Beschreibung
Kinnari Tea’s ‚Red Elephant‘, Xaysathan, Xayaboury, Laos
Herkunft
Kinnari Tea’s „Red Elephant“ ist ein schwarzer Tee von semi-wild wachsenden Teebรคumen unterschiedlichen Alters in Xaysathan, Provinz Xayabouri, West-Laos. Der Distrikt gilt als letztes Refugium wild lebender Elefanten in Laos. Dabei grรผnden die in 1300 Hรถhenmetern nahe der Grenze zu Nordthailand gelegenen Teebaum-Vorkommen auf Pflanzungen, die etwa 200-300 Jahre zurรผckliegen. Seinerzeit migrierte die Volksgruppe der „Phrai“ von Regionen im nรถrdlichen Siam hierher. Die Samen der Teebรคume brachten sie aus ihrer alten Heimat mit. Deshalb weisen sowohl die Varietรคt als auch der aus ihr gewonnene Tee deutliche Unterschiede zu den fรผr Laos sonst typischen Varietรคten und Sorten auf.
Es sind Nachkommen jener Phrai, welche die alten, um ihr Dorf „Paklong“ herum wachsenden Teebรคume – und deren Nachfahren – heute bestellen. Wie in alter Zeit pflรผcken sie die Teeblรคtter in kleinen Batches und verarbeiten sie zu sonnengetrocknetem „rotem“ Tee. Denn in Sรผdostasien, an der Wiege des Teebaums, heiรt das, was wir als schwarzen Tee bezeichnen, roter Tee. Dabei grรผndet die Kategoriebezeichnung auf der Farbe des Tees in der Tasse anstatt wie bei uns auf der Farbe der fertig verarbeiteten Teeblรคtter.
Dorf Paklong in den Bergen von Xaysathan
Pflรผckung und Verarbeitung
Nur die ungeรถffnete Kospen der bis zu 300 Jahre alten Teebรคume werden zusammen mit den jeweils 2 jรผngsten an sie anliegenden Blรคttern fรผr Kinnari Tea’s Xaysathan Red Elephant Schwarzer Tee gepflรผckt. Einen Unterschied zwischen den alten Teebรคumen und ihren jรผngeren Abkommen machen die Pflรผcker dabei nicht. In den Bergen von Xaysathan sind sowohl Pflรผckung wie auch der grรถรte Teil der Verarbeitung bis zum heutigen Tag reine Handarbeit. Nur so kรถnnen die generationenlange Erfahrung der Teebauern vor Ort und die hohen Qualitรคtsanforderungen von Kinnari gemeinsam einen echten Artisan-Tee erschaffen.
Laos verfรผgt nicht wie das angrenzende Vietnam – oder China – รผber eine nationale Teekultur im eigentlichen Sinne. Trotzdem sind das Pflรผcken und Verarbeiten der Blรคtter nativer Teebรคume Teil der Tradition der in Xiengkhouang ansรคssigen Bergvรถlker. Diese Tradition mit hรถchsten Qualitรคts-, Umwelt- und sozialen Standards in Einklang zu bringen sowieย durch ein hohes Niveau an professioneller Kompetenz zu ergรคnzen ist das Geheimnis von Kinnari Tee.
Natรผrliche Kultivierung in biodiversem Umfeld
Neben der kunstfertigen Verarbeitung lebt Xaysathan Red Elephant von dem natรผrlichen, biodiversen Umfeld, in dem die Teebรคume gedeihen. Das harmonische Zusammenspiel eines von zahlreichen Pflanzen-, Tier- und Insektenarten bevรถlkerten รkosystems kommt auch den Teepflanzen zugute. Anders als bei von Stecklingen gezogenen „Clonen“ reichen die Wurzeln vom Samen gezogener Teebรคume meterweit in die Erde hinein. So gelangen die Pflanzen in den vollen Genuss des gesamten natรผrlichen Inputs ihres Terroirs. Dazu kommt die in einem รkosystem herrschende Balance, welche die „existentiellen Interessen“ aller seiner „Beteiligten“ berรผcksichtigt. Auf diese Weise entfรคllt der Bedarf fรผr kรผnstliche Dรผngung und Mittel zur Schรคdlingsbekรคmpfung.
