungpana Autumn Flush 2018 FTGFOP1 CH war für mich eine echte Überraschung und eine äußerst positive noch dazu.

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