Der Tee
Der komplexe, sowohl dem trockenen Blattmaterial als auch dem fertigen Auguss entstrรถmende Duft erfรผllt ganze Rรคume mit Wohlgefรผhl. Und wie ein samtiger Film legt der an ein kostbares รl erinnernde Aufguss sich รผber die Mundflora des Genieรers. „Edel…“ ist der erste, sich als Wort manifestierende Gedanke.
So ist unsere erste haptische Wahrnehmung des Red Elephant die eines – zunรคchst noch unbestimmten – angenehmen Gefรผhls auf dem Gaumen. Erst dann beginnt der aromatisch-wรผrzige, harmonisch-runde und doch tiefgrรผndig-komplexe Geschmack von Xaysathan Red Elephant Schwarzer Tee sich zu entfalten. Dabei folgen der initialen Wahrnehmung sรผรer Kakao- und Rosinennoten bald Anklรคnge von Orangenschalen und einer Reihe verschiedener Trockenfrรผchte. Pflaumen, Feigen, Datteln… ein Universum der Geschmรคcker, vereint und zur Sinfonie erhoben von einer alles tragenden Sรผรe, die noch weit รผber den Genuss hinaus auf dem Gaumen verweilt.
Die Zubereitung
Zunรคchst 6g Teeblรคtter im Ton-Teekรคnnchen mit 200 ml kochend heiรem Wasser nach Beruhigung (ca. 90ยฐC) รผbergieรen. Dann 3 bis 5 Minuten ziehen lassen. Nach 3 Minuten ergibt sich ein harmonisch mildes, komplexes und reichaltiges Geschmacksbild. In diesem bilden sich mit fortschreitender Ziehdauer zunehmend Wรผrze und Vollmundigkeit aus. Danach legt ein zweiter Aufguss von gleicher Ziehdauer die Betonung auf aromatisch-wรผrzige Rรถstnoten. Xaysathan Red Elephant Schwarzer Tee entwickelt auch bei lรคngerer Ziehdaur weder Bitterkeit noch Adstringenz. Dennoch eignet er sich natรผrlich ebenso gut fรผr die „Gong Fu“-Zubereitung รผber mehrere Aufgรผsse von verkรผrzter Ziehdauer.
Kinnari Tee – รkologisches und soziales Umweltbewusstsein
Tee ist die grรถรte Leidenschaft von Anna und Thun, den deutsch/laotischen Betreibern von Kinnari, Laos. Deshalb bedeutet Qualitรคt bei Kinnari Tee auch mehr als nur ein guter Blattgrad, viel mehr sogar. รber die offensichtlichen Eigenschaften des Teeblatts hinaus ist das verantwortungsbewusste Handeln im Hinblick auf unsere natรผrliche und soziale Umwelt ein Grundpfeiler von Kinnari’s Qualitรคtskonzept. Ziel ist dabei die hรถchstmรถgliche Harmonie der รถkonomischen Aktivitรคten des Unternehmens mit den Interessen mitbeteiligter Menschen und der Natur.
Dabei ist das Zahlen fairer Preise an die Erzeugerpartner vor Ort nur EINE Manifestation der Qualitรคtsphilosophie von Kinnari. Kinnari Tees werden auรerdem ausschlieรlich aus Blรคttern von aus dem Samen natรผrlich gewachsenen oder gezogenen Teebรคumen gewonnen. Weiter legt Kinnari Wert darauf, dass diese Teebรคume so weitgehend wie mรถglich in ihrer natรผrlichen, biodiversen Umgebung gedeihen. Dass hierbei keine Pestizide, Kunstdรผnger oder andere mรถgliche Schadstoffe zum Einsatz gelangen, versteht sich von selbst.
Sunset @ Xaysathan Mountains
Fรผr detaillierte Infos รผber die Geschichte und Philosophie von Kinnari Tee lesen Sie bitte meinen einschlรคgigen Blog-Artikel im Siam Tee Blog:
Laos, Kinnari Tee โ Handgepflรผckte und -verarbeitete Arbor-Tees aus biodiversem Anbau
Weitere Kinnari-Tees – aus Xiengkhouang,ย Nyot Ou (Pongsaly) und Bolaven Plateau – gibt es hier im Siam Tee Shop:





















Michael M. (Verifizierter Kรคufer) –
Kinari Xaysathan Red Elephant – Schwarzer Tee – fruchtiger Duft der sehr langen dunkelbraunen Blรคtter und Knospen. Bei 100 Grad ca. 5 min aufgebrรผht (ca. 10g fรผr 350 ml) ergibt das eine klare, braune Tassenfarbe. Im Geschmack sehr fruchtig und sรผรlich im Abgang, mit einer Spur von Malz. Sehr angenehm zu trinken. Ein weiterer Kinari der hรคlt was der Name verspricht.
ECL (Verifizierter Kรคufer) –
Bei diesem Schwarztee von Kinnari Tea of Laos handelt es sich um einen Tee aus semiwild wachsenden Teebรคumen in Xaysathan, Provinz Xayabouri in West Laos. Die Bรคume einer Assamica Varietรคt sind teilweise mehrere hundert Jahre alt. Die Teebรคume wachsen im Hochland an der Grenze zu Nordthailand und gehen auf die Volksgruppe der โPhraiโ zurรผck, die vor Jahrhunderten hierher migrierten. Der Pflรผckstandard dieses Tees ist 2+1 und bei der Pflรผckung der Teeblรคtter wird nicht nach Alter der Bรคume unterschieden.
Dieser handverarbeitete Tee ist sehr hochwertig.
Auffรคllig am Aufguss ist zunรคchst der hohe Anteil รคtherischer รle, der dem Tee fast eine รถlige Konsistenz verleiht. Dazu diese leicht malzige Sรผรe, welche mich zunรคchst an den Golden Flame, der ebenfalls von Kinnari Tea of Laos ist, erinnert. Dazu kommt eine minimale Erdigkeit und im Geruch der feuchten Blรคtter ein Hauch von Rauch (bitte nicht auf die Idee kommen dies mit Lapsang Souchong zu vergleichen, es ist wirklich nur ein Hauch). Die Sรผรe ist honigartig und erinnert an getrocknete Datteln und im Abgang ein wenig an Trockenpflaume. Adstringenz hat dieser Tee so gut wie nicht. Dieser Tee ist auf jeden Fall sehr einzigartig und mit Vergleichen tu ich mich hier besonders schwer. Der Tee ist sehr komplex und hat keinen einfach zu erfassenden linearen Geschmack. Dazu kommt die fรผr Tees aus semi-wild wachsenden und aus Samen gezogenen Teebรคumen typisch hohe Ausdauer bei der Gong Fu Cha.
Ein durchweg รผberzeugender Tee, wie von Kinnari Tea of Laos erwartet.
Enrico Hahn (Verifizierter Kรคufer) –
Einfach nur Wow. Nach vielen Schwarztees aus China wo eher Honigartige sรผรe vorherrschend sind hier ein Tee der eher den Geschmack von Pflaumen und Trockenfrรผchte hervorhebt. Eine Leichte Bitterkeit bei lรคngeren Ziehzeiten ist hier nicht Stรถrend sonder runden das Geschmacksbild eher ab und verleihen dem Tee zusรคtzlich Kraft.
Auch dieser Tee darf nie mehr leer werden.
Jรผrgen (Verifizierter Kรคufer) –
Xaysathan Red Elephant
Schon mit den ersten Schlucken war mir klar, dass dies kein einfacher Review werden wรผrde. Einmal probieren, wรคre in diesem Fall sicher nicht ausreichend, und wollte ich dem Roten Elefanten wirklich auf den Grund gehen, mรผsste ich mich schon lรคngerfristig mit ihm einlassen. Wie gut, dass ich gleich 50g bestellt habe. So gibt es genug Material zum ausprobieren und experimentieren.
Wie so oft, beginnt der Genuss beim Red Elephant bereits beim Anblick der trockenen Teeblรคtter. Nicht nur kann man an ihnen das handwerkliche Geschick der Produzenten ablesen, die Teeblรคtter selbst muten bei genauerer Betrachtung einem bunt zusammengewรผrfelten Haufen von verschiedenfarbigen Herbstblรคttern an. Grรผnlich, gelblich, beige, verschiedene Brauntรถne bis fast vollstรคndig schwarze Blรคtter lassen sich in dem kleinen Hรคuflein Tee ausmachen, der gleich darauf zu einem eher komplexen Teeerlebnis werden soll.
Die Nase findet im Duft der Infusion herb- krรคuterige Noten und eine wรผrzige Ahnung von trockenem Kiefernholzrauch. Daneben ist es aber vor allem auch diese dunkel- erdige Duftkomponente, welche die gerade beschriebenen unterstรผtzt und ergรคnzt. Ein wenig fรผhle ich mich dadurch an einen Pu Erh erinnert.
Geschmacklich wird es dann ganz spannend. Mit dem ersten Schluck formt sich das Wort โtrockenโ in meinen Gedanken. Ich brauche eine Weile um herauszufinden, dass eine fein abgestimmte , zarte Adstringenz dafรผr mit verantwortlich ist. Ich bin beeindruckt, der Tee aber noch lange nicht am Ende seiner gustatorischen รberraschungen fรผr mich angelangt, denn gleich darauf beschieรt er meine Geschmacksknospen mit einem dunkelfruchtig bis leicht holzigen, perfekt ausbalancierten Rรถstaroma, dass mich fรผr einen Moment glauben macht eher einen Lapsang in der Tasse zu haben. Eine sanfte, malzige Sรผรe mรถchte mich auรerdem daran erinnern, dass die Teeblรคtter von Bรคumen einer Assamica Varietรคt gesammelt wurden.
Schlieรlich blitzen dazwischen zuweilen auch noch sehr feine Nuancen von trockenem Kiefernharz durch. Nein, Kiefernharz stand bisher nicht auf meinem Speiseplan, vielmehr versuche ich damit auszudrรผcken, dass der Tee im Geschmack Komponenten aufweist, welche mich an den Duft trockenen Kiefernharzes erinnern.
Wenn ich es nicht besser wรผsste, kรถnnte ich den Eindruck gewinnen in der Tasse nicht einen Tee, sondern die Melange aus drei verschiedenen Tees zu haben. Namentlich wรคren das ein Schwarzer Tee , ein Lapsang Souchong und ein Ripe Pu Erh.
Habe ich schon erwรคhnt, dass der Tee dem Genieรer eine sehr komplexe Reise durch all seine gustatorischen Variationen bietet? Man tut gut daran dies im Hinterkopf zu behalten, denn der Rote Elefant mag nicht nur einfach mal kurz gestreichelt, respektive โzwischendurchโ getrunken zu werden. Er benรถtigt vielmehr die volle Aufmerksamkeit und Hingabe seines Teetrinkers, wofรผr er sich mit einem sehr besonderen Geschmackserlebnis bedankt und einem darรผberhinaus noch eines der schรถnsten Geschenke macht, die man sich in unserer heutigen, hektischen Gesellschaft vorstellen kann: Zeit.
Zubereitung: 4g/100-120 ml 90-100Grad heiรes Wasser
Ziehzeiten: 40, 30, 30, 45, 60, 90, 120s
David Astor –
Ein Muss fรผr Fans des schwarzen Tees. Kraftvoll und komplex. Viele Nuancen. Sehr aussagekrรคftig! Ich kann mich den vorherigen Bewertungen nur anschlieรen.
Susanne A.-H. –
Dies ist einer der Tees, die richtig Spaร machen!
Angefangen beim Blatt im Trockenzustand, dann beim raumfรผllenden Duft nach dem ersten Aufguss und nach den ersten Schlucken. Geschmacklich finde ich auch die schon beschriebenen Noten von Trockenfrรผchten mit einer leichten Sรผรe und eine angenehm malzige Note, die sich auch nach mehreren Aufgรผssen unverรคndert zeigt. Der Tee hat tatsรคchlich dauerhaft eine โรถligeโ Konsistenz, was mir sehr gut gefรคllt. Aufgegossen habe ich nach Gong Fu, mit 95 Grad und 3 g auf 100 ml. 5-6 qualitativ hochwertige Aufgรผsse waren so mรถglich.
Ein Tee zum Genieรen!!
A.M. (Verifizierter Kรคufer) –
Jetzt mal an einem kรคlteren Wintertag diesen Schwarztee kosten. (Hab mir eine grรถssere Probe gekauft wegen: รคltere Teebรคume, besonderere Herkunft, naturnah und handverarbeitet – das klingt vielversprechend – und lรคsst auf Tee-Energie hoffen – und kรถnnte passen fรผr gelegentlich, laut der ausfรผhrlichen Beschreibung. Bin an sich kein Liebhaber mehr von Schwarztees, mag seit langem lieber grรผnen, von Japan zu China und angrenzenden interessanten Gebieten wie zb hier bei siam-tee, und weisse, auch von ยซย old treesย ยป und gepresste, Pu-Erhs noch wenig erkundet).
Mir sagt der Geruch des trockenen (schรถn grossem) Blattes sehr zu: sรผsslich malzig und doch frisch. Hab im gaiwan sehr heiss und lรคnger (nach der Empfehlung 2-3 Minuten) ziehen lassen: ja, der Tee wรคrmt sehr gut, hat einen etwas bitteren Hauch im Geschmack, der aber nicht prรคgt, rund und liquorig mit schรถner roter Farbe, ganz leicht harzig-malzig und etwas Trockenfrรผchte, (schliesse mich den Beschreibungen der Bewertungen an), behรคlt gut Farbe, Konsistenz und Geschmack in einigen Aufgรผssen, und schmeckt auch gut lauwarm. Der Tee ist ausgewogen und die gewisse Frische bleibt auch geschmacklich vorhanden, was die leichte Herbe des Schwarztees schรถn ausbalanciert. Alles in allem: der Tee hรคlt, was er verspricht,
A.M. (Verifizierter Kรคufer) –
PS: bitte so lesen: harzig = wรผrzig!
Knight of Cups (Verifizierter Kรคufer) –
Einer der hochwertigsten Tees die ich kenne. Die Verarbeitung ist der Wahnsinn. Einen Tee mit dieser Komplexitรคt und solch geschmacklicher Tiefe ist einmalig. Der Red Elephant ist eine Raritรคt. Voller Nuancen, markantem Kรถrper und vollendeter Weichheit. Erlesen und kostbar. Viele meiner schรถnsten Teemomente habe ich mit dem Red Elephant verbracht. Ihm gebรผhrt nur das beste Wasser als Medium, der schรถnste Gaiwan und die schรถnste Tasse.
Bernd W. Rรถmhild (Verifizierter Kรคufer) –
Wen ich hier von Mandel(n) spreche, meine ich den sรผรen Duft von Mandeln, die heiร รผberbrรผht sind und danach die Haut abgezogen bekommen. Erst dachte ich ja an Marzipan, was es aber nicht so ganz traf.
Duft aus der Tรผte: Mandel, sรผรe rote Kirsche.
Duft aus der Tonkanne: fruchtig.
Zubereitungsparameter
3g/120ml, heiรes, aber nicht sprudelnd kochendes Wasser, 3 Min.
Frischekomlex (sauer, herb)
Tannin im ersten Aufguss dominant, mit jedem weiteren Aufguss abnehmend.
Mandel und rote sรผรe Kirsche werden von Aufguss zu Aufguss immer deutlicher.
Eine feine Fruchtsรคure kommt zum Vorschein.
Aromen von Dรถrrobst (Feige) und reifer Pflaume war in dem einen oder anderen Aufguss deutlich.
Andere Aromen sind vorhanden, konnte ich aber nicht identifizieren, da sie sich im Hintergrund versteckten.
Andere Zubereitungsparameter (4g/120ml, 4 und 5 Min. Ziehdauer. habe ich probiert. Mir sagte das nicht zu. Jedoch zeigte das, das sich dieser Tee auf die unterschiedlichsten Geschmacksprofiel anpassen lรคsst.
Ein komplexer Tee, der mir auรerordentlich gut gefรคllt.
Klaus M (Verifizierter Kรคufer) –
Tee aus Laos ist allgemein selten und bleibt wohl -zu Unrecht- unterschรคtzt. Einer meiner Favoriten!
Wolfgang (Verifizierter Kรคufer) –
Ich bin vir einiger Zeit auf Tee aus Laos aufmerksam geworden und freue mich immer, wenn ich weiteren Tee probieren kann.
Meiner Meinung nach ist Laos als Teeland viel zu wenig verbreitet.
Dieser Red Elephant ist genial. Fruchtig und sรผร ohne dabei zu aufdringlich zu sein.
Malzige Noten sind im Hintergrund aber รผberdecken die anderen Aromen nicht.
Ich bevorzuge ca 4g auf 150ml und kรผrzere Ziehzeiten zwischen 30 sek und einer Minute.
MR –
Sehr toller schwarzer Tee, intensiv wรผrzig, malzig, komplex, 1A Blattqualitรคt.
laurasea1903 –
Ich habe heute meine Bestellung erhalten und den Xaysathan Red Elephant aus Laos als Probe bekommen. Schon nach dem รffnen der Tรผte strรถmte ein wunderbar sรผรer, malziger Duft in meine Nase der mich dazu verleitet hat ihn direkt zu probieren. Ich habe mich nebenbei bemerkt sehr darรผber gefreut, dass die Aromatรผten hier auch wirklich den Duft des Tees einfangen.
Ich habe schon wirklich viele red teas probiert und konnte bereits nach dem ersten Aufguss mit Sicherheit sagen, dass dieser hier zu den Besten gehรถrt, die ich je trinken durfte. Der Tee ist sรผร, fruchtig, malzig und dabei unglaublich weich und rund. Alles was ich mir gewรผnscht habe!
Vielen lieben Dank fรผr diesen klasse Tee ๐
Valentin (Verifizierter Kรคufer) –
Super leckerer Schwarztee aus Laos. Tief und komplex, malzig, wรผrzig mit Ecken und Kanten. Hatte schon ein paar Tees aus Laos aber bei den schwarzen Tees sticht dieser hier deutlich heraus. Absolut lecker!
Nick –
Auf Wunsch netterweise als Probe erhalten, danke nochmal dafรผr! Zum Tee. Ausgezeichneter Schwarztee, der durch seine geschmackliche Komplexitรคt zu รผberzeugen weiร. Schon der Anblick des trockenen Blattguts macht Lust auf mehr. Absolute Empfehlung.
Johann –
Mit diesem Tee kann ich den Geist des Teeยดs trรคumen.
Es sind nicht seine messbaren Bestandteile die sich in meinem Geist und meinem Herzen ausbreiten, wie eine sich รถffnende Knospe. Es ist sein freundlicher Geist, der mich beseelt und eins werden lรคsst mit dem Teebaum und dem Land auf dem er wรคchst.
Dank der sorgfรคltigen Ernte und Verarbeitung bleibt viel vom Geist des Teeยดs erhalten. Danke an Kinnari fรผr diesen wunderbaren Tee und und Siamtee, dass ich ihn jetzt trinken und verinnerlichen darf.